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Mit dem Podcast auf Soundcloud beantwortet Radek Vegas regelmäßig Fragen zum Thema Blackjack.

Kartenzählen für Anfänger #1- Der Red 7 Count

In der ersten Episode der Rubrik „Kartenzählen für Anfänger“ erklärt Radek Vegas das Kartenzähl-System Red 7 Count. Der Red7-Count oder Red Seven Count wurde von Blackjack-Papst Arnold Synder entwickelt und ist eines der leichtesten Zählsysteme, das es gibt. Daher ist es ideal für Anfänger, die mittlerweile die Blackjack Strategie Tabelle auswendig können und nun den nächsten Schritt zum Kartenzähler machen können.

Das Prinzip des Kartenzählens

Je weniger Decks verwendet werden, desto geringer ist der Hausvorteil des Casinos.

Wenn man die Chance hat an einem Double-Deck-Tisch mit guten Regeln zu spielen, dann sollte man das machen. Bei Einhaltung der optimalen Blackjack Strategie beträgt der Hausvorteil bei einem Double-Deck-Spiel zwischen 0,25 und 0,5%. Ergo ist damit die eigene Gewinnchance fast doppelt so hoch wie bei einem 6-Deck-Spiel, das einen Hausvorteil von 0,5 – 1% hat.

Der Hausvorteil verändert sich jedoch im Laufe einer Runde zwischen zwei Mischungen. Mal wird der Vorteil des Casinos noch größer, manchmal ist aber sogar der Spieler im Vorteil. Durch das Kartenzählen kann man als Spieler erkennen, wann man im Vorteil ist. In diesen Situationen erhöht man den Einsatz um bei einer vorteilhaften Situation das Maximale herauszuholen.

So funktioniert der Red 7 Count

So funktioniert das Kartenzählsystem Red 7 Count beim Blackjack

Man startet nach dem Mischen des Dealers und zählt fortlaufend bis zur Cutting Card, die das nächste Mischen signalisiert.

Als Start-Count zählt man pro Kartendeck -2.

Spielt man z.b. mit an einem Blackjack-Tisch mit 6 Decks beträgt der Start-Count -12. Bei einem Double-Deck-Tisch mit nur zwei Kartendecks – wie in unserem Video-Beispiel – beträgt der Start-Count -4.

Für jede hohe Karte, die ausgespielt wird, zählt man -1.

Zu den hohen Karten zählen 10, Jack, Queen, King und Ass. Wenn diese Karten ausgespielt werden, dann ist das schlecht für den Spieler, weil man diese für einen Blackjack (natürliche 21) benötigt. Deshalb zählt man für jede dieser Karte einen negativen Punkt.

Da man als Spieler mit einem Blackjack ein Auszahlungsverhältnis von 3:2 bekommt, hat man einen Vorteil, wenn der restliche Kartenstapel Ass-Lastig ist. Natürlich kann auch der Dealer gute Karten bekommen, doch im Vergleich zum Spieler gewinnt er bei einem Blackjack nur den normalen Einsatz statt das 1,5-fache.

Für jede niedrige Karte zählt man +1.

Niedrige Karten wie 2, 3, 4, 5 und 6 sowie nur die roten Siebener (Herz & Karo; daher der Name Red 7 Count) wertet man mit +1. Diese Karten sind schlecht für den Spieler, weil man sich damit leichter überkaufen kann und schwerer gute Kartenkombinationen bekommt. Es ist daher gut, wenn diese ausgespielt werden und im restlichen Kartenstapel mehr hohe Karten enthalten sind.

8, 9 und die schwarzen 7er ignoriert man.

Man zählt die ausgespielten Karten am besten immer paarweise, da sich viele Kartenkombinationen auscanceln (aufheben). Erhält die Hand eines Spielers eine niedrige (+1) und eine hohe Karte (+1), dann gleichen sich die beiden Werte aus und ergeben Null. Ein Beispiel dafür ist die Hand 16 bestehend aus einer zehnwertigen Karte (-1) und einer sechs (+1). Diese ergibt 0. Mit etwas Übung sieht man das auf den ersten Blick und spart viel Zeit beim Zählen.

Einsatz beim Red 7 Count

Wird der Count positiv erhöht man den Einsatz.

Wie bereits erwähnt startet man mit einem negativen Start-Count von -4 (bzw. -2 pro Deck). Erreicht der Count den positiven Bereich, bedeutet das, dass Verhältnismäßig mehr niedrige Karten ausgespielt wurden. Als Konsequenz ist die Wahrscheinlichkeit für hohe Karten – und damit für Blackjacks – erhöht. Man erhöht in diesem Fall den Einsatz um das Maximale aus der Situation herauszuholen.

Bei unserem Beispiel mit dem Double-Deck-Blackjack würde man bei einem negativen Count immer nur die Standardeinheit setzen. Diese entspricht in der Regel dem Mindesteinsatz am Tisch. Wenn man eine größere Bankroll hat, dann kann die Standard-Einheit auch mehr betragt. Wenn man z.B. an einem Tisch mit 5$-Mindesteinsatz spielt, kann mann auch eine Standard-Einheit von 10 Dollar oder 20 Dollar haben.

Am Einfachsten ist die Setzstrategie des Red 7 Counts beim Single-Deck-Blackjack. Ab einem Count von 0 setzt man das Doppelte und ab einem Count von +2 das vierfache. That’s it!

Bei einem Double-Deck-Spiel setzt erhält man den Einsatz, sobald der Count nicht mehr negativ ist. Bei einem Count zwischen Null und +3 setzt man zwei Einheiten. Bei einem Count von +4 und +5 riskiert man in der darauffolgenden Runde drei Einheiten. Ist der Count bei +6 setzt man vier Einheiten, bei +7 sind es fünf Einheiten und ab +8 setzt man das Maximum von sechs Einheiten.

Da es immer schwieriger wird einen Vorteil zu erlangen, je mehr Decks im Spiel sind, benötigt man für ein erfolgreiches Spiel an einem 6-Deck-Schlitten noch höhere Einsätze. Hier setzt man bei einem Count von 0 bis +5 nur zwei Einheiten. Erst ab einem Count von +6 setzt man immer halb soviele Einheiten, wie der Count beträgt: Bei +8 vier Einheiten, bei +12 sechs Einheiten und bei +16 acht Einheiten.

Setzschema beim Red 7 Count im Überblick

Count 1 Deck 2 Decks 6-Decks
Negativ 1 1 1 (or 0)
0 2 2 2
+2 4 2 2
+4 4 3 2
+6 4 4 3
+7 4 5 3
+8 4 6 4
+12 4 6 6
+16 4 6 8

Diese Einsätze sollte man gut beherrschen, damit man nicht zuviel riskiert – so wie Radek Vegas in unserem Beispiel-Video.

Video: Der Red 7 Count in der Praxis einfach erklärt

Podcast: Der Red 7 Count ist die einfachste Methode zum Kartenzählen

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Hast Du Fragen zum Red 7 Count oder zum Video?

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Die Blackjack Basic Strategy einfach erklärt

Heute erkläre ich das Thema Blackjack Basic Strategy. Basic Strategy heißt deutsch plump übersetzt Basisstrategie und gemeint ist damit die optimale Blackjack Strategie. Die Basic Strategy wird in Form einer Tabelle abgebildet und wurde in den 1960 er Jahren von Mathematiker berechnet. Sie gibt an welche ideale Handlung man bei jeder Situation am Black Jack Tisch ausführen soll um möglichst wenig zu verlieren und möglichst viel zu gewinnen.

https://soundcloud.com/user-924631242/blackjack-basic-strategy-die-grundlegende-basisstratgie-kurz-und-einfach-erklart

Anwendung der Basic Strategy

Auf der linken Seite steht die eigene Hand, die man hat und in der Kopfzeile oben drüber steht die Hand die der Dealer hat. An dem Punkt, an dem sich Zeile in Spalte treffen ist genau die richtige Handlungsanweisung die man durchführen soll am Black Jack Tisch.

In der Tabelle werden die Handlungen mit Buchstaben abgekürzt. Es gibt

  1. Hit – man nimmt noch eine Karte
  2. Stand – man bleibt stehen
  3. Double Down – Verdoppeln
  4. Split – wenn man Paare teilen soll
  5. Surrender – man gibt seine Hand auf und bekommt die Hälfte seines Einsatzes zurück

Allerdings ist Surrender nicht in allen Casinos erlaubt und wenn es erlaubt ist, dann sollte man es nicht übertreiben. Es gibt z.b. nur 2, 3 Situationen bei denen man Surrender verwenden sollte. Das ist z.b. mit einer 15 oder 16 gegen eine 10 des Dealers. In anderen Situationen sollte man immer die anderen Optionen zuerst prüfen, denn mit Surrender würde man nicht unbedingt die beste Option treffen.

Basic Strategy einfach erklärt

Zusammengefasst kann man sagen:

  • Man zieht so lange eine Karte, bis man mindestens 12 hat.
  • Man bleibt ab 12 stehen, wenn der Dealer eine 6 oder weniger hat.
  • Wenn der Dealer mehr als 6 hat, zieht man so lange bis man mindestens 17 hat.
  • Man verdoppelt 9, 10 oder 11 gegen eine Dealer-Karte, die niedriger als der eigene Wert (ist. z.B. 10 vs 9 – 2)
  • Bei Ass-Kombinationen (Soft-Hands) verdoppelt man, wenn der Kicker und die Dealer-Up-Card 9 oder mehr ergeben (A-6 vs. 3)
  • Niemals 10er und 5er Paare Teilen.
  • Immer Asse teilen

Wann sollte man aufhören Blackjack zu spielen?

In diesem Artikel samt Podcast-Folge geht es darum, wann man aufhören sollte Blackjack zu spielen. Keine Sorge! Ich plane nicht meinen Ruhestand! Im Gegenteil! In wenigen Tagen gehts nach Vegas. Aber solange werde ich hier auf der Webseite und in meinem neuen Podcast alle möglichen Blackjack-Themen behandeln.

Blackjack – Wann aufhören?

Naja, da gibt’s ja diese Floskel aus dem Volksmund:

man soll aufhören wenn’s am Schönsten ist.

Das trifft beim Blackjack aber eigentlich überhaupt nicht zu. Beim Blackjack gibt’s auch wiederum eine Experten-Regel oder Faustregel die besagt:

Nie aufhören, wenn man gewinnt!

Aufhören bei Verlust-Limit

Natürlich! Die Glückssträhne muss man melken solange es geht! Ansonsten kann man natürlich auch aufhören, wenn man alles verloren hat. Das empfiehlt sich eigentlich nicht, deswegen würde ich entweder eine so große Bankroll festlegen, dass das nicht passiert oder vorher aufhören.

Wenn es schlecht läuft, dann sollte man sich ein unteres Limit setzen, bei dem man dann eben aufhört. Z.B. kann man das abhängig von Anfangsgeld machen – von dem Betrag mit dem man sich an den Tisch setzt. Wenn man sich mit 100 € an den Tisch setzt,  kann man sagen: wenn ich 50% davon verzockt habe, dann ist für mich Ende.

Während dem Spiel kann man dieses Limit auch anpassen. Wenn man z.B. zwischendrin vielleicht 50 € gewonnen hat, dann 150 Euro hat, kann man von dieser neuen Summe 50% abziehen und beim erreichen dieses Stop-Limits aufhören. Das heißt man hört mit 75 Euro auf. Man kann das natürlich ein bisschen konservativer anpassen und aufhören, wenn man 25% verloren hat. Das ist dann schon früher der Fall.

Damit man nicht bei der ersten Pechsträhne aufhören muss, sollte man eine größere Bankroll nehmen. Wenn man jetzt mit 100 € bei Mindesteinsatz 10 € spielt, wären es nur 10 Hände mehr verloren als gewonnen. Da das nicht unrealistisch ist sollte man schon bisschen Spielraum haben. Also lieber setzt man sich mit dem 30, 50 oder 100-fachen des Mindesteinsatzes an den Tisch und setzt sich als Verlust-Limit z.B. 100 €. Wenn die weg sind dann ist es scheiße und man hört auf. So handhabe ich das, Ich setze mich mit 300 oder 500 Euro an einen 5 € oder 10 € Tisch und bei 100- 150 € Verlust höre ich auf. Es ist dann wahrscheinlich nicht mein Tag und ich sollte es an einem anderen Tag wieder versuchen.

Aufhören bei Gewinn-Ziel

Es geht natürlich auch, dass man aufhört, wenn man ein gewisses Gewinn-Ziel erreicht hat. Wenn man jetzt 50% im Plus ist, kann das schon ein gutes Ergebnis sein und man gibt sich damit zufrieden. Ehrgeizige Spieler wollen vielleicht sogar 100 % ihres Einsatzes Gewinnen. Man sollte dabei nicht zu gierig werden. Erreicht man dieses Gewinn-Ziel, kann man sich die nächsten 3 bis 5 Hände anschauen und analysieren, ob man weiter gewinnt oder ob man lieber aufhört. Wenn ich bei 100% Gewinn bin schaue ich, wie die nächsten Hände so laufen. Wenn es weiter gut läuft, dann setze ich mir ein höheres Ziel. Z.B. 150 oder 200%.

Egal, wie es läuft: Erreicht man das Verlust- oder Gewinnziel, sollte man eine Pause machen, an einen anderen Tisch gehen oder oder idealerweise vielleicht sogar in ein anderes Casino – wenn man in Las Vegas oder sonst irgendwo ist, wo es mehrere Casinos auf einem Fleck gibt.