Warum gewinnt die Bank immer beim Blackjack?

Heute geht es um die Blackjack-Frage: Warum gewinnt die Bank beim Blackjack?

Zum Einen liegt das daran dass die Bank, also die Spielbank beziehungsweise das Casino, repräsentiert durch den Dealer immer einen sogenannten Hausvorteil hat. Dieser Vorteil begründet sich auf den verwendeten Blackjack Regeln. Jedes Casino legt die Spielregeln selbst fest und diese Regeln sind so entsprechend so festgelegt, dass die Bank auf lange Sicht ein Vorteil hat.

Bei Glücksspielen kann man als Spieler natürlich mit Glück gewinnen. Oder man hilft seinem Glück sogar selbst auf die Sprünge, indem man durch mathematisch korrektes Spiel das Maximale aus seiner seinen Chancen macht. Das ist besonders beim Blackjack möglich. Bei allen anderen zufallsabhängigen Casinospielen wie Roulette oder Slots ist das eher schwierig bis unmöglich, da man die Spiele nicht beeinflussen kann. Zudem ist der Hausvorteil dieser Spiele von vorne herein schon höher ist als beim Blackjack.

Blackjack ist das Casinospiel mit dem geringsten Hausvorteil des Casinos. Bei keinem anderen Casinospiel sind die Regeln so gut dass man als Spieler einen ähnlich hohen Vorteil hat wie beim Blackjack bzw. einen so geringen Nachteil. Warum dann die Bank beim Blackjack gewinnt liegt also an den Regeln.

Der zentrale Punkt ist, dass man als Spieler maximal 21 haben darf. Wenn man mehr als 21 hat, verliert man automatisch. Man überkauft sich. Der englische Fachbegriff heißt Bust. Wenn man bustet, dann durchbricht man diese Grenze, die bei 21 festgelegt ist. Als Spieler verliert man dadurch seinen Einsatz automatisch ohne, dass man weiß was der Dealer hat.

Auch, wenn der Dealer sich anschließend selber ebenfalls überkauft und mehr als 21 bekommt ändert das nichts mehr an der Niederlage des Spielers. Es ist also eigentlich egal was der Dealer hat.

Darum gewinnt die Bank beim Blackjack

  • Als Spieler kann man nur gewinnen, wenn man mehr als der Dealer hat, aber weniger als 22.
  • Der Dealer gewintn, wenn er mehr als der Spieler hat, oder sich der Spieler überkauft.

Diese Regel sorgt für ein Ungleichgewicht. In einem ausgeglichenen Spiel müsste es ein Unentschieden sein, wenn sich beide Parteien überkaufen. Da es aber als Niederlage für den Spieler gewertet wird, hat das Casino immer einen Vorteil von rund einem Prozent.

Darum gibt es einem Hausvorteil

Hausvorteil des CasinosWarum der Vorteil beim Blackjack und allen anderen Casinospielen immer beim Casino liegt ist eigentlich verständlich. Die Casinobetreiber richten ein Spiel aus wie bei einem Fußballspiel. Statt Eintritt fordern Sie einen prozentualen Anteil am Einsatz, bieten aber sogar die Chance, dass man etwas gewinnt. Außerdem müssen die Casinos für das Personal und die Instandhaltunskosten zahlen. Diese Kosten zahlen alle Leute, die ins Casino gehen und spielen.

Natürlich sind immer mal wieder Leute dabei, die etwas mehr gewinnen oder die überhaupt gewinnen. Und der ein oder andere knackt sogar einen Riesen-Jackpot und wiederrum ein anderer hat vielleicht eine Glückssträhne beim Blackjack und geht mit dem x-fachen nach Hause, als mit dem er gekommen ist. Aber diese Gewinne der wenigen Einzelnen werden alle schön aufgewogen oder egalisiert von der großen Masse der anderen Spieler, die immer ihr Geld hinbringen und mehr verlieren als sie gewinnen.

Bei diesen Spielen gewinnt die Bank besonders viel

Es gibt Spiele im Casino, die haben einen sehr hohen Hausvorteil. Da hat man als Spieler eine geringere Gewinnchance. Den höchsten Hausvorteil und damit die schlechtesten Gewinnchancen für die Spieler gibt es bei den Slots (Automatenspielen). Diese werden nicht ohne Grund einarmige Banditen genannt. Bei Slot-Spielen verliert man bestenfalls 5% bis 10% seines Einsatzes. Im schlechtesten Fall noch mehr oder sogar alles.

Im Schnitt verliert jeder, der ins Casino geht und an Spiel-Automaten spielt 5 bis 10% seines Geldes. Man kann das als Unterhaltungssteuer für das Casino bezeichnen. In Deutschland stimmt das grob gesagt schon, da alle Spielbanken nur mit staatlicher Lizenz betrieben werden dürfen und den größten Teil der Gewinne an Steuern zahlen müssen. Die Einnahmen aus den Casino kommen dann den Gemeinden zu gute, in den die Casinos stehen.

In Las Vegas gehen die Gewinne hingegen direkt an die Eigentümer der Casinos. Theoretisch müssen diese auch Steuern zahlen. Wenn man aber das prominente Beispiel des US-Präsidenten Donald Trump hört, der selbst Hotel & Casino Betreiber in Las Vegas ist und jahrelang keine Steuern zahlen musste, wird man skeptisch, ob es da mit rechten Dingen zu geht.

Hausvorteil der einzelnen Spiele

Hausvorteil CasinospieleTabelle