Blackjack Regeln

Sidebets: Die beliebtesten Nebenwetten beim Blackjack

Sidebets sind Nebenwetten, die man auf die Art der ausgeteilten Kartenkombination setzen kann und getrennt von der eigentlichen Blackjack-Hand abgerechnet werden.

Wenn Sie der Meinung sind, dass es nur darum geht, so nah wie möglich an die 21 heranzukommen und nicht zu verlieren, dann haben Sie sich offensichtlich Ihr ganzes Leben lang von Blackjack-Tischen ferngehalten und haben ein eher begrenztes Wissen über dieses äußerst unterhaltsame und herausfordernde Spiel. Es gibt so viel mehr zu Blackjack, als die perfekte 21 Hand zu erzielen und, als ob das strategische Potential des Spiels nicht genug wäre, führten Blackjack-Experten und Casino-Betreiber eine gewisse Vielfalt in das Spiel ein (und erhöhten gleichzeitig den Hausvorteil), indem sie optionale Sidebets hinzufügten.

Die häufigsten Sidebets beim Blackjack

Wie immer kommen zusätzliche Wetten mit höheren Auszahlungen und entsprechendem Risiko-Niveau, was sie attraktiv und gefährlich zugleich macht. Meinungen über Tische, die Alternativen für Nebenwetten anbieten, können sehr unterschiedlich sein; während einige gewissenhaft auf die zusätzlichen Einsatzfelder setzen, werden andere Sie warnen, klar zu bleiben und sich an das normale Wettangebot zu halten. Ungeachtet der Zahlen und Wahrscheinlichkeiten macht es immer Spaß, die Dinge ein wenig aufzurütteln und die Chancen zu nutzen – sonst ist das Glücksspiel nicht sinnvoll.

21+3

Eine Nebenwettenoption, die Sie am ehesten finden werden, ist 21+3. Es kombiniert die ersten beiden Karten des Spielers mit der Hole Card des Dealers und bietet eine Auszahlung von 9 zu 1. Gültige Kombinationen werden aus dem Pokerspiel abgeleitet und der Spieler gewinnt den Einsatz mit Flush, Straight, Straight, Straight Flush und 3 Gleichen.

Pairs

Wenn Sie das Glück haben, ein Paar auf Ihrer ersten Hand zu haben, ist die Auszahlungsquote sogar noch höher als bei einem Einsatz auf 21+3. Abhängig von der Art des Paares, bekommen die Spieler eine Auszahlung von bis zu 25:1. Es gibt drei Arten von Auszahlungen, die Sie kassieren können:
Perfect Pair: Karten mit der gleichen Farbe – 25 zu 1
Farbiges Paar: Karten mit gleicher Farbe/unterschiedlicher Farbe – 15 zu 1
Mixed Pair: rote + schwarze Karte mit übereinstimmenden Werten – 5 zu 1

Die beiden oben beschriebenen Wetten sind in einer Reihe von Online-Blackjack-Varianten enthalten – sowohl in Video- als auch Live-Varianten – und der Spieler kann die Optionen vollständig vom Tisch entfernen oder jederzeit wieder einschalten.

Versicherungs-Sidebet

Die meisten Casinos bieten Versicherungswetten an, die Sie annehmen können, wenn die Hole Card des Dealers ein Ass ist. Da dadurch die Chance erhöht wird, dass der Dealer einen Blackjack bekommt, ist es den Spielern erlaubt, ihren Wetteinsatz mit 50% des ursprünglichen Betrags zu ergänzen, was eine Auszahlung von 2 zu 1 bedeutet, wenn sich die Hand des Dealers als Blackjack herausstellt.
Wenn jedoch Ihre Versicherungswette gewinnt, verliert Ihre ursprüngliche Wette.

Weniger bekannte Sidebets

Die folgenden Nebenwetten sind nicht so häufig zu finden, wie die zuvor erläuterten. Aber immer mehr Entwickler starten verschiedene Versionen von Blackjack, die von der Standard 21+3/Pairs Combo abweichen und die unten aufgeführten enthalten.

Royal Match

Diese Option wird mit Single- und Multi-Deck-Blackjack-Varianten eingeführt, allerdings mit einem leichten Unterschied, wenn es um Auszahlungen geht. In einer Multi-Deck-Version erhält der Spieler eine Auszahlung von 5:2 für die ersten beiden Karten. Royal Match, das ein gleichwertiges Paar aus einem König und einer Königin ist, zahlt 25 zu 1, während ein gleichwertiger Blackjack eine Auszahlungsquote von 5 zu 1 hat.

Single Deck Blackjack bietet niedrigere Auszahlungen – 3 zu 1 für Easy Match (passende Karten) und 10 zu 1 für das Royal Match.

Over 13, Under 13

Das ist ein ziemlich selbsterklärender Wetttyp, der normalerweise an den Blackjack-Tischen mit 6 und 8 Decks zu finden ist. Die Spieler setzen darauf, dass ihre Hand entweder niedriger als 13 ist oder über diese Zahl hinausgeht. Die tatsächliche Gesamtzahl von 13 wird natürlich als Verlust gewertet.

Lucky Ladies

Bei der Auswahl dieses Einsatzes setzen die Spieler darauf, dass die Summe ihrer beiden Karten 20 beträgt und vorzugsweise aus 2 Herzdamen besteht. Die Auszahlungsquote ist gleichbedeutend mit dem Risiko, das Sie eingehen, wenn Sie auf eine solche Wahrscheinlichkeit setzen, und wenn Ihre Vermutung stimmt, erhalten Sie eine Auszahlung von 1000:1 für eine perfekte Hand in Kombination mit dem Blackjack des Dealers.
Die Hand des gleichen Spielers ohne Blackjack des Dealers zahlt 200:1 und die Auszahlungstabelle fällt auf 25:1 für eine Hand mit passender Farbe und Rang, 10:1 für die passenden 20 und 4:1 für jede beliebige Summe von 20.

Super 7s

Jede 7, die auf Ihre Weise kommt, zahlt und wenn die erste ausgeteilte Karte die glückliche 7 ist, beginnt die Auszahlung bei 3 zu 1. Jede weitere 7 erhöht die Auszahlung, mit den höchsten Raten für gleichwertige Sevens (100 zu 1 für das Paar). Die dritte 7 erreicht die satte 500 zu 1 Rate, die im Vergleich zu der Zahl, die Sie für 3 passende 7s erhalten, verblasst – 5.000 zu 1!

Karten Werte und ihre Berechnung beim Black Jack

Die Black Jack Karten Werte entsprechen dem Aufdruck. Es wird ein amerikanisches Kartenspiel verwendet, das insgesamt 52 Karten hat. Es besteht aus den vier Farben Kreuz, Herz, Pik und Karo. Allerdings spielen diese Farben der Karten beim Blackjack keine direkte Rolle. Nur bei Side Bets, den Nebenwetten, machen die Kartenfarben einen Unterschied über Gewinn oder Verlust.

Die Kartenwerte beim Blackjack

Insgesamt gibt es 13 unterschiedliche Kartenwerte. Die aufgedruckten Zahlen auf den Karten entsprechen dem Wert.

Die Karten 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10 werden entsprechend ihres Wertes gezählt.

Die Bildkarten werden im englischen „Face Cards“ genannt. Ein altmodischer deutscher Begriff dafür ist auch Hofkarten, da sie Figuren eines mittelalterlichen Königshofes repräsentieren. Der Bube (oder Jack), die Dame (oder Königin; englisch „Queen“) so wie der König (englisch: King) haben alle den Wert 10.

Der besondere Karten Wert des Asses

Die höchstmögliche Punktzahl, die man mit den ersten beiden Karten erreichen kann ist 21, und nennt sich wie das Spiel selbst „Blackjack“.

Das Ass hat beim Blackjack eine Sonderrolle. Je nach Situation kann der Spieler entscheiden, ob man es entweder mit dem Wert 1 oder den Wert 11 zählt. In der Regel hat das Ass den Kartenwert 11. Würde man sich mit eine Elf über kaufen, das heißt mehr als 21 Punkte erhalten, zählt das Ass automatisch als 1.

Berechnung der Kartenwerte beim Blackjack

Man hält immer zwei Karten vom Dealer. Man rechnet die beiden einzelnen Kartenwerte zusammen.

Eine Starthand mit einem Ass nennt man Soft-Hand. Das Ass zählt hierbei immer als 11.

Abhängig davon, welche Up-Card der Dealer zeigt, entscheidet man, ob man noch eine Karte nimmt oder ob man mit der Summe aus den ersten beiden Kartenwerten stehen bleibt.

Nimmt man mit einer Soft-Hand noch eine Karte und durchbricht die Grenze von 21 Punkten, zählt das Ass automatisch als 1 und man kann von seinem Gesamtwert einfach 10 abziehen.

Zwei Asse zählen entweder 12 oder 2, da sie, wenn man sie mit den Karten Werten 11 zählen würde die Grenze von 21 durchbrechen und verlieren würden.

Erhält man zu 2 Assen eine 9 als dritte Karte hat man 21. Mit einer 10 erhält man zwölf, da man sich auch damit über kaufen würde.

Regeln, Hausvorteil und Strategie bei Blackjack mit 8 Kartendecks

Blackjack ist das fairste Casinospiel, wenn man es richtig spielt. Der Hausvorteil des Casinos kann mit korrekter Blackjack Strategie und guten Blackjack Regeln unter 0,5% betragen. Wie man das meiste aus seinen Chancen herausholt erfahren Sie im folgenden Artikel.

Blackjack Grundlagen

Beim Blackjack werden die Karten aus einem Kartenschlitten („Dealing Shoe“) ausgegeben. Wird eine Mischmaschine verwendet, sollte man gar nicht erst spielen.

Je weniger Kartendecks verwendet werden, desto geringer der Hausvorteil des Casinos und dementsprechend höher die Gewinnchancen des Spielers.

Mit zunehmender Anzahl der Kartendecks steigt nicht nur der Hausvorteil sondern auch die Schwierigkeit durch Karten zählen einen Vorteil zu erlangen.

Die meisten richtigen Casinos verwenden sechs Kartenspiele. In Online Casinos beim Blackjack mit Live-Dealern werden acht Kartendecks verwendet.

An einigen Tische bekommt man bei einem Blackjack nur das Auszahlungsverhältnis 6:5 statt 3:2. Wenn das Casino nur 6:5 für einen Blackjack bezahlt, erhöht sich der Hausvorteil um 1,4% (autsch!). Deswegen sollte man NIEMALS ein Blackjack-Spiel zu spielen, das 6:5 bei einem Blackjack auszahlt.

Gute Blackjack-Regeln finden

Der Hausvorteil des Casinos setzt sich aus der Kombination verschiederer Spielregeln zusammen.

Gute Blackjack-Regeln bei Spielen mit 6 Kartendecks

Ein guter Blackjack-Tisch mit sechs Kartendecks hat die folgenden Regeln:

  • Dealer stands on any 17: Mit einer Soft-17 (Ass-6) bleibt der Dealer auch stehen und zieht nicht, bis er mindestens eine Hard-17 hat.
  • Double After Split: Nach dem Teilen darf man zusätzlich verdoppeln, wenn man eine entsprechend gute Kombination hat.
  • Late Surrender: Mit einer schwachen Hand von 15 und 16 gegen eine starke Up-Card des Dealers (10 oder Ass) kann man aufgeben und bekommt die Hälfte seines Einsatzes zurück.
  • Re-Split Aces: Wenn man ein Ass-Paar bekommen hat und dieses geteilt hat, kann man bei einem weiteren Ass erneut teilen. Diese Regel ist sehr selten.

Angenommen all diese Regeln sind in einem Casino erlaubt, dann beträgt der Hausvorteil lediglich 0,26%, wenn man sich an die Entscheidungen der optimalen Blackjack Strategie Tabelle hält.

Wenn Re-Split-Aces nicht erlaubt ist, beträgt der Hausvorteil immer noch 0,35%.

Der Hausvorteil wird zusätzlich erhöht, wenn die Regeln vorsehen, dass der Dealer mit einer Soft17 (Ass-6) ziehen muss bis er mindestens eine Hard-17 oder mehr hat. Hier beträgt der Hausvorteil dann ganze 0.22% mehr. Ein Blackjack-Spiel, bei dem der Dealer mit einer Soft-17 nochmal ziehen darf ist also schlecht für den Spieler und man sollte es nur in Ausnahmefällen spielen.

Blackjack in Europa / Tschechien

In Europa beträgt der Nachteil des Spielers zusätzlich 0,11%, weil die zweite Karte des Dealers erst gezogen wird (peak), wenn alle Spieler mit ihrer Aktion fertig sind. Diese Regel nennt man „European No Hole Card“ oder kurz „ENHC“.

Zum Vergleich: in der amerikanischen Blackjack-Variante erhält der Dealer seine zweite Karte direkt beim Austeilen und legt sie verdeckt (Hole Card) neben seine erste (Up-Card).

Die besten Blackjack-Regeln habe ich bisher in Tschechien gefunden.

Dort wird ein Kartenschlitten verwendet mit sechs Kartendecks. Der Hausvorteil ist regelabhängig, wobei „Dealer Stands on any 17“, Double After Split und Late Surrender erlaubt sind. Bei so einem Spiel beträgt der Hausvorteil eigentlich nur 0,35%. Mit der ENHC-Regel sind es 0,46%.

Beim Re-Split von Assen bin ich mir nicht sicher, ob es in Tschechien erlaubt ist. In den meisten Casinos ist es jedoch nicht erlaubt. Sollte in einem Casino in Tschechien das Re-Splitten von Assen erlaubt sein, würde der Hausvorteil wieder auf 0,37% sinken.

Gute Blackjack Regeln mit 8 Decks

8 Deck-Spiele sollte man normalerweise meiden. Allerdings werden beim Live-Blackjack in Online Casinos fast ausschließlich acht Kartendecks verwendet. Wer also wissen will, wie seine Chancen dort stehen, sollte jetzt genau aufpassen.

Für Spiele mit acht Decks möchten Sie idealerweise folgende Regeln:

  • Dealer stands on any 17
  • Double after Split
  • Late Surrender

So hätte man einen Hausvorteil von 0,36% gegen sich. Die Live-Blackjack-Variante in Online Casinos erlaubt kein Late Surrender. Außerdem ist das Teilen auf bis zu zwei Hände beschränkt. Man kann also nicht, wie in richtigen Casinos, bis zu vier Hände spielen, wenn man ein Paar teilt und erneut zwei Paare erhält. Der Nachteil beträgt dann weitere 0,07%, was insgesamt beim Live Blackjack im Online Casino einen Hausvorteil von 0,52% ergibt.

Hinweis: Diese Prozentwerte stammen aus dem angesehenen Buch „Blackjack Attack: Playing the Pros ‚Way“ von Donald Schlesinger. Allerdings stimmen die Berechnungen mit denen von vielen anderen Blackjack-Büchern überein.

Zusammenfassung

Sie können nur einen sehr niedrigen Hausvorteil von unter 0,5 % erzielen, wenn Sie die grundlegende Blackjack Strategie erlernen.

Überprüfen Sie immer die Spielregeln, bevor Sie sich hinsetzen und spielen, insbesondere, dass ein Blackjack 3:2 auszahlt.

Ihr Ziel ist es, ein Multi-Deck-Spiel mit einer günstigen Mischung von Regeln zu spielen, so dass der Hausvorteil 0,5% oder niedriger ist.

Je weniger Kartendecks verwendet werden, desto besser.

Wenn der Dealer mit einer Soft-17 stehen bleibt ist das besser, als wenn er noch eine Karte zieht.

Der Hausvorteil beim Live-Blackjack im Online Casino beträgt ca. 0,52%.

Der Hausvorteil der Casinos in Tschechien beträgt ca. 0,46%.

Blackjack Regeln in Europa und USA – Hole Card

Die Blackjack Regeln in Amerika und Europa unterscheiden sich in einigen Punkten, wodurch sich der Hausvorteil des Casinos entweder zugunsten des Spielers oder zugunsten des Casinos ändert.

Amerikanisches Black Jack mit Hole Card

Amerikanische Blackjack RegelnBesonders auffällig ist, dass beim amerikanischen Blackjack die zweite Dealer Karte verdeckt neben (oder unter) der ersten, offenen Dealer Up-Card liegt. Diese nennt man dann „Hole Card“ oder wegen des verdeckten Gesichts auch „Face-Down-Card“. Sie ist die letzte Karte, die beim Austeilen gezogen wird.

Hat der Dealer ein Ass als Up-Card, bietet er den Spielern die Möglichkeit „Insurance“ an um sich gegen einen möglichen Black Jack zu versichern. Die Wahrscheinlichkeit für einen Blackjack beträgt allerdings nur 4:9 bzw. 4/13 (ca. 30%), da von den insgesamt 13 verschiedenen Kartenwerten nur eine der vier zehnwertigen Kartenwerte (10, J, Q und K) für einen Black Jack sorgt. Statistisch gesehen ist also in zwei von drei Fällen eine Versicherung überflüssig.

Entscheidet sich ein Spieler wider der Wahrscheinlichkeit dafür, eine Versicherung abzuschließen, muss er die Hälfte seines Einsatzes auf das Versicherungsfeld mit dem Schriftzug „Insurance pays 2:1“ setzen. Anschließend kontrolliert der Dealer die verdeckte Karte, ob es sich um eine zehnwertige Karte handelt. Diese würde dem Dealer einen Black Jack verschaffen und das Spiel wäre beendet, bevor es für die Spieler überhaupt begonnen hat.

Hat der Dealer einen Black Jack ist diese Wette gewonnen. Dann bekommt der Spieler zu seinem „Insurance“-Einsatz das doppelte davon als Gewinn. Allerdings hat man dann den Grundeinsatz verloren.

Hat der Dealer keinen Black Jack verliert der Spieler seinen Insurance-Einsatz. Zudem kann man den Grundeinsatz auch noch verlieren, falls man weniger Punkte als der Dealer oder mehr als 21 hat.

Europäisches Black Jack mit Peak-Card

Europäische Blackjack RegelnIm Vergleich dazu wird die zweite (und jede weitere) Karte des Dealers beim europäischen Blackjack erst gezogen, wenn alle Spieler ihre Aktion durchgeführt haben. Diese Regelvariante nennt man „Peak“ (englisch für „picken“ oder „ziehen“). Eine etwas umständlichere Bezeichnung ist „European No Hole Card“-Regel – kurz ENHC.

Mathematisch gesehen macht es für die Wahrscheinlichkeit keinen Unterschied, ob der Dealer die Karte gleich nach dem Austeilen aller Spielerkarten zieht oder erst nachdem alle Spieler ihre Aktionen durchgeführt haben. Allerdings haben Spieler die Optionen ihren Einsatz durch Verdoppeln und Teilen von Paaren zu erhöhen. In diesen Fällen würden die Spieler bei der Europäischen Variante mehr verlieren als in der Amerikanischen Variante.

Demnach hat das Casino durch die europäische Variante mit der „No Hole Card“ einen größeren Vorteil bzw. der Spieler einen größeren Nachteil.

Beim Europäischen Blackjack muss man also die Blackjack Strategie leicht verändern im Verlgeich zur Amerikanischen Variante.

Die ENHC-Regel in europäischen Casinos erhöht den Hausvorteil des Casinos um ca. 0,11 %.

Änderungen der Blackjack Strategie

Im wesentlichen treten die Änderungen der optimalen Blackjack Strategie dann auf, wenn der Dealer eine 10 oder 11 (mit einem Ass) als erste Karte hat.

Wenn man zum Beispiel ein Paar Achter hat, würde man diese bei amerikanischen Regeln splitten. Dazu müsste man einen zweiten Einsatz bringen und würde zwei Hände getrennt weiterspielen. Wenn der Dealer einen Black Jack hat, verliert man beide Einsätze. In der europäischen Variante hätte man gar nicht erst splitten können, weil das Spiel schon vorher vorbei gewesen wäre. Somit hätte man sich einen zusätzlichen Einsatz gespart.

Vorteil durch Surrender

Wann man beim Blackjack aufgeben sollte - SurrenderWird in einem europäischen Casino jedoch die Option „Surrender“ angeboten, ändert sich einiges. Mit dieser Option kann man eine schlechte Starthand gegen eine gute Dealer-Up-Card aufgeben und erhält die Hälfte seines Einsatzes zurück. Das macht vor allem Sinn, wenn man eine 15 oder 16 gegen eine 10 oder 11 des Dealers hat. Die Surrender-Regel verringert den Hausvorteil des Casinos um ca. 0,24% je nach Regel-Kombination und macht damit den Nachteil der No-Hole-Card mehr als wett.

 

 

 

 

Blackjack Regeln einfach erklärt

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Blackjack Regeln einfach erklärt

Blackjack wird mit einem amerikanischen Kartenspiel a 52 Karten gespielt. Meistens werden mehrere Kartendecks verwendet: in der Regel sechs. Die Karten werden dann aus einem Kartenschlitten ausgeteilt. Im englischen nennt man das „Shoe“ (deutsch: Schuh).

Ziel des Kartenspiels ist es mit zwei Karten den Dealer, also den Kartengeber des Casinos, zu besiegen. Das schafft man indem man mit zwei oder mehr Karten mehr Punkte als der Dealer hat oder sich dieser überkauft. Der Fachbegriff dafür lautet „Bust“. Das heißt, dass sowohl der Spieler als auch der Dealer verliert wenn man mehr als 21 Punkte hat.

Das Ass zählt entweder als 11 oder als 1. Je nachdem, was für Dich vorteilhafter ist. Mit einem Ass und einer 10 wertigen Karte hat man die Maximalpunktzahl von 21. Das nennt man auch Blackjack, wie der Name des Spiels. Mit einem Blackjack gewinnt man im Verhältnis 3:2. Das bedeutet man bekommt zusätzlich zu seinem Einsatz das 1,5 fache davon als Gewinn.

Nach dem Austeilen der ersten beiden Karten hat man folgende Optionen:

  • Hit – eine karte nehmen
  • Stand – stehen bleiben
  • Double Down – den Einsatz verdoppeln
  • Split – Karten teilen (das geht allerdings nur bei Paaren)

Es gibt auch noch die Option „Surrender“. Das bedeutet „aufgeben“ und man gibt dabei eine schwache Starthand auf um wenigstens die Hälfte seines Einsatzes zurück zu bekommen.

Hat der Dealer ein Ass, fragt er, ob sich die Spieler gegen einen Blackjack der Bank versichern wollen. Das nennt man „Insurance“ und ist das englische Wort für „Versicherung“. Das sollte man jedoch als Anfänger nie machen, da die Gewinnchancen schlecht stehen.

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Der Kartenschlitten – Austeilen der Karten beim Blackjack

Ein Kartenschlitten oder auch Dealer-Schuh ist ein Spielgerät, das vor allem in Casinos verwendet wird, um mehrere Decks von Spielkarten zu halten. Der Schuh ermöglicht einen geordneten und schnelleren Spielablauf. So ist es damit möglich mehr Spiele in einem Zeitintervall zu spielen als beim Austeilen aus den Händen des Dealers, wie es bei einem Single und Double Deck-Spiel gemacht wird. Außerdem ist bei der Verwendung eines Kartenschlittens die Chance geringer, dass der Dealer betrügt.

Das Gerät wird im englischen „Shoe“ (deutsch: Schuh) genannt, weil die frühesten Versionen davon einem Frauen-High-Heel-Schuh ähnelten und oft rot oder schwarz gefärbt wurden.

Kartenschlitten gibt es in vielen Farben und Größen, je nach Anzahl der Decks, die sie halten können (2, 4, 6 oder 8 Decks). In einigen Casinos werden aber auch Double Deck Blackjack Spiele mit zwei Kartendecks aus einem Kartenschlitten ausgeteilt.

Entwicklung

Bis 1961 wurde in den Casinos in Las Vegas an allen Blackjack-Tischen mit einem einzigen Deck gespielt. Heute nennt man das Single Deck Blackjack.

Der Erfinder des Kartenschlittens, ein gewisser John Scarne, schlug dem Nevada Gaming Control Board vor, dass sie ein staatliches Urteil verabschieden sollen, dass Blackjack aus einem Kartenschlitten ausgeteilt werden muss. Obwohl kein solches Urteil jemals erteilt wurde, hat sich in den meisten Casinos in Nevada der Kartenschlitten durchgesetzt. Als Spiel-Berater des Havanna Hilton führte Scarne den Schlitten auch in Puerto Rico und Kuba ein.

Mittel gegen das Kartenzählen

Der Kartenschlitten wurde beim Blackjack eingeführt um das Kartenzählen durch die Hinzufügung von mehreren Kartendecks zu erschweren. Gleichzeitig wurde mit der Einführung von sechs Kartendecks der Hausvorteil des Casinos erhöht im Vergleich zu Blackjack-Spielen mit einem oder zwei Kartendecks. Bevor die Karten in den Schlitten gelegt werden, steckt der Dealer eine rote Plastikkarte (Cutting Card) in den Kartenstapel. Wenn diese Karte gezogen wird, zeigt sie an, dass das aktuelle Spiel das letzte vor einer neuen Mischung ist. Das hilft, den Spielervorteil durch das Kartenzählen abzuschwächen, da ein signifikanter Teil (in der Regel etwa 25%) des vollständigen Kartenstapels nie ins Spiel kommt. Der Prozentsatz der ausgeteilten Karten wird als Deck-Penetration bezeichnet.

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Wer zuhause richtige Casino-Atmosphäre schaffen will, der braucht auch einen Kartenschlitten. Auf Amazon gibt es verschiedene Kartenschlitten zur Auswahl. Ich habe für Blackjack-Übungen und Videos das Modell mit Plexiglas gekauft und bin damit zufrieden.

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Wieviele Karten werden beim Blackjack verwendet?

Heute geht es um die Blackjack-Frage: Wieviele Karten werden beim Blackjack verwendet?

Wieviele Karten werden beim Blackjack verwendet?

Ein Kartendeck beim Blackjack besteht aus 52 amerikanischen Karten. Diese setzen sich zusammen aus den vier Farben Herz, Karo, Pik und Kreuz sowie den Kartenwerten 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Bube Dame König Ass. Das sind 13 Kartenwerte. Jede Farbe hat 13 Kartenwerte: 4 x 13 = 52.

Wieviele Karten beim Single Deck und Multideck Blackjack?

Also hat ein Kartendeck beim Black Jack 52 Karten. Wenn nur mit einem Kartendeck gespielt wird nennt man dasSingle Deck Blackjack. Allerdings wird in den meisten Casinos nicht nur mit einem Kartendeck gespielt, sondern mit mehreren.

Bei zwei Kartendecks wären es dann zweimal 52 Karten, also 104. In der Regel wird mit einem Kartenschlitten mit sechs Kartendecks gespielt. Das sind 6 x 52 Karten, also 312 Karten. Ganz selten wird mit acht oder zehn Kartendecks gespielt.

Ursprünglich wurde nur mit einem Kartendeck gespielt.  Durch die Erfindung des Kartenzählens, bei dem man analysiert welche Karten ausgespielt werden und daraus schließen kann, welche noch kommen, konnte man seinen Einsatz erhöhen und damit viel Geld gewinnen. Das geht natürlich heute immer noch, allerdings hat das Casino um das Kartenzählen schwerer zu machen oder zu verhindern immer mehr Kartendecks eingeführt. Deswegen findet man die sogenannten Single Deck Blackjack Spiele fast nirgends mehr. OK, dad ist übertrieben. Es gibt sie schon noch, aber da wurden dann noch viele verschiedene andere Maßnahmen der Casinos eingeführt, die das Kartenzählen wieder schwerer machen.

Wenn man Single Deck Blackjack spielt, aber nach jeder Runde neu gemischt wird, hat man auch keinen Vorteil davon. Ebenso kann es sein, dass die Cutting Card, das ist eine rote Karte, die signalisiert wann gemischt wird, nach ein oder zwei Runden ausgespielt wird und damit neu gemischt wird. so hat man eine geringe Deck-Penetration, also wenig Karten, die ausgespielt werden. Damit kann man als Kartenzähler schlecht einen Vorteil daraus ziehen.

Wenn ihr noch Fragen dazu habt, einfach unten in die Kommentare schreiben!

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Warum gewinnt die Bank immer beim Blackjack?

Heute geht es um die Blackjack-Frage: Warum gewinnt die Bank beim Blackjack?

Zum Einen liegt das daran dass die Bank, also die Spielbank beziehungsweise das Casino, repräsentiert durch den Dealer immer einen sogenannten Hausvorteil hat. Dieser Vorteil begründet sich auf den verwendeten Blackjack Regeln. Jedes Casino legt die Spielregeln selbst fest und diese Regeln sind so entsprechend so festgelegt, dass die Bank auf lange Sicht ein Vorteil hat.

Bei Glücksspielen kann man als Spieler natürlich mit Glück gewinnen. Oder man hilft seinem Glück sogar selbst auf die Sprünge, indem man durch mathematisch korrektes Spiel das Maximale aus seiner seinen Chancen macht. Das ist besonders beim Blackjack möglich. Bei allen anderen zufallsabhängigen Casinospielen wie Roulette oder Slots ist das eher schwierig bis unmöglich, da man die Spiele nicht beeinflussen kann. Zudem ist der Hausvorteil dieser Spiele von vorne herein schon höher ist als beim Blackjack.

Blackjack ist das Casinospiel mit dem geringsten Hausvorteil des Casinos. Bei keinem anderen Casinospiel sind die Regeln so gut dass man als Spieler einen ähnlich hohen Vorteil hat wie beim Blackjack bzw. einen so geringen Nachteil. Warum dann die Bank beim Blackjack gewinnt liegt also an den Regeln.

Der zentrale Punkt ist, dass man als Spieler maximal 21 haben darf. Wenn man mehr als 21 hat, verliert man automatisch. Man überkauft sich. Der englische Fachbegriff heißt Bust. Wenn man bustet, dann durchbricht man diese Grenze, die bei 21 festgelegt ist. Als Spieler verliert man dadurch seinen Einsatz automatisch ohne, dass man weiß was der Dealer hat.

Auch, wenn der Dealer sich anschließend selber ebenfalls überkauft und mehr als 21 bekommt ändert das nichts mehr an der Niederlage des Spielers. Es ist also eigentlich egal was der Dealer hat.

Darum gewinnt die Bank beim Blackjack

  • Als Spieler kann man nur gewinnen, wenn man mehr als der Dealer hat, aber weniger als 22.
  • Der Dealer gewintn, wenn er mehr als der Spieler hat, oder sich der Spieler überkauft.

Diese Regel sorgt für ein Ungleichgewicht. In einem ausgeglichenen Spiel müsste es ein Unentschieden sein, wenn sich beide Parteien überkaufen. Da es aber als Niederlage für den Spieler gewertet wird, hat das Casino immer einen Vorteil von rund einem Prozent.

Darum gibt es einem Hausvorteil

Hausvorteil des CasinosWarum der Vorteil beim Blackjack und allen anderen Casinospielen immer beim Casino liegt ist eigentlich verständlich. Die Casinobetreiber richten ein Spiel aus wie bei einem Fußballspiel. Statt Eintritt fordern Sie einen prozentualen Anteil am Einsatz, bieten aber sogar die Chance, dass man etwas gewinnt. Außerdem müssen die Casinos für das Personal und die Instandhaltunskosten zahlen. Diese Kosten zahlen alle Leute, die ins Casino gehen und spielen.

Natürlich sind immer mal wieder Leute dabei, die etwas mehr gewinnen oder die überhaupt gewinnen. Und der ein oder andere knackt sogar einen Riesen-Jackpot und wiederrum ein anderer hat vielleicht eine Glückssträhne beim Blackjack und geht mit dem x-fachen nach Hause, als mit dem er gekommen ist. Aber diese Gewinne der wenigen Einzelnen werden alle schön aufgewogen oder egalisiert von der großen Masse der anderen Spieler, die immer ihr Geld hinbringen und mehr verlieren als sie gewinnen.

Bei diesen Spielen gewinnt die Bank besonders viel

Es gibt Spiele im Casino, die haben einen sehr hohen Hausvorteil. Da hat man als Spieler eine geringere Gewinnchance. Den höchsten Hausvorteil und damit die schlechtesten Gewinnchancen für die Spieler gibt es bei den Slots (Automatenspielen). Diese werden nicht ohne Grund einarmige Banditen genannt. Bei Slot-Spielen verliert man bestenfalls 5% bis 10% seines Einsatzes. Im schlechtesten Fall noch mehr oder sogar alles.

Im Schnitt verliert jeder, der ins Casino geht und an Spiel-Automaten spielt 5 bis 10% seines Geldes. Man kann das als Unterhaltungssteuer für das Casino bezeichnen. In Deutschland stimmt das grob gesagt schon, da alle Spielbanken nur mit staatlicher Lizenz betrieben werden dürfen und den größten Teil der Gewinne an Steuern zahlen müssen. Die Einnahmen aus den Casino kommen dann den Gemeinden zu gute, in den die Casinos stehen.

In Las Vegas gehen die Gewinne hingegen direkt an die Eigentümer der Casinos. Theoretisch müssen diese auch Steuern zahlen. Wenn man aber das prominente Beispiel des US-Präsidenten Donald Trump hört, der selbst Hotel & Casino Betreiber in Las Vegas ist und jahrelang keine Steuern zahlen musste, wird man skeptisch, ob es da mit rechten Dingen zu geht.

Hausvorteil der einzelnen Spiele

Hausvorteil CasinospieleTabelle

Double Down – Wann man den Einsatz beim Blackjack verdoppeln sollte

Double Down ist beim Blackjack der Fachbegriff für das Verdoppeln des Einsatzes bei einer aussichtsreichen Starthand. Im folgenden Artikel werde ich alle wichtigen Punkte zum Thema „Double Down“ erläutern.

Wie geht ein Double Down?

Double Down ist neben Hit (Karte ziehen) und Stand (stehen bleiben) die dritt häufigste Wahlmöglichkeit beim Blackjack. Es gibt Casinos, die erlauben das Verdoppeln des Einsatzes bei jeder beliebigen Starthand. Im englischen heißt das dann „double down on any two cards“. Will man die Double-Down-Option nutzen, muss man einen Einsatz in der Höhe des ursprünglichen Einsatzes in das Setzfeld legen, wenn man an der Reihe ist. Es gibt auch die Option „Double for less“, bei der man auch weniger als den Grundeinsatz bringen kann. Diese Variante ist aber sehr selten.

Hast du zum Beispiel 10 Dollar gesetzt und hast eine entsprechend aussichtsreiche Starthand, dann legst du einen zweiten Einsatz von 10 Dollar neben den ersten Einsatz. Damit riskierst du 20 Euro in der Hoffnung, dass dir die dritte Karte eine hohe Gesamtpunktzahl gibt. Beim Verdoppeln sagst du zum Dealer „Double down„. Der akustische Hinweise des Verdoppelns ist besonders wichtig, wenn man ein Paar hat, damit der Dealer nicht irrtümlicherweise vermutet, dass man das Paar splitten will – obwohl man dazu mit gespreizten Zeigefinger und Mittelfinger auf die Karten deuten müsste. Mit dem Zusatz „Double Down“ ist man also auf der sicheren Seite. Hast du dich entschieden zu verdoppeln bekommst du nur noch eine weitere Karte und hast damit mit drei Karten eine Endsumme. Liegt diese Endsummer höher als die des Dealers oder überkauft sich der Dealer mit mehr als 21, dann gewinnst 20 Euro zu deinen Einsätzen hinzu

Wann sollte man den Einsatz verdoppeln?

In der Blackjack Strategie Tabelle sieht man die mathemathisch korrekte Entscheidung zu jeder möglichen Situation am Blackjack Tisch. Für Situationen, in denen man Verdoppeln sollte steht ein D als Abkürzung für Double Down. Da man beim Verdoppeln nur noch eine weitere Karte bekommt, sollte man nur Hände verdoppeln, mit denen man sich nicht überkaufen kann. Also Kartenkombinationen unter 12, so dass man mit einer zehnwertigen Karte nicht eine verlierende 22 hätte.

Double Down mit 9, 10 und 11

Laut der optimalen Blackjack Strategie sollte man

bei Starthänden mit den Werten 9, 10 und 11 verdoppeln.

Allerdings spielt die Dealer-Up-Card – die offene Karte des Dealers – eine entscheidende Rolle:

  • Man verdoppelt mit 9 nur gegen eine 3, 4, 5 oder 6 des Dealers.
  • Eine 10 verdoppelt man gegen eine Dealer-Up-Card von 9 oder niedriger
  • Mit 11 verdoppelt man gegen jede Dealer-Up-Card

Double Down mit Soft Hands

Wenn im Casino die Regel gilt „Double Down on any two cards“ bedeutet das, dass man nicht nur 9, 10 und 11 verdoppeln darf, sondern auch jede beliebige andere Kartenkombination. Nutzen sollte man das aber nur bei weiteren Kartenkombinationen mit einem Ass – den sogenannten Soft Hands.

Diese Regel ist der Standard. Nur selten verbietet ein Casino das Verdoppeln von Soft Hands. Nicht erlaubt ist es zum Beispiel im Casino Fuerteventura.

Ist das Verdoppeln mit einer Soft Hand erlaubt, sollte man das in folgenden Situationen tun:

  • A7: gegen jede Dealer-Up-Card von 3 bis 6
  • A6: gegen jede Dealer-Up-Card von 3 bis 6
  • A5: gegen 4, 5 und 6 des Dealers
  • A4: gegen 4,5 und 6 des Dealers
  • A3: gegen 5 und 6 des Dealers
  • A2: gegen 5 und 6 des Dealers
  • A8 und A9: nie
  • A10 = Blackjack

Ass +8 (19) und Ass + 9 (20) sind zu starke Hände, so dass man nicht riskieren sollte, sie mit einer Verdopplung zu verschlechtern. Mit einem Ass und einer 10, einem Jack, einer Queen oder einem King hat man einen gemachten Blackjack und bereits im Verhältnis 3:2 gewonnen, so dass man gar nicht Verdoppeln kann, auch wenn man auch irgendwelchen irrationalen Gründen gerne würde.

Double Down beim Karten zählen

Beim Karten zählen verfolgt man die ausgespielten Karten und zieht daraus Rückschlüsse auf die noch im Kartenstapel enthaltenen Karten. Wenn man ein Karten-Zählsystem verwendet, weiß man, wenn zuvor viele hohe Karten ausgespielt wurde, dass die Wahrscheinlichkeit auf weitere hohe Karte geringer ist. In diesem Fall weichen Karten zähler von der Vorgabe der Blackjack Strategie Tabelle ab und verzichten auf eine Verdopplung gegen eine hohe Dealer-Karte.

Keine Angst vor dem Verdoppeln!

Ich sehe in Casinos immer wieder Spieler, die gute Situationen zum Verdopplen auslassen. Entweder, weil sie nicht wissen, dass man überhaupt verdoppeln darf, weil sie nicht wissen, dass man verdoppeln sollte oder gar, weil sie Angst davor haben doppelt zu verlieren. Wer nur immer den Mindesteinsatz riskiert und sich vor dem Verdoppeln fürchtet, der spielt wahrscheinlich in einer zu hohen Liga und sollte mit niedrigeren Einsätzen spielen.

Dabei spielt die Bankroll eine Rolle. Denn man kann auch nach dem Teilen eines Paares noch verdoppeln, wenn man dann eine der oben genannten Konstellationen vorfindet. Maximal kann man auf bis zu vier Hände aufsplitten und jede davon auch verdoppeln. Der maximale Einsatz beträgt in so einem – zugegebenermaßen sehr seltenen – Fall das achtfache des Grundeinsatzes.

Man sollte also immer im Hinterkopf haben, dass man unter Umständen mehr setzen muss um das Optimale herauszuholen und am meisten zu gewinnen. Wer das nicht tut, lässt Geld liegen und macht das Casino noch reicher.

Indem man in guten Situationen auf das Verdoppeln verzichtet, verzichtet man auch einen statistischen Gewinn. Natürlich kann man auch mal beim Verdoppeln verlieren, aber in den meisten Fällen lohnt es sich, wenn man es macht, wie oben beschrieben.

Verdopplung von anderen übernehmen

Ich biete feigen Blackjack-Spielern gerne an in attraktiven Situationen ihre Verdopplung zu zahlen. So erkaufe ich mir eine vorteilhafte Situation, in der ich z.b. in 70% der Fälle gewinne. Während die Spieler, die selbst nicht verdoppeln Geld liegen lassen, sammle ich ohne großen Aufwand regelmäßig Geld ein.

Hat ein Spieler zum Beispiel eine 10 oder 11 gegen eine Dealer-Karte unter 10 und will selbst nicht verdoppeln, biete ich ihm an, dass ich für ihn Verdoppele, wenn ich den Verdopplungs-Gewinn bekomme. Damit das funktioniert sollte man sich mit den Spielern immer ein bißchen unterhalten und anfreunden. Man muss vielen erst beweisen, dass man weiß, was man macht, damit sie einem erlauben in ihr Spiel einzugreifen.

Beim Verdoppeln bekommt man nur noch eine weitere Karte. Diese kann natürlich auch schlecht sein. In 30% der Fälle verliert man eine Verdopplung, also in einem von drei Fällen. Es kann dann schon mal vorkommen, dass man beschuldigt wird, dass man durch das Verdoppeln das Spiel des Feiglings zerstört hat, da er selbst noch eine Karte hätte nehmen können, wenn er nicht verdoppelt hätte. In so einem Fall zahle ich gerne den verlorenen Einsatz um zu zeigen, dass ich gegen Kritik erhaben bin und sicher bin, dass ich auf lange Sicht so Gewinn mache.

 kostenloses Verdoppeln beim Free Bet Blackjack

Blackjack Etiquette – 21 Verhaltenstipps am Blackjacktisch

Das Spiel Blackjack hat seinen ganz eigenen Ablauf, Verhaltenscodex und eine spezielle Spielstrategie. Die Verfahren sind wichtig, um die Sicherheit und Integrität des Spiels zu gewährleisten. Die Verhaltensregeln umfassen die Spiel-Etikette, so dass man nicht den Zorn der Mitspieler oder des Dealers auf sich zieht. Die Spielstrategien helfen dem Spieler zu gewinnen. Wenn du keinem der folgenden Blackjack Tipps folgst , wirst du nicht dein bestes Spiel spielen. So vermeidet man 21 Dinge, die man nicht am Blackjacktisch tun sollte..

1. Geld direkt an den Dealer weitergeben.

Alle Bargeldtransaktionen müssen für die Sicherheitskameras sichtbar sein. Also platzieret man nach einer abgeschlossenen Runde das Geld immer außerhalb der eigenen Wett-Box und informiert dann den Dealer, welche Chips Sie wollen. Normalerweise spielt man mit Chips in Höhe des Mindesteinsatzes.

2. Berühren der Karten, wenn sie mit dem Gesicht nach oben vergeben werden.

Wenn vier oder mehr Kartendecks benutzt werden, werden sie jedem Spieler von einem Kartenschlitten aus zugeteilt. Es gibt zwei Gründe, warum die Karten nach oben verteilt werden. Zuerst eliminiert es das Potenzial für Spielerbetrug (entweder durch Markieren oder Austauschen der Karten), und zweitens beschleunigt es das Spiel, weil der Dealer schnell die Summe der Hand des Spielers bekannt geben kann. Es gibt keinen Grund, die Karten zu berühren, also tu es nicht.

3. Halten der Karten mit zwei Händen.

In Spielen, in denen die Karten verdeckt werden (meist Single- und Double-Deck-Spiele), darf man die Karten nur mit einer Hand berühren, bitte, nicht mit beiden Händen.

4. Die Karten vom Tisch entfernen.

Die Karten müssen immer in voller Sichtweite des Dealers und der Sicherheitskameras an der Decke sein. Deshalb solltest du sie niemals vom Tisch weg bewegen.

5. Platzieren von Objekten auf dem Tisch.

Geldbörsen, Taschen und andere Gegenstände sollten nicht auf dem Tisch platziert werden, sondern neben den Stuhl gestellt werden (außer Damen-Handtaschen, die auf dem Schoß gehalten werden sollten). Es ist okay, einen Drink auf dem Tisch zu haben, aber benutze die Getränkehalter, die vom Casino zur Verfügung gestellt werden, um zu vermeiden, irgendetwas auf dem Layout zu verschütten.

6. Dem Dealer sagen, dass man einen „Hit“ will.

„Hit me“ zu sagen könnte OK sein, wenn man Blackjack mit Freunden zu Hause spielt, aber in den Casinos, wird es nicht reichen. Aus Sicherheitsgründen muss man immer Handzeichen verwenden, um zu signalisieren, ob man eine Karte nehmen oder stehen bleiben will.

7. Berühren der Chips, nachdem die Karten ausgeteilt werden.

Der ursprüngliche Einsatz muss auf dem Spielfeld unberührt liegen bleiben, bis man entweder gewinnt, verliert oder unentschieden spielt. Sobald der Dealer beginnt, die Karten auszuteilen ist das das Signal, um den Einsatz nicht mehr zu berühren.

8. Einen höheren Chip auf einem niedrigeren platzieren.

Wenn man zwei oder mehr verschiedene Chips setzt, legt man immer den höheren Chip auf die Unterseite des Stapels und die niedrigeren oben drauf.

9. Beim spielen von zwei Händen nicht doppelt so viel setzen.

Wenn man an einem 5-Dollar-Minimum-Tisch spielt und man sich entscheidt, zwei Hände gleichzeitig zu spielen, verlangen die meisten Casinos, dass dass man mindestens 10-Dollar in jeder der beiden Boxen setzt. Wenn man nicht sicher ist kann man einfach den Dealer fragen. Auch wenn die Karten mit dem Gesicht nach unten verteilt werden, sollte man nicht auf die zweite Hand schauen, bis man fertig mit der ersten Hand ist.

10. Dealer oder Mitspieler für Pech verantwortlich machen.

Sie sind nicht der Grund, warum man verliert.

11. Mitspielern erklären, wie sie ihre Hände spielen sollen.

Es ist ihr Geld und sie haben das Recht, ihre Hand zu spielen, wie sie wollen. Wenn ein Mitspieler allerdings um Rat fragt, dann ist es OK, ihm Tipps zu geben.

12. Cutting-Card nur wenige Karten vom Anfang oder vom Ende der Decks einsetzen.

In einem 6-Deck-Spiel verlangen die meisten Casinos, dass Spieler die Cutting-Card mindestens ein halbes Deck von jedem Ende des Stapels einfügen. Einige erfordern ein volles Deck. Wenn man es weniger als das platziert, bekommt man einen Hinweis vom Dealer und eine Bitte es richtig zu machen.

13. In der Mitte des Schuhs mit einem Einsatz einsteigen.

In einigen Casinos ist es verboten ins laufende Spiel einzusteigen. Wenn das so ist, gibt es ein Schild mit der Aufschrift „No Mid-Shoe Entry“auf dem Tisch. Das hat den Hintergrund, dass es beim Karten zählen eine Technik gibt, die Wonging heißt. Dabei verfolgt man die Karten am Tisch zunächst und setzt erst, wenn die Situation entsprechend gut ist.

14. Nicht nach der grundlegenden Blackjack Strategie spielen.

Die grundlegende Black Jack Strategie ist die mathematisch korrekte Art, jede Hand zu spielen, die ausgeteilt wird. Diese Spielstrategie ist leicht verfügbar in Büchern, im Internet und auf Strategiekarten, die man sogar ins Casino mitnehmen kann. Auch wenn man ein regelmäßiger Spieler ist, gibt es wirklich keinen Grund zu erraten, wie man eine Hand spielt, wenn man die Antworten auf den Fingerspitzen haben könnt, indem man eine Strategiekarte verwendet.

15. Spielen an einem Tisch mit 6: 5-Payout.

Einige Blackjack-Tische zahlen nur im Verhältnis 6:5, wenn man einen Blackjack bekommt, anstatt der traditionellen 3:2 Auszahlung. Im Verhältnis von 6:5 für einen Blackjack bezahlt zu werden ist schlecht. Wie schlimm? Der Hausvorteil in einem Ein-Deck Spiel mit 6:5-Payout ist ca. sieben-mal so hoch wie beim 3:2 Payout. Normalerweise wird es ein Schild auf dem Tisch geben, dass das Casino für Blackjacks nur 6:5 zahlen. Einige Casinos haben es auf dem Layout geprägt. Wenn man nicht sicher ist, sollte man den Dealer fragen bevor man spielt. Durch die Vermeidung dieser schrecklichen 6:5 Spiele, macht man einen großen Schritt, um das Endergebnis zu verbessern.

16. An einem Tisch mit Mischmaschine (englisch: Continuous Shuffling Machine) spielen.

Eine Mischmaschine ist ein Gerät, in das die Karten nach jeder Hand wieder untergemischt werden. Dadurch ist das Spiel spiel schneller, da es keine Ausfallzeiten fürs Mischen gibt. Man wird etwa 20% mehr Hände pro Stunde spielen. Da das Casino einen Vorteil bei jeder gespielten Hand hat, wird man damit den theoretischen Verlust um 20% erhöhen.

17. Sich nicht bewerten lassen.

Die Casinos vergeben eine Menge Comps (Gutscheine) an Spieler in der Hoffnung, dass sie loyale Spieler werden. Man bekommt aber nur Comps, wenn man den Dealer bittet, dass man bewertet wird, wenn man Blackjack spielt. Dazu benötigt man meistens eine Karte vom Players Club des Casinos. Diese gibt man dem Dealer oder dem Pit-Boss, der dann schaut, wieviel man pro Hand setzt. Je mehr man setzt, desto höher ist das Rating und desto schneller bekommt man Comps.

18. Einen Gutschein fordern.

Die Gutscheine sind kein gottgegebenes Recht der Spieler. Man muss sich die Comps durch langes Spielen mit bestenfalls hohen Einsätzen erst verdienen. Man kann einem Casino-Mitarbeiter fragen, welche Anforderungen es für Comps gibt. Und vor allem immer höflich fragen, ob man schon die Anfoderungen für einen Comp erreicht hat. Oft klappt das schon, wenn man mehr als ein, zwei Stunden gespielt hat. Allerdings nur, wenn man sich vorher auch bewerten lässt (siehe Punkt 17).

19. Ein progressives Setzsystem verwenden.

Viele weniger intelligente Spieler benutzen progressive Setzsysteme und schwören, dass sie damit gewinnen. Aber mathematisch gesehen kann das nicht funktionieren. Niemals hat und wird ein progressives Setzsystem funktionieren, weil die Chance, die nächste Hand zu gewinnen, völlig unabhängig davon ist, ob man die vorherige Hand gewonnen oder verloren hat. Das Geheimnis um beim Blackjack zu gewinnen (eigentlich ist das Geheimnis seit 45 Jahren bekannt) ist, mehr Geld zu setzen, wenn die nicht gespielten Karten reich an Zehnen und Assen sind. Wenn man also seinen Einsatz steigern will, dann sollte man das nur tun, nachdem man viele kleine Karten in den Runden davor gesehen hat. Dieses Prinzip nennt man Table Scanning. Besser noch ist es, wenn man ein einfaches Kartenzählsystem lernt, das einem signalisiert, wann die richtige Zeit ist, den Einsatz zu erhöhen.

20. Keinen Casino-Host kontaktieren.

Das ist ein großer Fehler, wenn man ein regelmäßiger Spieler ist. Casino-Hosts können viel für einen tun, wenn man sie nach den Anforderungen für Comps fragt. Dazu muss man kein High-Roller sein.

21. Dem Dealer Trinkgeld geben.

Trinkgeld gibt man fürs Trinken. Nicht fürs austeilen von Karten. Der Dealer hat keinen Einfluss auf gute oder schlechte Karten (außer er betrügt). Deshalb sollte man das mühsam verdiente Geld nicht für Trinkgeld wegschenken. Allerdings könnte es von Vorteil sein, dem Dealer Trinkgeld zu geben, wenn der Pit-Boss oder der Casino-Host zuschaut um über die gewährung von Comps zu entscheiden. In diesem Fall kann man einen Zusatz-Einsatz in die Ecke seiner Box für den Dealer bringen. Wenn man gewinnt, gewinnt auch der Dealer.

Wenn man vermeidet, diese 21 Blackjack-Fehler zu machen, wird man feststellen, dass man das Spiel besser genießen kann, besser Blackjack spielen wird, mehr Comps bekommt und mit weniger Verlusten und mehr Gewinn aus dem Casino geht. Und sind das nicht die Gründe, warum wir Blackjack spielen?