Kartendecks

Ist Kartenzählen heute noch möglich trotz Gegenmaßnahmen der Casino?

Viele haben von den Legenden gehört, dass schlaue Mathe-Studenten vor ewiger Zeit viel Geld beim Blackjack mit dem Kartenzählen verdient haben, aber bezweifeln, dass beim Blackjack Kartenzählen heute noch möglich ist. Und das aus gutem Grund! Denn die Casinos haben durch die Erfolge der wenigen Kartenzähler Angst um ihre massiven Millionen-Gewinne gehabt und Gegenmaßnahmen ergriffen, die das Kartenzählen unmöglich, sinnlos oder zumindest schwerer machen sollten.

Allerdings machte das auch das Spiel Blackjack an sich immer unattraktiver. Deswegen bieten manche Casinos nach wie vor gute Blackjack-Tische an, bei denen man mit dem Kartenzählen erfolgreich sein kann. Denn die Casinos wissen auch, dass es nur wenige gibt, die erfolgreich Blackjack spielen, während viele tausend andere nach wie vor verlieren. Um zu gewinnen muss man wissen, worauf man achten muss um diese Tische zu finden. Deswegen gibt es hier eine Übersicht mit den Gegenmaßnahmen der Casinos.

Gegenmaßnahmen der Casino um das Kartenzählen unmöglich zu machen

  1. Schlechtes Blackjack Auszahlungsverhältnis von 6:5
  2. Mischmaschinen
  3. Spiel mit vielen Kartendecks
  4. schlechte Deckpenetration
  5. Beschneidung der Entscheidungsmöglichkeiten

Schlechtes Auszahlungsverhältnis von 6:5 bei einem Blackjack

Blackjack Auszahlungsverhältnis 3:2 Payout

Ich habe es schon oft erwähnt und werde nicht müde es immer wieder zu tun:

Niemals an einem Tisch mit „Blackjack pays 6:5“ spielen!

Der Schlüssel für ein erfolgreiches Blackjack-Spiel liegt darin die optimale Blackjack Strategie zu beherrschen sowie nur an Tischen zu spielen, bei denen man für einen Blackjack (21 aus Ass und zehnwertiger Karte) einen Gewinn im Verhältnis 3:2 bekommt – als das 1,5-fache. Das ist nämlich der Grund, warum man beim Blackjack Chancen hat zu gewinnen. Der Dealer gewinnt mit seinem Blackjack nur 100% des Einsatzes. Als Spieler gewinnt man aber mit einem Blackjack 150%. Das kann bei höheren Einsätzen sehr viel ausmachen. Hat man einen Blackjack mit 100 Dollar Einsatz bekommt man 250 Dollar zurück.

Spielt man allerdings an einem Tisch mit 6:5-Payout und hat einen Blackjack mit einem Einsatz von 100 Dollar erhält man nur 225 Dollar. Wer gerne auf 25 Dollar in einer Hand und noch viel mehr Geld verzichtet, der kann ruhig an einem 6:5-Tisch spielen. Ansonsten immer auf die Aufschrift auf dem Tisch oder auf einer Tafel an der Seite schauen. Zur Not den Dealer fragen.

Mischmaschinen

Mischmaschinen beim Blackjack

Der Albtraum jedes Kartenzählers heißt CMS. Das ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung „Continous Shuffling Machines“. Zu deutsch bedeutet das einfach Mischmaschinen. Diese werden seit rund fünf Jahren verstärkt in den Casinos dieser Welt eingesetzt. Nach jeder gespielten Hand werden die ausgespielten Karten in die Mischmaschine geworfen, die sie unter den Kartenstapel mischt. Somit gibt es keine fortlaufende Ausspielung, bei der man durch das Kartenzählen erkennen kann, wie Wahrscheinlich das ziehen von Assen und anderen hochwertigen Karten ist. Bei Mischmaschinen regiert größtenteils der Zufall, was das Kartenzählen sinnlos macht.

Die Casinos schieben das Argument vor, dass so der lästige und zeitraubende Mischvorgang abgeschafft wird. Das stimmt natürlich. Doch das ist nur zum Vorteil der Casinos, die einen Hausvorteil beim Spiel haben. Durch mehr gespielte Hände in einem Zeitintervall steigen automatisch die Verluste der Spieler. Ein positiver Nebeneffekt für die Casinos ist es zudem, dass größere Gewinne pures Glück und reiner Zufall sind wie das Knacken eines Jackpots bei Spielautomaten.

Viele deutsche Casinos verwenden diese Maschmaschinen ebenso wie die Casinos in Österreich. Auch in Barcelona, Portugal und Malta bin ich nur auf Maschinen gestoßen. Das einzige europäische Land, in dem ich war, in dem noch auf die gute, alte Art und Weise Blackjack gespielt wird ist Tschechien. Auch am Las Vegas Strip trifft man vor allem an Tischen mit niedrigen Mindesteinsätzen auf Mischmaschinen und dann meist sogar in Kombinationen mit dem oben beschriebenen 6:5-Payout. Anfänger sollten definitiv nur in Las Vegas Downtown Blackjack spielen.

Empfehlenswerte Casinos gibt es in hingegen in der Karibik: Die Bahamas, Curacao und Aruba sind zwar teure Fleckchen, doch ich habe bisher immer einige Blackjack-Dollar von dort mitgenommen.

Viele Kartendecks

Anzahl der Kartendecks beim Blackjack

Früher wurde Blackjack mit einem einzigen Kartendeck gespielt. Als ein Mathematiker namens Edward Thorpe herausgefunden hat, dass man bei der richtigen Spielweise (Basic Strategy) einen Vorteil hat, wurden zunehmend mehr Decks eingeführt. Doch selbst das machte das Kartenzählen nicht unmöglich. Dennoch gilt die Regel:

Je mehr Kartendecks verwendet werden, desto höher ist der Hausvorteil des Casinos.

Ich habe gute Erfahrungen mit Double-Deck-Spielen in Las Vegas Downtown gemacht. Aber auch an 6-Deck-Schlitten kann man erfolgreich Blackjack spielen. An Tischen mit 8 Kartendecks sollte man hingegen vorbei gehen. Da viele Dealer auf Nachfrage sagen, dass es nur sechs Decks sind, sollte man ein Gefühl dafür bekommen, wie hoch ein Stapel mit 312 Karten (6 Decks) und wie hoch einer mit 416 Karten (8 Decks) ist.

Faustregel: Ein Kartendeck ist ungefähr so breit wie ein Finger.

Deckpenetration und Cutting Card

Deckpenetration bedeutet wieviele Karten beim Blackjack pro Runde ausgespielt werden

Ich muss bei der Bezeichnung „Deckpenetration“ auch immer kindisch kichern, aber es ist ein wichtiges Element beim Kartenzählen. Denn es bedeutet, wieviel Karten aus dem Kartenstapel (bestehend aus einem, zwei oder sechs Decks) ausgespielt werden. Die Deckpenetration wird durch die sogenannte Cutting Card vom Dealer nach Vorgaben des Casinos festgelegt. Die Deckpenetration wird in Prozent angegeben. Eine gute Deckpenetration beginnt ab 75%, also wenn 3/4 aller Decks ausgespielt werden. Prinzipiell gilt für Kartenzähler:

Je mehr Karten ausgespielt werden, desto besser.

Denn mit jeder ausgespielten Karte steigt die Genauigkeit, mit der man die Wahrscheinlichkeit noch kommenden Karten voraussagen kann. Werden nur 50% der Karten ausgespielt bevor wieder gemischt wird, ist das kein besonders gutes Spiel. Hier sind die Prognosen beim Karten zählen sehr vage, was fast einem Zufallsspiel wie Roulette gleich kommt.

Beschneidung der Entscheidungsmöglichkeiten

Jedes Casino kann die Blackjack Regeln selbst festlegen. Manche tun das wohlwissend so, dass der Spieler einen größeren Nachteil hat. Es gibt bestimmte Regeln, die den Hausvorteil zu gunsten des Casinos erhöhen.

Eine weitverbreitete ist das Verdoppeln nur mit 9, 10 und 11. Soweit scheint das nicht weiter tragisch zu sein, denn die laut Blackjack Strategie Tabelle sollte man mit 8 oder niedriger sowieso nie verdoppeln. ABER: Man sollte auch gewisse Soft-Hands (Kartenkombinationen mit einem Ass) verdoppeln um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Bei der Regel „Verdoppeln nur mit 9, 10 und 11“ oder sogar nur mit „10 oder 11“ verpasst man vorteilhafte Situationen in denen man durch Verdoppeln mehr gewinnen könnte.

Ebenso kann das Verdoppeln nach dem Teilen (DAS – Double After Split) verboten sein. Hier gehen dem Spieler ebenfalls attraktive Gewinnmöglichkeiten durch die Lappen.

Beim Splitten machen die Casinos vielerorts ebenfalls zicken. Während man beim „normalen“ Blackjack Paare auf bis zu vier Hände aufteilen darf, beschränken manche das Teilen auf maximal zwei Hände. Asse darf man meist nur einmal splitten. Wenn man dann in einer der beiden geteilten Hände ein weiteres Ass bekommt hat man undankbare 12 Punkte.

Eine weitere Regel, die besser für das Casino ist ist die „Dealer must hit Soft 17„-Regel. Gemeint ist damit, dass der Dealer mit einer Soft-17 (Ass-6) noch eine Karte ziehen muss bzw. darf. Während Ass-6 eine schwache Kombination ist, hat der Dealer mit einer weiteren Karte gute Chancen sich zu verbessern.

Kartzenzählen ist trotzdem noch möglich

Trotz dieser ganzen Knüppel, die einem viele Casino zwischen die Beine werfen wollen, gibt es auch im Jahr 2017 noch Blackjack-Tische, an denen das Karten zählen möglich ist. Man sollte einfach wachsam sein und die genannten Punkte beachten, dann lässt man nicht unnötig noch mehr Geld im Casino.

Gute Black Jack Regeln mit denen man mehr gewinnt

Die Black Jack Regeln sind nicht nur wichtig um das Spiel an sich zu verstehen, sondern auch um herauszufinden,  welche hoch der Hausvorteil des Casinos ist. Es gibt verschiedene Regel-Varianten, die über die Gewinnchancen des Spielers entscheiden. Die Black Jack Regeln können sich von Casino zu Casino unterscheiden.  Und selbst ein und dasselbe Casino bietet meist verschiedene Tische an, die sich in den Regeln unterscheiden. Um möglichst wenig Nachteil zu haben,  ist es wichtig die verschiedenen Regel-Varianten beim Black Jack zu kennen und zu wissen, welche von Vorteil und welche von Nachteil sind. Zwar haben die Regel-Varianten nur einen geringen Einfluss auf den Hausvorteil des Casinos und damit auf die statstische Gewinnerwartung des Spielers, dennoch können sie auf lange Sicht über Erfolg oder Misserfolg im Casino entscheiden.

Auswirkung von Black Jack Regeln auf den Hausvorteil

Der Hausvorteil des Casinos (englisch: edge) setzt sich aus verschiedenen Regeln eines Spiels zusammen. Der Hausvorteil wird in negativen Prozenten angegeben und mit einem vorausgehenden Minus gekennzeichnet. Ist eine Regel von Vorteil für den Spieler, ist ein Pluszeichen vorangestellt. Die meisten Regeln haben geringe Auswirkungen und können deswegen vernachlässigt werden. Wir fassen aber die wichtigsten Black Jack Regeln zusammen.

1. Black Jack Payout 3:2 vs 6:5

Blackjack Auszahlungsverhältnis 3:2 PayoutDie wichtigste Black Jack Regel ist das Payout für die Kartenkombination namens Black Jack bestehend aus einem Ass und einer zehnwertigen Karte. Damit bekommt man meist den Gewinn im Verhältnis 3:2 (das 1,5-fache des Einsatzes).
Viele Casinos bieten mittlerweile aber vor allem auf den niedrigen Limits ein Payout von 6:5 (das 1,2-fache) an. Was auf den ersten Blick vielleicht ganz gut aussieht, ist allerdings wesentlich schlechter. Statt 50% mehr wie beim 3:2-Payout gibt es nur 20% mehr bei einem Blackjack.
Das wirkt sich auch auf den Hausvorteil des Casinos aus. Bei der 6:5-Variante ist der Hausvorteil des Casinos 1,2% mehr als beim normalen 3:2-Payout. Damit man diese Berechnung nie anstellen muss, sollte man einfach grundsätzlich nie an einem Tisch mit 6:5-Payout spielen.
Also immer Augen offen halten! Die angebotene Payout-Variante ist meist groß auf das Spielfeld aufgedruckt oder steht auf einem Extra-Schild neben dem Dealer.

Mehr Infos zum Payout

2. Kartendecks

Die Anzahl der Kartendecks spielt vor allem für das Karten zählen eine Rolle, macht sich aber auch beim Hausvorteil bemerkbar.

Je weniger Kartendecks verwendet werden, desto besser für den Spieler.

Blackjack-Spiel mit 6 KartendecksAllerdings wird in den meisten Casinos standardmäßig ein 6-Deck-Spiel angeboten. Jedoch findet man auch immer wieder Tische, an denen mit 8 Decks gespielt wird. Der Hausvorteil ist dabei allerdings nur minimal höher als bei einem 6-Deck-Spiel (0,04%). Wesentlich besser stehen die Chancen bei einem Doubledeck oder gar Single-Deck-Spiel. Das Double-Deck-Spiel hat 0,12% weniger Hausvorteil als das 6-Deck-Spiel. Das Single-Deck sogar 0.43% weniger als das 6-Deck Spiel und immer noch 0.26% weniger als das Double-Deck-Spiel. Normalerweise gibt es in den Casinos kaum noch Doubledeck oder Single-Deck-Blackjack. Und wenn, dann nur bei hohen Mindesteinsätzen ab 25 Dollar. Wenn die anderen Regeln aber auch noch passen, sollte man darüber nachdenken vielleicht ein paar Hände mit höherem Einsatz zu spielen und einen geringeren Nachteil zu haben als bei vielen Händen mit niedrigem Einsatz aber höherem Nachteil.

Hier ein anschaulicher Überblick, welche Auswirkung die Anzahl der Kartendecks auf den Hausvorteil hat:

# Decks Hausvorteil
1 +0.02%
2 -0.31%
3 -0.43%
4 -0.48%
5 -0.52%
6 -0.54%
7 -0.55%
8 -0.57%

3. Black Jack Dealer Regel

Den zweitmeisten Einfluss auf den Hausvorteil des Casinos hat die Black Jack Dealer Regel. Hierbei geht es darum, ob beim Dealer das Ass als 1 oder 11 gezählt wird.
Gilt die Regel-Variante „Dealer stands on Any 17“ zählt das Ass bei ihm immer elf Punkte und er muss mit einer Soft-17 mit einem elfwertigen Ass stehen bleiben. Unabhängig davon kann der Spieler immer entscheiden, ob er das Ass als eins oder elf verwendet. Dadurch hat der Spieler einen Vorteil.
Bei der zweiten Möglichkeit muss der Dealer bei einer Soft17 noch solange Karten ziehen, bis er „harte 17“ hat. Asse werden dabei immer als eins gewertet. Diese Variante ist von Nachteil für den Spieler und erhöht den Hausvorteil um ca. 0.20%

Das Payout und die Dealer-Ziehregel stehen gut erkennbar auf dem Blackjack-Tisch. Die anderen Regeln, die einen Einfluss auf den Hausvorteil haben sieht man nicht auf den ersten Blick. Hierfür muss man das Geschehen am Tisch zunächst eine Weile verfolgen oder den Dealer fragen.

4. Split-Regeln

Mit zwei identischen Kartenwerten hat man ein Paar, das man splitten kann. Erhält man auf einer der beiden aufgeteilten Hände eine weitere Karte mit identischem Kartenwert, kann man in vielen Casinos dieses Paar erneut splitten. So kann man bis zu vier Hände gleichzeit spielen. Nach dem Splitten bekommt man erstmal eine Karte, kann dann aber noch weitere ziehen, wenn die Casino-Kunden Regeln das erlauben.

Einen Sonderfall stellen zwei Asse dar. Diese kann man meist nur einmal splitten und bekommt dann auch nur noch eine Karte. Wenn es sich dabei um eine Zehner-Korpus handelt, zählt das nicht als”Black Jack”, sondern als 21. Man gewinnt damit

Seltener: In manchen Casinos kann man allerdings nur maximal zwei Hände spielen.

5. Verdopplungs-Regeln

Es gibt verschiedene Regeln im Zusammenhang mit der Verdopplungs-Option, die einen Einfluss auf den Hausvorteil haben.

Double Down Any two Cards

Die gängigste Regel – und auch die beste für den Spieler ist die Regel, dass man jede beliebige Hand verdoppeln darf. Was viele nicht wissen ist, dass man auch Soft-Hände mit einem Ass verdoppeln darf und das auch öfter tun sollte. Wenn der Dealer eine niedrige Karte zwischen 3 und 6 hat verdoppelt man z.b. wenn man selbst Ass-3 bis 6 hat. Durch eine weitere Karte kann man sich fast nur verbessern, während der Dealer eine schlechte Ausgangsposition hat und Gefahr läuft zu busten.

In manchen Casinos ist das Verdoppeln allerdings eingeschränkt. Dort darf man dann z.b. nur mit 9, 10 oder 11, nicht aber mit Soft-Händen verdoppeln. Der Hausvorteil des Casinos wächst dadurch um 0,10% an.

Double after Split – DAS

Dass man nach dem Teilen auch noch verdoppeln darf ist eigentlich eine Standard-Regel, die den Hausvorteil des Casinos zu Gunsten des Spielers senkt. Ist die DAS-Regel nicht erlaubt, bedeutet das hingehen einen Nachteil für den Spieler, da er in einer vorteilhaften Situation nicht das Maximale herausholen kann.

6. Surrender

Wann man beim Blackjack aufgeben sollte - SurrenderSurrender ist eine der eher unbekannteren Black Jack Regeln. Das englische Wort steht für das Aufgeben seiner Hand zu Gunsten der Hälfte seines Einsatzes. Bei einer aussichtslos erscheinenden Hand gegen eine starke Dealer-Up-Karte, kann man so immerhin die Hälfte seines Einsatzes retten. Dazu muss man aber sofort Surrender sagen, wenn man an der Reihe ist. Surrender sollte man mit 16 gegen eine 9, 10 oder ein Ass des Dealers nutzen. Sowie mit 15 gegen 10.

In allen anderen Fällen ist man besser beraten weiter zu spielen. Wendet man die Surrender-Option korrekt an, senkt das den Hausvorteil um 0.07 (bei bis zu zwei Decks) bis 0.10% (bei 6 oder mehr Decks).

Mehr Infos zum Surrender

Hausvorteil anhand der Black Jack Regeln berechnen

Bei den Black Jack Regeln gilt: „Auch Kleinvieh macht Mist!“ Die einzelnen Regeln scheinen keinen besonders große Auswirkung zu machen, doch in der Summe entscheiden ein paar Prozent bzw. Promille-Punkte darüber ob man im Casino auf lange Sicht etwas gewinnt oder der ewige Loser bleibt. Mit ein bißchen Übung kann man schnell entscheiden, ob ein Casino gute Black Jack Regeln anbietet oder ob man lieber in einem anderen Casino spielen sollte.

Schritt für Schritt Anleitung

Wenn man zum Beispiel an einem Blackjacktisch steht, sollte man zuerst einen Blick auf das Auszahlungsverhältnis werfen. Was steht auf dem Tisch? Idealerweise steht auf dem Tisch „Blackjack pays 3:2“ oder so ähnlich. Beträgt der Payout 6:5, dann nichts wie weiter zum nächsten Tisch!

Hat man einen Tisch mit einem Payout von 3:2 gefunden, schaut man als nächstes, wieviele Kartendecks verwendet werden. Ausgehend von der Tabelle hat man schon mal den Grund-Hausvorteil. Wird standardmäßig mit 6-Kartendecks in einem Kartenschlitten gespielt, dann beträgt der Hausvorteil -0.54%.

Dann ist es entscheidend welche Dealer-Regel es gibt. Hier ist „Dealer stands on any 17“ besser als „Dealer hits soft 17“.

Standardmäßig sollte zu diesen Voraussetzungen das Verdoppeln jeder beliebigen beiden Karten sowie das Verdoppeln nach dem Teilen erlaubt sein. Man sollte bei Paaren bis zu vier Hände spielen dürfen und Surrender nutzen dürfen. Bei dieser Konstellation wäre der Hausvorteil bei ca. 0.4%.

Noch besser wäre es mit weniger Kartendecks zu spielen und wenn es erlaubt wäre Asse mehrmals zu teilen und dabei sogar noch mehr als eine Karte zu nehmen. Bei einem Double-Deck-Spiel hätte man so einen Nachteil von gerade mal 0,1%. Im Single-Deck-Spiel wäre man sogar um 0.1% im Vorteil.

Alles in allem helfen diese Informationen hoffentlich dabei, dass Du in Zukunft nur an Tischen mit guten Black Jack Regeln spielst.