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Karten Werte und ihre Berechnung beim Black Jack

Die Black Jack Karten Werte entsprechen dem Aufdruck. Es wird ein amerikanisches Kartenspiel verwendet, das insgesamt 52 Karten hat. Es besteht aus den vier Farben Kreuz, Herz, Pik und Karo. Allerdings spielen diese Farben der Karten beim Blackjack keine direkte Rolle. Nur bei Side Bets, den Nebenwetten, machen die Kartenfarben einen Unterschied über Gewinn oder Verlust.

Die Kartenwerte beim Blackjack

Insgesamt gibt es 13 unterschiedliche Kartenwerte. Die aufgedruckten Zahlen auf den Karten entsprechen dem Wert.

Die Karten 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10 werden entsprechend ihres Wertes gezählt.

Die Bildkarten werden im englischen „Face Cards“ genannt. Ein altmodischer deutscher Begriff dafür ist auch Hofkarten, da sie Figuren eines mittelalterlichen Königshofes repräsentieren. Der Bube (oder Jack), die Dame (oder Königin; englisch „Queen“) so wie der König (englisch: King) haben alle den Wert 10.

Der besondere Karten Wert des Asses

Die höchstmögliche Punktzahl, die man mit den ersten beiden Karten erreichen kann ist 21, und nennt sich wie das Spiel selbst „Blackjack“.

Das Ass hat beim Blackjack eine Sonderrolle. Je nach Situation kann der Spieler entscheiden, ob man es entweder mit dem Wert 1 oder den Wert 11 zählt. In der Regel hat das Ass den Kartenwert 11. Würde man sich mit eine Elf über kaufen, das heißt mehr als 21 Punkte erhalten, zählt das Ass automatisch als 1.

Berechnung der Kartenwerte beim Blackjack

Man hält immer zwei Karten vom Dealer. Man rechnet die beiden einzelnen Kartenwerte zusammen.

Eine Starthand mit einem Ass nennt man Soft-Hand. Das Ass zählt hierbei immer als 11.

Abhängig davon, welche Up-Card der Dealer zeigt, entscheidet man, ob man noch eine Karte nimmt oder ob man mit der Summe aus den ersten beiden Kartenwerten stehen bleibt.

Nimmt man mit einer Soft-Hand noch eine Karte und durchbricht die Grenze von 21 Punkten, zählt das Ass automatisch als 1 und man kann von seinem Gesamtwert einfach 10 abziehen.

Zwei Asse zählen entweder 12 oder 2, da sie, wenn man sie mit den Karten Werten 11 zählen würde die Grenze von 21 durchbrechen und verlieren würden.

Erhält man zu 2 Assen eine 9 als dritte Karte hat man 21. Mit einer 10 erhält man zwölf, da man sich auch damit über kaufen würde.

Vorbereitung fürs Karten zählen: Asse zählen beim Blackjack

Mit Hilfe des Karten zählens kann man beim Blackjack erkennen, wann man als Spieler einen Vorteil hat. Hauptverantwortlich für den Vorteil ist das Auszahlungs-Verhältnis von 3:2 bei einem Blackjack. Mit einem Blackjack, bei dem man im Verhältnis 3 zu 2 gewinnt, bekommt man also quasi einen 50 % Bonus. Für einen Blackjack braucht man ein Ass. Wenn man die Anzahl der Asse während eines Blackjack-Spiels verfolgt, kann man grob abschätzen, ob noch viele oder eher weniger kommen. Dadurch kann man entsprechend den Einsatz variieren und einen Vorteil daraus ziehen. So wie ich in diesem Video…

Asse zählen beim Blackjack im Online Casino

Asse zählen beim Blackjack

Eine Vorform des Kartenzählen ist deswegen das Asse zählen. Damit kann man anhand der aus gespielten Karten im Verhältnis zu den ausgespielte nassen erkennen, ob die Wahrscheinlichkeit für zukünftige Asse höher oder niedriger als der Durchschnitt ist.

Mit einem Ass kann man nicht nur einen Blackjack bekommen, sondern auch eine Soft Hand. Soft Hands sind alle Start-Kombinationen aus zwei Karten, von denen eine ein Ass ist.

Da das Ass entweder als 11 oder als eins gewertet werden kann, sind Soft Hände gute Gelegenheiten seinen Einsatz gegen eine schwache Dealer Upcard zu verdoppeln. Wenn der Dealer eine 6 oder weniger hat, kann man fast jede Soft Hand verdoppeln, da man eine erhöhte Gewinnwahrscheinlichkeit hat.

Es ist daher eine gute Übung und ein Einstieg für das Kartenzählen, wenn man sich als erstes nur auf die Asse konzentriert.

Überlegungen zum Asse zählen

Ein Kartendeck besteht aus 52 Karten.

Davon sind 4 Asche enthalten: für jede Farbe (Herz, Kreuz, Karo, Pik) eines.

Jede 13 Karte ist also statistisch gesehen ein Ass.

Im Casino werden mehrere Kartendecks verwendet. Weil 2 Kartendecks ist man bei 104 Karten von denen acht Asse sind.

Im gängigen sechs Deck-Schlitten sind von 312 Karten 24 Asse.

Im Online Live Casino werden sogar acht Kartendecks verwendet. Das sind 416 Karten und davon 32 Asse.

Je mehr Kartendecks verwendet werden, desto geringer ist der Einfluss eines einzigen Asses.

Allerdings können auch bei vielen Kartendecks Situationen auftauchen, in denen man durch das Asse zählen einen Vorteil erlangen kann.

So funktioniert das Asse zählen!

Man startet mit dem Zählen nach dem Mischen.

Man zählt alle ausgespielten Karten.

Idealerweise multipliziert man die Anzahl der Spieler mal 2. Den Dealer nicht vergessen! Sind 5 Spiele am Tisch und der Dealer erhält jeder beim Austeilen zwei Karten. Also insgesamt 12 Karten. Zusätzlich werden nach dem Austeilen unter Umständen noch weitere Karten gezogen, wenn die Spiele unter 12 oder gegen eine Dealer-Karte höher als 7 unter 17 haben. Statistisch gesehen müsste also so gut wie in jeder Runde ein Ass auftauchen. Weil ja wie vorhin erwähnt 4 von 52 Karten Asse sind und damit jede 13 Karte.

Wenn man nach jeder Runde die Anzahl der insgesamt ausgespielten Karten durch die bisher ausgespieltn Asse teilt, erhält man entweder mehr oder weniger als 13. Wie schon erwähnt ist 13 der Richtwert, da rechnerisch jede 13 Karte ein Ass ist.

Beträgt das Teilergebnis weniger als 13, heißt das, das überdurchschnittlich viele Asse ausgeteilt wurden. Beträgt das Teilergebnis mehr als 13, wurden unterdurchschnittlich viele Asse ausgeteilt. Wer nicht ständig teilen will, kann die ausgespielten Karten auch in stufenweisen Intervallen zu je 52 Karten betrachten, bei denen im Schnitt vier Asse dabei sind.

Hier ein Überblick über das durchschnittliche Verhältnis von ausgespielten Assen zur Gesamtzahl der ausgespielten Karten.

  • 1 Deck, 52 Karten, 4 Asse
  • 2 Decks, 104 Karten, 8 Asse
  • 3 Decks, 156 Karten, 12 Asse
  • 4 Decks, 208 Karten, 16 Asse
  • 5 Decks, 260 Karten, 20 Asse
  • 6 Decks, 312 Karten, 24 Asse

Werden in diesen Intervallen weniger Asse ausgespielt, als man statistisch gesehen vermuten würde, steigt die Wahrscheinlichkeit dass in der nächsten Runde ein Ass oder mehrere Asse ausgespielt werden. Je weniger Asse im Verhältnis zu allen anderen Karten ausgespielt werden, desto besser für die darauffolgende Runde. In diesem Fall kann man den Einsatz erhöhen.

Probleme beim Asse zählen

Je mehr Spieler also am Tisch sitzen, desto schlechter.

Denn selbst bei erhöhter Ass-Wahrscheinlichkeit können die Asse jeden treffen und man selbst geht leer aus. Idealerweise spielt man Heads Up – allein gegen den Dealer. Dazu braucht man aber schon sehr viel Erfahrung und Konzentration. Das Tempo, indem man seine Entscheidung treffen und gleichzeitig die Karten zählen muss ist wesentlich höher, als an einem Tisch mit mehreren Mitspielern.

Wenn die Wahrscheinlichkeit auf ein Ass erhöht ist, kann natürlich auch der Dealer ein Ass bekommen. Allerdings gewinnt der Dealer bei einem Blackjack nur den Einsatz, während der Spieler zusätzlich zu seinem Einsatz einen 50 prozentigen Gewinnzuschlag bekommt.

Außerdem kann der Dealer mit einem Ass ohne Blackjack auch nicht verdoppeln, während der Spieler mit einer Soft Hand bestehend aus einem Ass und einer weiteren Karte durch eine Verdopplung den Gewinn maximieren kann.

Je mehr Kartendecks verwendet werden, desto geringer der Einfluss eines einzelnen Asses. Spielt man allerdings mit nur zwei Kartendecks Double-Deck-Blackjack, sind von 104 Karten 8 Asse sehr gut zu verfolgen. Hier kann man dann in 13er-Schritten verfolgen, ob Asse über- oder unterrepräsentiert sind.

Je mehr Karten ohne ein Ass zu sehen sind, desto mehr sollte man setzen.

Das Ass – die wichtigste Karte bei Blackjack

Das Ass ist beim Blackjack die wichtigste Karte. Wie bei vielen anderen Kartenspielen hat das Ass beim Blackjack den Wert 11. Je nach Situation kann es aber auch nur als eins gezählt werden. Damit ist das Ass beim Blackjack sowohl die niedrigste als auch die höchste Karte.

Ass beim Blackjack

Nur mit einem Ass in Kombination mit einer zehnwertigen Karte wie Zehn, Bube, Dame oder König kann man den namensgebenden Blackjack bekommen. Diese natürliche 21 bestehend aus zwei Karten ist die bestmögliche Kartenkombination, die man haben kann, und wird in der englischen Fachsprache als “Natural 21” oder eben als Blackjack bezeichnet. Man gewinnt mit einem Ass und einer zehnwertigen Karte im Verhältnis 3 zu 2. Das bedeutet man bekommt zu seinem Einsatz das 1,5 fache des Einsatzes noch mal als Gewinn hinzu.

Ein amerikanisches Kartendeck beim Blackjack hat 52 Karten. 4 davon sind Asse, das heißt jede 13. Karte ist ein US.

Die Wahrscheinlichkeit, dass man einen Ass bekommt liegt also bei 7,7%.

Regelvarianten bei verschiedenen Werten für das Ass

Blackjack Regel - Dealer must hit Soft17Neben seiner Funktion für die bestmögliche Kartenkombination hat das Ass noch eine weitere interessante Rolle beim Blackjack.

Denn es gibt beim Blackjack zwei unterschiedliche Regelvarianten.

  1. Dealer stands on any 17
  2. Dealer must Hit soft seventeen.

Welche Variante am jeweiligen Blackjack-Tisch gespielt wird sieht man auf dem halbkreisförmigen Aufdruck auf dem Spielfeld zwischen Dealer und Spielerboxen. (Siehe Bild) Bei Dealers stands on Soft17 muss der Dealer bei einer sogenannten Soft 17 stehen bleiben. Das Ass ist in dieser Regel-Variante für den Dealer immer eine Elf.

Bei der anderen Variante muss der Dealer solange ziehen bis er mindestens eine Hard17 hat. Hier zählt das Ass immer eins. „Dealer must hit Soft17“ ist die gängige Regel in Las Vegas. Besser für den Spieler wäre allerdings, wenn der Dealer auch bei einer 17 mit einem Ass stehen bleiben würde, wie es in den meisten europäischen Casinos der Fall ist.

Diese Unterschiede betreffen jeweils nur das Ziehverhalten des Dealers. Der Spieler hat bei beiden Regelvarianten die Wahl, ob sein Ass als Eins oder Elf gezählt wird. Dabei kommt es darauf an, was vorteilhafter ist. Würde ein Spieler mit einem Ass auf eine Punktzahl über 21 kommen, sich damit also überkaufen, zählt das Ass automatisch als Eins.

Bei Ass-Kombinationen (Soft-Hände) A2 (Soft 13), A3 (Soft 14), A4 (Soft 15) , A5 (Soft 16), A6 und A7 (Soft 18), A8 (Soft 19) und A9 (Soft 20) hat man die Chance seine Softhand noch zu verbessern. Oder mit einer Zehnerkarte zumindest die gleiche Punktzahl zu behalten. Hier sollte man bei bestimmten Ass-Kombinationen gegen eine schlechte Dealer-karte seinen Einsatz verdoppeln.

Rule of Nine beim Verdoppeln mit Ass

Anfänger erkennen mit der Faustregel namens “Rule of Nine“ (Neunerregel), wann man verdoppeln sollte. Die Karte neben dem Ass nennt man wie beim Pokern “Kicker”. Wenn der Kicker zusammen mit der Karte des Dealers mindestens 9 ergibt sollte man verdoppeln. Allerdings nur Ass-Kombinationen außer A2 (zu schwach) und A8, A9 (zu stark).

zwei Asse splitten

Bekommt man sogar zwei Asse, hat man 2 oder 12. Hier kann man also seine Hand ohne Risiko mit einer weiteren Karte verbessern. Allerdings sollte man diese relativ schlechte Starthand in zwei gute Starthände mit dem Wert 11 aufteilen (splitten). Man bringt einen zweiten Einsatz in der Höhe des ursprünglichen Einsatzes und bekommt für jedes Ass eine weitere Karte hinzu. Während man beim Splitten aller anderen Paare nach dem Splitten in den meisten Casinos noch die Wahl hat eine dritte oder vierte Karte zu nehmen, bekommt man beim Splitten von zwei Assen nur noch jeweils eine Karte.

Ein Ass in Kombination mit einer zehnwertigen Karte gilt nach dem Splitten nicht mehr als Blackjack, sondern nur als 21. Man bekommt im Erfolgsfall dafür also den Gewinn nur 1:1 statt 3:2 ausgezahlt.

Bekommt man nach dem Splitten von zwei Assen ein oder sogar zwei weitere Asse gibt es in manchen Casinos die Option, dass man diese Asse erneut teilt. Wie bei allen anderen Paaren kann man dann bis zu vier Hände mit einem Ass spielen. Muss dafür aber natürlich die entsprechenden Zusatz-Einsätze bringen. Setzt man zum Beispiel am Anfang 10 Euro und bekommt zwei Asse, muss man beim Teilen weitere 10 Euro setzen. Bekommt man nochmal zwei Asse, steigt der Gesamteinsatz schon auf 40 Euro.