Blackjack FAQ – 21 Fragen und Antworten über das Casino-Kartenspiel

Hier findest Du Antworten auf alle Deine Blackjack-Fragen. Solletst Du eine Frage haben, kannst Du diese jederzeit an radek (At) Blackjack-Winner.de stellen. Wenn die Frage relevant ist, wird die Antwort dann hier veröffentlicht.

Blackjack Fragen und Antworten

Wo kann man Blackjack spielen?

Blackjack wird üblicherweise in einem Casino gespielt. In Deutschland hat der Staat ein Glücksspiel Monopol, so dass man Blackjack nur in staatlichen Spielbanken spielen kann. In den USA werden Glücksspiel-Lizenzen auch an Unternehmen mit Gewinnabsichten und Indianer-Reservats vergeben, so dass es dort in bestimmten Orten eine wesentlich größere Casino-Dichte gibt (z.B. Las Vegas).

Seit Anfang des neuen Jahrtausends kann man auch Online Blackjack spielen. Es gibt mittlerweile hunderte Online Casinos. Allerdings sind vielleicht die Hälfte davon seriös. Zu den bekanntesten Online Casinos gehören das 888 Casino, Bethard und das Casumo Casino. Diese Casinos zeichnen sich durch eine ansprechende, intuitiv zu bedienende Software und faire Spielbedingungen aus.

 Wie spielt man?

Um zu lernen, wie man Blackjack spielt, solltest Du die Artikel auf dieser Webseite  durchlesen.

Angefangen mit den Blackjack Regeln, über die Blackjack Strategie bis hin zu den besten Blackjack Tipps.

Du kannst auch direkt das EBook „Blackjack Winner“ bestellen, mit dem Du in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung alles lernst um erfolgreich Blackjack zu spielen.

Wie geht das?

Kurz und knapp: Man muss mit zwei oder mehr Karten mehr als der Dealer (Croupier beim Blackjack) haben, aber maximal 21. Zu Beginn bekommt man zwei Karten und der Dealer eine. Diese Karten sind für alle sichtbar.

Man hat die Wahl, ob man noch eine Karte nimmt, stehen bleibt oder sogar den Einsatz verdoppelt, je nachdem, welche Karten man selbst hat und welche Karte der Dealer zeigt.

Die Frage „Blackjack – Wie geht das?“ habe ich in folgendem Artikel ausführlich beantwortet:

Wie geht das?

Wie funktioniert das Casinospiel 21?

In Deutschland wird Blackjack nur in staatlichen Spielbanken wie z.B. im bayerischen Bad Wiessee angeboten. Dort muss man mit gepflegter Kleidung (Hemd, Sakko, keine Turnschuhe) erscheinen und einen kleinen Eintritt zahlen. Am sogenannten „Cashier“ (englisch für „Kasse“) wechselt man Bargeld in Chips (Spiel-Jetons). Dabei kann man selbst entscheiden, welche Größe die einzelnen Chips haben sollen.

Wechselt man zum Beispiel 100 Euro, wird man entweder 1x 100, 2×50, 4 x 25, 10 x 10 der 20 x 5 Euro Chips erhalten.

Mit den Chips setzt man sich dann an einen Blackjack-Tisch. Dabei sollte man auf das Tisch-Minimum achten. Die meisten Blackjack-Tische in den deutschen Spielbanken haben einen Mindesteinsatz von 5 Euro. Es gibt aber auch Tische mit einem Mindesteinsatz von 10 Euro oder mehr. Das ist dann nicht für Anfänger zu empfehlen.

Am Blackjack Tisch bringt man seinen Einsatz, in dem man die Chips auf ein Spielfeld (Box) legt.

Der Dealer teilt jedem Spieler zwei Karten aus, die für alle sichtbar sind.

Der Dealer selbst zeigt nur eine Karte offen.

Dann ist der erste Spieler dran, der ganz rechts am Tisch sitzt und hat die Wahl, ob er noch eine Karte nimmt oder stehen bleibt. Es gibt noch weitere Spiel-Möglichkeiten, die unter „Regeln“ erklärt werden.

Wie viele Karten und wie viele Decks?

Ein amerikanisches Kartendeck besteht aus 52 Karten. Es setzt sich aus den vier Farben Herz, Pik, Kreuz und Karo sowie den jeweiligen Kartenwerten 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, Bube, Dame, König und Ass zusammen.

In den meisten Casinos wird jedoch nicht nur mit einem Kartendeck (Single-Deck) gespielt, sondern mit zwei (Double Deck mit 104 Karten) oder sechs Kartendecks im „Schlitten“ mit 312 Karten.

In Online Casinos findet man hauptsächlich acht Kartendecks, was dann 416 Karten entspricht.

Ausführlich ist das auch hier erklärt: Wieviele Karten?

Wie viel setzen und wann Einsatz erhöhen?

Wie viel man setzen sollte, hängt davon ab, wieviel Geld man allgemein zur Verfügung hat. Da man Blackjack und Glücksspiel allgemein nur mit einem ganz kleinen Bruchteil seines Einkommens betreiben sollte, würde ich empfehlen nach Abzug aller Ausgaben maximal 1% des monatlichen verfügbaren Geldes zu verwenden um Blackjack zu spielen.

Von seiner Bankroll, also dem Geld, das man ausschließlich nur zum Zocken verwendet, sollte man beim Blackjack nicht mehr als 1% pro Hand setzen.

Wer also ein Bankroll von 1000 Euro hat, sollte mit Mindesteinsätzen von 10 Euro spielen.

Wenn man über seinen Verhältnissen spielt, risikiert man schnell alles zu verlieren und in die Spielsucht abzurutschen. Das Ziel sollte sein, dass man erst die Blackjack Strategie perfekt beherrscht, ehe man in einem Casino um Echtgeld spielt.

Den Einsatz sollte man erhöhen, wenn man nach einer gewissen Zeit etwas gewonnen hat und niemals, wenn man etwas verloren hat.

Wenn man dann wieder etwas verlieren sollte, muss man den Einsatz wieder reduzieren.

Beim Kartenzählen erhöht man den Einsatz nur in guten Situationen. Dann auf das 4 bis 8-fache des Mindesteinsatzes.

Wer kein Risiko eingehen will und durchdacht eine Bankroll aufbauen will, dem helfe ich mit meinen kostenlosen Blackjack Coachings.

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Wie spielt man richtig?

  1. Man lernt die perfekte Blackjack Strategie und wendet diese an.
  2. Man spielt mit 5 Euro Mindesteinsätzen bis man genug gewonnen hat um das spielen mit größeren Einsätzen zu rechtfertigen
  3. Gewinnt man nichts, sollte man viele Artikel auf dieser Webseite lesen bevor man wieder spielt.

Wann hat man einen „Black Jack“?

Das Kartenspiel „Black Jack“ heißt eigentlich „21“ nach der höchstmöglichen Punktzahl. Um die Attraktivität des Spiels zu steigern haben die Casinos in Las Vegas vor langer Zeit angefangen einen Bonus zu zahlen, wenn ein Spieler eine besondere Kartenkombination hat.

Anfangs gab es das 10-fache des Einsatzes für ein schwarzes Ass mit schwarzem Buben, quasi dem „Black Jack“. Das wurde schnell zum Synonym für das Spiel und wird heute fast ausschließlich als Bezeichnung für das Spiel verwendet.

Die Kartenkombination „Ass-Bube“ wurde mittlerweile aber ausgeweitet, so dass jetzt jede Kartenkombination bestehend aus einem Ass und einer zehnwertigen Karte (10, Bube, Dame und König) als „Black Jack“ gilt. Damit gewinnt man in der Regel das 1,5-fache seines Einsatzes als Gewinn hinzu. Jedenfalls, wenn das Auszahlungsverhältnis bei 3:2 liegt.

Wie gewinnt man?

Man gewinnt, wenn man mehr als der Dealer, aber maximal 21 Punkte hat oder sich der Dealer „überkauft“ und selbst mehr als 21 Punkte hat.

Bei einem Gewinn erhält man das doppelte seines Einsatzes zurück. Man sagt, dass man im Verhältnis 1:1 gewinnt (Einsatz : Gewinn). Beträgt der Einsatz 10 Euro bekommt man 10 Euro Gewinn hinzu und damit 20 Euro zurück.

Damit man beim Blackjack auf lange Sicht mehr gewinnt als verliert muss man zum einen die optimale Blackjack Strategie perfekt beherrschen.

Außerdem sollte man Karten zählen können oder zumindest gut einschätzen können, wann man eine vorteilhafte Situation hat.

Der dritte – und wichtigste – Faktor um beim Blackjack zu gewinnen ist Disziplin. und Bankroll Management. Man muss sich beherrschen können und sollte keine zu hohen Einsätze bringen, wenn es nicht gut läuft. Der Versuch Verluste zurück zu holen ist zum Scheitern verurteilt. Es klappt vielleicht ab und zu, aber in den meisten Fällen werden die Verluste nur noch größer.

Besser ist es in Pechsträhnen gar nicht mehr zu spielen, Verlust zu minimieren und in guten Phasen den Einsatz schrittweise zu erhöhen um Gewinne zu maximieren.

Warum gewinnt die Bank?

Das Casino (auch Bank genannt) bietet Glücksspiel nur an, weil es damit Geld verdient. Dazu hat jedes Spiel einen sogenannten Hausvorteil, der durch spezielle Regeln zu stande kommt. Man könnte es auch als „Vorsprung des Gastgebers“ bezeichnen.

Stell Dir vor, du würdest gegen jemanden würfeln. Du bekommst allerdings nur einen Würfel ohne die 6, während dein Gegner einen normalen Würfel mit 6 verwenden darf. Du kannst zwar ab und zu mehr würfeln, doch statistisch gesehen wird dein Gegner alle sechs Würfe eine Sechs würfeln und gewinnen.

So extrem ist es beim Blackjack nicht, aber das Beispiel sollte die Thematik ein wenig vereinfacht erklären.

Das Casino nimmt sich das Recht raus bestimmte Regeln aufzustellen, mit denen es einen kleinen, aber feinen Vorteil gegenüber dem Spieler hat.

Beim Blackjack liegt dieser Vorteil daran, dass der Spieler zuerst handeln muss. Damit läuft der Spieler Gefahr sich zu überkaufen und mehr als 22 Punkte zu bekommen. Wenn der Spieler verliert, gewinnt der Dealer automatisch.

Das ist genau der Punkt, warum die Bank beim Blackjack – nicht immer aber zumindest – öfter gewinnt als der Spieler. Denn wenn der Dealer mehr als 22 hat, heißt das nicht, dass der Spieler automatisch gewinnt. Denn der Spieler war zuvor dran und hat trotzdem verloren, wenn er sich überkauft hatte.

Dieses Prinzip sorgt dafür, dass die Bank auf lange Sicht beim Blackjack gewinnt. Allerdings kann man durch das Karten zählen den Spieß umdrehen und erkennen, wann die Karten-Konstellation entsprechend vorteilhaft ist.

Wann ziehen / Karte nehmen / kaufen?

Karte nehmen, „ziehen“ oder „kaufen“ sind drei verschiedene Begriffe für dengleichen Sachverhalt, der auf english schlicht „Hit“ heißt.

Man macht die eigene Entscheidung immer von zwei Faktoren abhängig:

  • Welche Karten hat man selbst?
  • Welche Karte hat der Dealer?

Dabei ist der erste Blick immer auf die Dealer-Up-Card.

Hat der Dealer eine Karte von 2-6 bleibt man ab 12 stehen.

Denn dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sich der Dealer überkauft und man selbst mit einer kleinen Zahl gewinnt. Hat man aus seinen eigenen beiden Karten weniger als 12, sollte man eine Karte oder gegebenenfalls mehrere Karten ziehen bis man mindestens 12 hat.

Hat der Dealer mindestens 7, zieht man bis 17

Mit einer 7 oder mehr reicht dem Dealer eine Karte um zu gewinnen, da der Dealer nur bis 17 ziehen darf. Wenn man also sieht, dass der Dealer eine 7, 8, 9, 10, Bube, Dame, König oder ein Ass hat, sollte man ziehen, bis man selbst mindestens 17 hat.

Das heißt auch mit 16 zieht man noch eine Karte, auch wenn man sich dabei häufig überkauft (mehr als 22 bekommt). Die Gewinnchancen mit einer 16 sind niedriger als die Chancen sich mit einer weiteren Karte auf 17, 18, 19, 20 oder sogar 21 zu verbessern.

Hat man 17 oder mehr, zieht man keine Karte mehr.

Wann Verdoppeln?

Das Verdoppeln (englisch: double down) ist eine sehr wichtige Option beim Blackjack. Neben Karte ziehen und stehen bleiben ist es die dritt häufigste Spielweise nach dem austeilen der ersten beiden Karten.

Mit einer guten Startkombination von 9, 10, 11 oder einer Softhand (mit einem Ass) kann es in vielen Situationen lukrativ sein, wenn man seinen Einsatz verdoppelt.

Ob man eine Starthand verdoppeln sollte, hängt davon ab, wie gut die Karte des Dealers ist.

Das Verdoppeln ist entscheidend dafür, ob man beim Blackjack auf lange Sicht erfolgreich ist. Wenn man Situationen auslässt, wo man eigentlich verdoppeln müsste, verschenkt man Geld.

Wann man genau verdoppelt erfährst Du hier: Wann verdoppeln?

Wann Splitten?

Beim Blackjack hat man nach dem Austeilen der ersten beiden Karten die Wahl, ob man noch eine Karte nimmt oder stehen bleibt.

Hat man allerdings ein Paar, also zwei gleiche Kartenwerte, kann man sich zusätzlich dafür entscheiden, ob man das Paar in zwei getrennte Hände aufteilt.

Hat man zum Beispiel zwei Asse, kann man dieses Paar Splitten. Dazu zeigt man mit gespreiztem Zeigefinger und Mittelfinger auf die Karten. Man macht quasi ein gesenktes Peace-Zeichen. Dazu sagt man zum Dealer „Splitten“.

Man muss dann einen zweiten Einsatz in der gleichen Höhe des ursprünglichen Einsatzes bringen. Hat man 10 Euro gesetzt, platziert man weitere 10 Euro neben den ursprünglichen Einsatz.

Der Dealer trennt die beiden Karten und man erhält für jede Karte eine weitere Karte aus dem Kartenstapel hinzu. Nun muss man für jede der beiden Hände erneut die Entscheidung treffen, ob man eine Karte zieht oder stehen bleibt.

Bekommt man in einer Hand oder sogar beiden Händen ein weiteres Paar kann man das erneut teilen und so bis zu maximal vier Hände gleichzeitig in einer Runde spielen.

Dazu muss man allerdings jeweils den Einsatz erhöhen. Und unter Umständen kann man sogar die abgesplitteten Hände noch verdoppeln. Das sollet man bei der Wahl seines Einsatzes immer berechnen. Bei maximal vier Händen könnte man also bei einem Mindesteinsatz von 10 Euro bis zu 80 Euro ins Spiel bringen.

Wann es Sinn macht zu Splitten, kann man in der Blackjack Strategie Tabelle nachlesen und sollte das auswendig lernen.

Wer gewinnt bei Gleichstand?

Hat der Spieler genau so viele Punkte wie der Dealer gilt das Spiel als Unentschieden (englisch: Push). In diesem Fall gewinnt bei Gleichstand niemand.

Der Spieler bekommt seinen Einsatz aus dieser Runde zurück oder kann ihn direkt in der Box für die nächste Runde liegen lassen.

Im Prinzip ist ein Unentschieden ein halber Sieg für den Spieler, da er zumindest nichts verliert und seinen Einsatz wieder zurück bekommt.

Was ist Soft 17?

Beim Blackjack bezeichnet man alle Kartenkombinationen mit einem Ass als „Soft Hands“ (weiche Hände). In diesem Fall kann sich der Spieler selbst aussuchen, ob das Ass als 11 oder 1 gezählt wird. Je nachdem, was besser ist.

Wenn man sich zum Beispiel mit A5 (16) und einer 10 überkaufen würde (26), zählt man das Ass einfach als 1 und hat 17.

Als Soft 17 bezeichnet man die Karten-Kombination aus A und 6. Das ist vor allem interessant, wenn der Dealer diese beiden Karten hat. Dann kommt es auf die jeweilige Regel des Casinos an, was er tun muss.

In europäischen Casinos bleibt der Dealer meist mit einer Soft 17 stehen.

In amerikanischen Casinos muss der Dealer hingegen mit einem Ass und deiner 6 meist noch eine Karte oder mehrere Karten nehmen bis er mindestens eine Hard-17 hat.

Wann aufhören?

Im Idealfall hört man auf, wenn man im Plus ist und Gewinn gemacht hat. Allerdings wird das in vielen Fälle nicht möglich sein.

Andererseits sollte man auf keinen Fall aufhören, wenn es gut läuft und man stetig gewinnt. Glückssträhnen melken und Pechsträhnen aus dem Weg gehen. Dann geht es darum nicht zuviel zu verlieren. Erkennt man eine Pechsträhne (zum Beispiel mit dem Bad-Beat-Index), sollte man eine Pause machen oder nur noch die kleinstmöglichen Einsätze bringen.

Es kann auch helfen ein Stop-Loss-Limit vorher festzulegen, das einem anzeigt, wann man aufhören sollte.

Wie kann man Blackjack berechnen?

Mit dem Kartenzählen kann man die Gewinn-Wahrscheinlichkeiten beim Blackjack berechnen. Sind viele hohe Karten ausgespielt sinkt die Gewinn-Wahrscheinlichkeit, da man diese für einen Blackjack (21) oder andere gute Karten-Kombinationen benötigt.

Werden hingegen viele niedrige Karten hintereinander ausgespielt, befinden sich im Umkehrschluss noch viele hohe Karten im restlichen Kartenstapel. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass man einen Blackjack (Ass + zehnwertige Karte) bekommt oder eine 20 bestehend aus zwei zehnwertigen Karten wie 10, Bube, Dame und König.

Wie das genau funktioniert erfährst Du in meinen EBook „Blackjack-Winner“

 Wie zählt man?

Das Kartenzählen ist eine fortgeschrittene Technik, mit der man beim Blackjack auf lange Sicht Gewinn machen kann. Es basiert auf Wahrscheinlichkeits-Rechnungen, wie sie auch erfolgreiche Poker-Spieler verwenden um besser als die Konkurrenz zu sein.

Man verfolgt aufmerksam die ausgespielten Karten. Dazu verwendet man ein Kartenzähl-System wie z.B. das Hi-Lo-System. Dadurch erkennt man, wenn sich eine vorteilhafte Situation ergibt. In diesen Situationen erhöht man den Einsatz.

Wie Karten zählen genau funktioniert erfährst du hier!

Wann ist das Deck „heiß“?

Eine gute und für den Spieler vorteilhafte Situation bezeichnet man auch als „das Deck ist heiß“.

Wenn in vielen Runden niedrige Karten ausgeteilt wurden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass man wertvolle Bildkarten wie Bube, Dame oder König sowie Asse bekommt. Dann wird das Deck als „heiß“ bezeichnet und man sollte den Einsatz erhöhen.

Um genau zu wissen, wann ein Deck heiß ist und wieviel man dann setzen sollte, muss man allerdings Kartenzählen können.

Blackjack wie Poker

Blackjack wie Poker sind beides Kartenspiele um Geld in Casinos. Allerdings spielt man beim Blackjack nicht gegen andere Spieler, sondern gegen das Casino, das von einem Mitarbeiter namens „Croupier“ (frz.) oder „Dealer“ (engl.) repräsentiert wird.

Beim Blackjack zockt man also nicht mit dem lügen (bluffen) andere Spieler ab, sondern versucht mit guten Entscheidungen einen Vorteil zu erlangen und Geld vom Casino zu gewinnen.

Während beim Pokern an den Tishen eine abgekühlte Stimmung herrscht, bei der es nur darum geht möglichst „cool“ zu sein, gibt es beim Blackjack oft eine sehr gute Stimmung. Die Spieler am Tisch freunden sich manchmal sogar an oder freuen sich zumindest für einander, wenn der andere gewinnt. Denn sie haben alle das gleiche Ziel: Den Dealer zu besiegen!

 Ähnliche Spiele

Es gibt verschiedene Varianten von Black Jack, die auch als ähnliche Spiele gesehen werden könnten, obwohl es sich eigentlich nur um etwas unterschiedliche Regeln handelt.

In Casinos werden mit Spanish 21 oder Pontoon zwei Black Jack – Alternativen angeboten, die allerdings einen höheren Hausvorteil für das Casino haben und man als Spieler dabei im Schnitt mehr verliert als beim Black Jack.

Oft wird das Kinder-Kartenspiel 17 und 4 mit Blackjack verwechselt oder gleichgestellt. Dabei handelt es sich um ein ähnliches Spiel, das allerdings nicht in Casinos sondern im privaten Umfeld gespielt wird. Die Einsätze betragen bei 17 und 4 entweder nur Spielgeld oder Cent-Beträge, während man beim Blackjack ab 5 Euro pro Hand spielt.

Was verdient ein  Dealer im Casino und wie wird man einer?

Blackjack Dealer sollten ein lupenreines Führungszeugnis haben, da sie mit Geld hantieren und alle Spielbanken in Deutschland vom Staat kontrolliert werden.

Fingerfertigkeit für das Mischen und austeilen der Karten, gutes Kopfrechnen, seriöses Auftreten und Kommunikationstalent sollten zudem vorhanden sein.

Wer sich für einen Job als Dealer interessiert sollte man auf der Webseite der Spielbanken in der Nähe nach Kontaktdaten schauen und sich dort erkundigen.

Manchmal findet man auch Stellenanzeigen auf großen Online-Job-Portalen.

Es gibt auch Ausbildungen für Dealer, die entwedern betriebsintern von den Casinos für Mitarbeiter durchgeführt werden oder von externen „Dealer-Schulen“.

Verständlich, dass ein Blackjack Dealer aufgrund dieser Anforderungen in Deutschland mehr verdient als in anderen Ländern. Zuzüglich zum Gehalt, der sozialen Absicherung durch den Arbeitsgeber bekommt der Dealer in Deutschland auch einen Anteilt am Trinkgeld. In den USA bekommen die Dealer hingegen einen Mindestlohn und leben hauptsächlich von spendablen Spielern.

Wenn ein Spieler einem Dealer einen Chip zuwirft, gehört dieser ihm nicht persönlich, sondern wandert in eine Box. Dort werden alle Trinkgelder aller Dealer gesammelt und anteilig an ihre Arbeitszeit verteilt

Wer hat das Spiel erfunden?

Wer das Spiel erfunden hat kann nicht mehr nachgewiesen werden.

Es basiert auf einem französischen Spiel namens „Vingt-et-un“ (21), das schon fast vor fünfhundert Jahren gespielt wurde.

In den 1900er Jahren kam es durch die Verbreitung von Casinos in den USA auf.

Mit zunehmender Beliebtheit von Casinos stieg auch Black Jack in der Bekanntheit.

Den Namen Blackjack verdankt das Spiel, das eigentlich „21“ heißt dem Bonus, den die Casinos für einen schwarzen Jack (Pik oder Kreuz) mit einem Ass ausgelobt hatten.

Heute bekommt man für jede Ass-Zehner-Kombination einen kleinen Bonus des 1,5-fachen Einsatzes.