Blackjack Tipps

Die beste Blackjack App für Android: BlackJack! von FilGames im Test

Stand Juli 2018 ist meiner Meinung nach die beste Blackjack-App für Android zum Kartenzählen üben: BlackJack! Von FilGames. Sowohl in Sachen Grafik und Sound schlägt die App seine Konkurrenten um Längen als auch bei der technischen Umsetzung, Spielmodus und den Funktionen.

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Wie viel kann man als Blackjack-Profi verdienen?

Jeder Zocker habt bestimmt schon mal darüber nachgedacht, wie schön es wäre, wenn man seinen Lebensunterhalt mit als Blackjack-Profi mit Kartenspielen „verdienen“ könnte. Daraus ergeben sich Visionen, große Chipsstapel zu bewegen, Bargeld-Koffer durch die Gegend schleppen, sich wie James Bond zu kleiden und die Welt zu bereisen.

Aber ist es wirklich so lukrativ, ein professioneller Spieler zu sein?

Fangen wir damit an, dass wir definieren, was es bedeutet, ein Blackjack-Profi zu sein. Wir werden auch die Gehälter ausrechnen, die gute Profispieler in verschiedenen Spielen verdienen können.

Wie definieren wir einen professionellen Blackjack-Spieler?

Blackjack-Profi mit Chips

Der Begriff „professioneller Glücksspieler“ wird manchmal austauschbar für Menschen verwendet, die durch Glücksspiel ein Teilzeit- oder Vollzeiteinkommen erzielen.

Es ist also ein Begriff für Spieler, die über die Fähigkeit verfügen, langfristig Gewinne zu erwirtschaften.

Daher können Sie technisch gesehen als Profi-Spieler betrachtet werden, solange Sie das ganze Jahr über Gewinne jeglicher Art erzielen.

Aber ich habe eine viel engere Definition von einem professionellen Spieler.

Ein echter Profi macht auch genug Gewinn, um alle seine Lebenshaltungskosten zu decken. Dazu gehören Miete (Hauszahlung), Nebenkosten, Auto und Versicherung, Sozialversicherung, Verpflegung, Kleidung und alles andere, was als man zu einem angenehmen Leben braucht.

Ein Halbprofi ist jemand, der genug verdient, um sein Einkommen zu erhöhen, aber nicht durch Glücksspiel seinen Lebensunterhalt verdient. Ich (Radek Vegas) würde mich als Halbprofi bezeichnen. Ich habe weder die Zeit noch die Lust dazu mein Leben in einem Casino zu verbringen. Der Hauptgrund dafür ist eine Familie, der ich nicht so ein Leben zu muten will.

Als Angestellter oder Unternehmer hat man seine Arbeit und meistens läuft alles in geregelten Bahnen. Ist man hingegen vom Kartenglück abhängig gibt es Tage, Wochen oder Monate in denen das Glück fehlt und damit auch das Geld. Das kann zu einer sehr großen Belastung werden. Und selbst, wenn es noch so gut läuft ist es immer noch kein ehrenwerter Beruf, auf den deine Tochter stolz sein könnte, wenn es im Kindergarten oder in der Schule darum geht: „Was macht denn dein Papa? Meiner ist bei Siemens.“ Wäre schon ungewöhnlich, wenn sie antwortet: „Meiner arbeitet im Casino und spielt Karten.“ Was natürlich nicht heißt, dass ich bei diversen Casino-Trips mehr oder weniger professionell spiele.

Als Blackjack-Profi mit Kartenzählen Geld verdienen

Geld verdienen mit Blackjack und Sportwetten

Die Glücksspielwelt bietet nicht viele Möglichkeiten, seinen Lebensunterhalt zu verdienen, aber es gibt ein paar verschiedene Möglichkeiten, bei denen man schöne Gewinne erzielen kann. Ich gehe hier auf meine Spezialgebiete Blackjack (Kartenzählen) und Sportwetten ein.

Casinos tun alles in ihrer Macht stehende, um erfolgreichen Kartenzählern das Leben schwer zu machen. Dazu gehört der Einsatz von Mischmaschinen, Multi-Deck-Spielen und das Beobachten des Setzverhaltens.

Wer beim Kartenzählen erwischt wird, wird oft aus dem Casino geworfen und erhält Spielverbot. Deshalb ist es so wichtig, dass die Kartenzähler nicht zu auffällig spielen.

Jede Form von Glücksspiel hat ihre Vor-und Nachteile, aber die Gemeinsamkeit ist, dass jede dieser Aktivitäten eine Chance bietet, es als Lebensunterhalt zu machen.

Verdienst eines Blackjack-Profis

Einige Zocker haben sich eine gutes Leben durch das Kartenzählen erspielt seit es in den 1960ern aufkam.

Die Vorteile sind gering und man muss sehr genau spielen. Deswegen braucht man eine große Bankroll, um die Einsätze richtig zu verteilen und die Varianz (Pechsträhne) zu überleben. Das bloße Minimum, das man für ein bescheidenes Leben anstreben sollte, sind 20.000 Euro im Jahr. Es ist natürlich besser, näher an 50.000 heranzukommen. Jeder hat aber natürlich seine persönliche Vorstellung mit welchem „Gehalt“ er zufrieden wäre.

Mit Blackjack Geld verdienenWie viel Sie verdienen, hängt von mehreren Faktoren ab, einschließlich der folgenden:

  • Skill-Level: Erfolgreiche Zähler haben langfristig eine Vorteil zwischen 0,5% und 1,5% gegenüber dem Casino
  • Hände pro Stunde: 50 bis 200 je nach Geschwindigkeit des Dealers und Anzahl der Mitspieler
  • Einsatz-Streuung: Differenz zwischen dem niedrigsten und höchsten Einsatz
  • Deckpenetration: Wie viele Karten eines Stapels ausgeteilt werden bevor gemischt wird
  • Zählsystem: Einige Systeme sind genauer als andere
  • Spielregeln: auch hier unterscheiden sich die Casinos um einige Promill-Punkte, die viel ausmachen
  • Trinkgeld: Sollte man nicht geben

Beispiel eines durchschnittlichen Blackjack-Profis

Wer die Blackjack Strategie perfekt beherrscht kann den Hausvorteil des Casinos auf ca. 0.5 % drücken. Als guter Blackjack-Spieler kann man mit der perfekten Strategie, einem Kartenzähl-System und den richtigen Spielzügen (Abweichungen) bei hohem Count einen durchschnittlichen Vorteil von 1% gegenüber dem Casino erreichen. Dieser basiert auf den angebotenen Regeln des Casinos und dem eigenen Kenntnisstand. Solche Szenarien sind z.B. in einem Casino in Las Vegas Downtown oder noch weiter weg vom Strip mit zwei oder sechs Kartendecks möglich:

  • Ein normaler Dealer gibt an einem wenig besetzten Tisch 100 Runden pro Stunde aus.
  • Der Mindesteinsatz beträgt 25 Dollar und Sie können bis zu 200 Dollar bei einem extrem positivem Count setzen.
  • Sie erhalten eine Deckpenetration von 70%, bevor die Karten neu gemischt werden.

Hier ist, wie dieses Beispiel in Bezug auf die Gewinne spielen würde:

Der durchschnittlichee Einsatz ist $50 wert ($25 Minimum; Spread bis zu $200)
50 $ durchschnittlicher Einsatz x 100 Hände = 5.000 $ pro Stunde
5.000 x 0,01 Vorteil = $50 Gewinn pro Stunde

Blackjack Spieler Verlust

Einige Kartenzähler machen $100 oder mehr pro Stunde, indem sie ihren Hausvorteil bis auf 1,5% verbessern und/oder ihre Einsätze erhöhen, aber viele Spieler sind mit einem Stundensatz von $50 zufrieden.

Natürlich wird man mal Sessions haben, bei denen man viel verlieren wird. Dann wird es wieder Stunden geben, bei denen läuft es wesentlich besser als im Durchschnitt.

Bei 100 gespielten Händen ist es realistisch, dass man 60 verliert. und demnach 3000 Euro verliert, während man nur 40 x 50 gewinnt = 2000 Euro. Das wäre ein Verlust von 20 Einheiten. Das ist schon sehr viel, aber das kommt mit Sicherheit mal vor. Ein Stundenlohn von -1000 Euro ist nicht besonders erstrebenswert.

Hohe Verluste muss man nervlich, aber auch finanziell aushalten können.

Eine Bankroll des 100-fachen Maximal-Einsatzes sollte also mindestens vorhanden sein, wenn man sich auf dieses Abenteuer einlassen will. Wer mit 25 Dollar Einsätzen spielt und bis zu 200 Euro risikiert, sollte sich 20.000 Euro als Kapital besorgen um nicht bei der ersten Pechsträhne von der Brücke zu springen.

Der letzte Schritt besteht darin, herauszufinden, wie viele Stunden Sie spielen müssen um diesen Betrag in ein Jahresgehalt umzuwandeln. Hier sind ein paar verschiedene Zahlen darüber, wie viel Sie pro Jahr verdienen würden:

  • $50 x 40 Stunden pro Woche x 52 Wochen = 104.000 pro Jahr
  • $50 x 30 Stunden pro Woche x 52 Wochen = 78.000 pro Jahr
  • $50 x 20 Stunden pro Woche x 52 Wochen = 52.000 pro Jahr

In diesem Bereich kann man also schon als „halbtags“-Kraft viel erreichen.

Wer jetzt nur mit 10 Dollar Einsätzen spielt und maximal 80 Euro setzt wird mit durchschnittlich 20 Euro pro Stunde auch noch einen guten Schnitt machen. Das Verlust-Risiko ist zudem exorbitant geringer. Wer es mit dem Blackjack ernst meint, sollte also erstmal einen soliden „Halbtags-Job“ anstreben:

  • $20 x 40 Stunden pro Woche x 52 Wochen = 41.600 pro Jahr
  • $20 x 30 Stunden pro Woche x 52 Wochen = 31.200 pro Jahr
  • $20 x 20 Stunden pro Woche x 52 Wochen = 20.800 pro Jahr

Für Leute, die in der Nähe es Casinos wohnen, das gute Blackjack Regeln anbietet ist das also durchaus ein realistisches Ziel. Allerdings würde es dem Casino sehr schnell auffallen, dass da jemand mehrmals die Woche zum „Arbeiten“ kommt und sobald man etwas mehr gewonnen hat, werden sie einen nicht mehr spielen lassen.

Wer will jetzt nicht sofort Blackjack-Profi werden?

Ein Prospieler zu sein hat offensichtliche Vorteile: flexible Arbeitszeiten, man ist sein eigener Chef und man hat die Möglichkeit seine Einsätze und damit sein Einkommen zu erhöhen. Einige Spieler sind sogar mit ihren Fähigkeiten reich geworden. Natürlich können Sie durchaus glücklich sein, mittlere 5-stellige Zahlen zu machen, solange Sie die oben genannten Vorteile genießen können, aber es gibt auch einige Nachteile, die es zu beachten gilt. Dazu gehören Risiken wie Pechsträhnen, keine Sozialversicherung (wie bei Selbständigen) und das große Risiko des Bankrotts. Beim Kartenzählen können die möglichen Verdienste groß sein, aber man muss auch diszipliniert und gut im Umgang mit Risiken sein.

Wer den ersten Schritt zum Blackjack-Profi machen will, kann sich zum kostenlosen Blackjack Coaching anmelden

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Wie Sie den richtigen Blackjack Tisch im Casino auswählen!

Nachdem Sie bereits wissen, wie Sie Blackjack spielen, ist es wichtig, dass Sie lernen, wie Sie den richtigen Blackjack Tisch im Casino auswählen. Wenn für Sie alle Tische gleich aussehen, müssen Sie noch einiges über Blackjack lernen, denn so werden Sie garantiert nicht viel gewinnen. Ich relativiere: Sie werden in 10 Casinobesuchen in 8 Fällen alles verlieren und ein, zwei Mal ein bißchen was gewinnen, das aber weniger ist als der Gesamtverlust.

Bevor man drauflos zockt, sollte man wissen, wie man den Hausvorteil des Casinos an Hand der Blackjack Regeln abschätzt. Denn die Regeln unterscheiden sich von Casino zu Casino und in großen Casinos sogar von Tisch zu Tisch. Je nachdem, welche Regeln erlaubt sind hat man als Spieler einen mehr oder weniger großen Nachteil. Durch unterschiedliche steigen und fallen die Gewinnchancen drastisch. Bei manchen Tischen sind die Regeln so schlecht, dass man auch gleich Roulette oder Spielautomaten spielen kann. An anderen Tischen wittern fortgeschrittene Spieler hingegen ein Goldgrube!

Wie man so eine Goldgrube findet erkläre ich in folgenden Abschnitten.

SUCHE NACH DEM BESTEN BLACKJACK-TISCH: WORAUF SIE ACHTEN SOLLTEN

WENN SIE EIN CASINO BETRETEN, SOLLTEN SIE DIE BLACKJACK-TISCHE AUSKUNDSCHAFTEN, UM FESTZUSTELLEN:

  • LIMITS: Wie hoch sind die Mindest- und Höchsteinsätze am Tisch?
  • DECKS: Mit wie vielen Decks wird gespielt?
  • PENETRATION: Wieviele Karten davon werden ausgeteilt bevor wieder gemischt wird?
  • REGELN: Nach welchen Regeln wird gespielt?
  • SPIELER: Wie viele Spieler sitzen am Tisch?
  • DEALER: Welchen Eindruck macht der Dealer?

EINSATZ: MINIMUM und MAXIMUM LIMIT

Die Einsatzlimits werden Ihre Spielstrategien nicht verändern. Der Grund, warum Sie die Einsatzlimits überprüfen sollten, bevor Sie Geld in Chips tauschen und Ihren ersten Einsatz abschließen, ist, die peinliche Situation zu vermeiden, dass Sie nicht mindestens das Tischminimum setzen.

Ich habe dieses Szenario im Laufe meiner Spielkarriere oft gesehen. Ein Spieler setzt sich hin, legt ein Bündel Scheine auf den Tisch und fragt den Dealer nach Chips. Das Spiel wird gestoppt und der Dealer händigt im Gegenzug für das Bargeld die Chips aus.

Manchmal muss der Dealer warten, bis er die Zustimmung des Floor-Supervisors erhält. Wer also auf kleiner Flamme spielt oder Anfänger ist, sollte schauen, dass er einen Tisch findet, bei dem der Mindesteinsatz 5 oder 10 Euro (oder Dollar) beträgt. Denn in vielen hochwertigeren Casinos beginnen die Einsätze erst bei 25 Dollar wie z.B. in allen großen Casinos am Las Vegas Strip. Beziehungsweise sollte man die Tische mit niedrigeren Einsätzen am Strip meiden, weil es Abzocker-Tisch für Touristen sind. Aber das lernen Sie noch in diesem Artikel.

WIE VIELE DECKS?

Blackjack-Spiel mit 6 Kartendecks

Die Anzahl der Kartendeck wirkt sich auf den Hausvorteil aus. Zumindest, wenn man nach der perfekten Blackjack Strategie spielt. Alle anderen machen sowieso zuviele Fehler, als dass es eine großartige Rolle spielen würde, ob man jetzt 2% oder 2,2 % Nachteil hat. Durch die Entscheidungen der Blackjack Strategie Tabelle senkt man allerdings den Vorteil des Casinos auf gerade mal 0,5%. Dann machen 0,2% verhältnismäßig schon viel mehr aus.

Im Allgemeinen nimmt der Hausvorteil mit der Anzahl der Decks zu.

Aber man muss auch die Zusammensetzung der Spielregeln berücksichtigen.

Es darum zu wissen, ob es sich um ein Single-Deck (52 Karten, ein Doubledeck (104 Karten), ein 6-Deck-Spiel (312 Karten) oder sogar ein 8-Deck-Spiel mit 416 handelt.

Manchmal wird auf einem Schild zur Rechten des Dealers angegeben, um welches Spiel es sich handelt. Allerdings nicht immer.

Normalerweise werden die Karten in einem Multi-Deck-Spiel von einem Dealing-Schuh (Kartenschlitten) ausgeteilt. Mit ein wenig Erfahrung können Sie mit einem Blick feststellen, ob zwei, vier, sechs oder acht Decks verwendet werden. Dazu schaut man einfach wie viele Karten im Kartenschlitten und dem Ablagebehälter liegen. Wenn Sie sich jedoch nicht sicher sind, fragen Sie einfach den Dealer.

SPIELREGELN

Die Kombination verschiedener Spielregeln bestimmt zusammen mit der Anzahl der Kartendecks den Hausvorteil des Casinos.

Die entscheidende Regel dabei ist das Auszahlungsverhältnis beim Blackjack, das meistens groß auf dem Tisch aufgedruckt ist. Hier steht z.B. „Blackjack pays 3:2“ – was der Standard sein sollte. Alles andere ist meistens schlechter und sollte gemieden werden.

Teilen Sie die beiden Zahlen und wenn es weniger als 1,5 ist sollte man nicht spielen. Beispiele:

  • Blackjack pays 3:2 = 1,5 (gut!)
  • Blackjack pays 6:5 = 1,2 (schlecht!)
  • Blackjack pays 2:1 = 2,0 (WELTKLASSE – Aber es gibt bestimmt einen Haken!)

Dealer-Zieh-Regeln

Eine weitere Regel, die großen Einfluss auf den Hausvorteil bzw. die Gewinnchancen hat ist die Dealer-Zieh-Regel. Auch diese steht normal auf dem Tisch. Entweder dort steht folgendes wortwörtlich oder in einer etwas anderen Ausdrucksweise:

  • „Dealer must stand on any 17“ (gut!)
  • „Dealer must hit soft 17“ (nicht so gut – aber oft hat man keine Alternative)

Dabei handelt es sich um eine Regel, die festlegt, wie der Dealer mit einem Ass umgeht. Bei der ersten Regel, die zum Vorteil des Spielers ist bleibt der Dealer mit jeder 17 stehen. Das heißt auch mit einer sogenannten Soft17, die ein Ass enthält wie z.B. Ass + 6. Dabei zählt das Ass also als 11. Diese Zählweise gilt dann aber nur bei der 17. Bei allen anderen Kartenkombinationen ist das Ass immer soviel wert, wie der Dealer braucht um eine Summe zwischen 18 und 21 zu bekommen.

  • Mit Ass + 7 hätte der Dealer also eine Soft18 und muss keine Karte mehr nehmen, weil er über 17 ist.
  • Mit Ass + 6 hat der Dealer eine Soft17 und muss noch eine Karte nehmen, wenn es sich um die Regel (Dealer must Hit soft 17) handelt.

Kompliziert? Ja, ein wenig. Wenn Sie nicht alles verstanden haben, stellen Sie mir konkrete Fragen mit Beispielen, dann versuche ich das in einem Video so gut wie möglich zu erklären.

Wann darf man verdoppeln?

Eine weitere Regelvariante, die über Gewinn und Verlust entscheiden kann ist die Möglichkeit des Verdoppelns. Wann man verdoppeln darf ist ebenfalls unterschiedlich. In den meisten Casinos darf man mit 9, 10 und 11 verdoppeln und sollte das in den meisten Fällen auch machen. Wann genau erfährt man in der Blackjack Strategie Tabelle.

An einem guten Blackjack Tisch darf man außerdem noch Soft-Hands verdoppeln. Eine Softhand ist eine Starthand bestehend aus zwei Karten, von denen eine Karte ein Ass ist. Da das Ass als 1 oder 11 gezählt werden kann, besteht durch das Ziehen einer dritten Karte keine Gefahr, dass man sich überkauft und verliert. So bieten Soft-Hands gute Gewinnchancen. Wenn man in diesen guten Situationen auch noch den Einsatz verdoppeln darf ist das natürlich – im wahrsten Sinne des Worte – doppelt gut! Allerdings ist das Verdoppeln von Soft-Händen nicht in allen Casinos erlaubt. So verbietet das z.B. das Holland Casino in Amsterdam, während es in tschechischen Casinos erlaubt ist.

Surrender

Eine Option, die viele Blackjack-Anfänger nicht mal kennen ist „Surrender“. Und viele, die wissen, dass es eine Möglichkeit namens Surrender kennen, nutzen sie nicht. Und andere wiederum machen es falsch. Dabei bietet Surrender in schwierigen Situationen einen einfachen Ausweg: Man bekommt die Hälfte seines Einsatzes zurück. Das scheint jetzt nicht so ein super-Angebot zu sein. Doch, wenn man eine Hand statistisch gesehen zu mehr als 50% verliert, ist das ein sehr gutes Angebot!

Man sollte Surrender allerdings nur in wirklich (fast) ausweglosen Situationen anwenden und das sind folgende:

Surrender mit 15 oder 16 gegen eine 10 oder ein Ass des Dealers

WIE DIE KARTEN GEMISCHT WERDEN

Wenn es sich um ein Single- oder Double-Deck-Spiel handelt, wird der Dealer normalerweise die Karten mischen und es gibt hier kein Problem. Bei einem Multi-Deck-Spiel werden die Dealer die Decks entweder ebenfalls manuell mischen (was zeitaufwendig ist) oder elegant von einer Mischmaschine erledigen lassen.

Die sogenannte Continuous Shuffling Machine (oder CSM) mischt die Karten fortlaufend. Der Zweck der Verwendung von automatischen Mischmaschinen ist es, die verschwendete Zeit zu eliminieren, die mit dem manuellen Mischen der Karten durch den Dealer verbunden ist. Aus der Sicht des Casinos ist jede Sekunden, in der kein Geld gesetzt wird ein Verlust.

Muss der Dealer manuell mehrere Kartendecks mischen, sinkt die Anzahl der ausgeteilten Blätter pro Stunde im Vergleich zu den Karten, die von einem automatischen Mischer gemischt werden. Demnach sinkt auch Umsatz des Casinos und, da die meisten Spieler Verlust machen, auch der Gewinn. Verständlich, dass ein Unternehmen möglich viel Geld verdienen will und deswegen die Mischzeiten eliminiert.

Einen weiteren, gravierenden Nachteil haben die Mischmaschinen für fortgeschrittene Blackjack-Spieler und Kartenzähler. In einem normalen Blackjack-Spiel ohne Mischmaschinen haben die Karten nach dem Mischen eine festgelegte, unveränderbare Sequenz. Vereinfacht gesagt: wenn eine bestimmte Karte ausgespielt ist, kann sie nicht mehr kommen. So kann man anhand der ausgespielten Karten abschätzen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass bestimmte Kartenwerte kommen.

In einem Kartendeck gibt es 4 Asse, die man zwangsläufig für einen Blackjack braucht (natürliche 21 aus Ass und zehnwertiger Karte). Ist ein Ass ausgespielt sinkt damit auch die Wahrscheinlichkeit auf einen Blackjack. Sind zwei Asse ausgespielt ist die Blackjack-Wahrscheinlichkeit nur noch halb so hoch wie vorher.

SPIELERZAHL

Die Anzahl der Spieler hat keinen direkten Einfluss auf die Gewinnchancen. Allerdings ist die Anzahl der Spieler am Tisch ein Punkt, der über die höhe von Gewinn und Verlust entscheiden kann.

Ist der Hausvorteil hoch, ist es besser, wenn viele Spieler am Tisch sitzen, so dass man weniger Hände spielt und so länger mit seinem Budget auskommt.

Ist der Hausvorteil niedrig oder man ist durch das Kartenzählen sogar im Vorteil, will man soviele Hände wie möglich spielen und im Idealfall keine anderen Mitspieler haben.

Im sogenannten Heads-Up gegen den Dealer bekommt man im Schnitt alle dreißig Sekunden eine neue Hand. Das sind ca. 120 Hände pro Stunde. Setzt man pro Hand 10 Euro setzt man also 1200 Euro um. Bei einem Hausvorteil von 0,5% entspricht der zu erwartende Verlust 6 Euro. Kommt man nur zu 60 Händen wäre der Verlust entsprechend nur 3 Euro.

Das ist jetzt vielleicht beides nicht viel, aber könnte natürlich weniger oder mehr sein je nachdem, wieviele gute Situationen man als Kartenzähler erkennt. Angenommen man hat einen durchschnittlichen Vorteil von 1%, wäre der zu erwartende Gewinn 12 Euro pro Stunde und 18 Euro mehr als der beste Blackjack-Strategiespieler es schaffen kann. Für einen relativ geringen Einsatz ist das schon ein sehr guter Verdienst.

Setzt man statt 10 Euro im Schnitt 25 Euro pro Hand, hat man bei 100 Händen einen Umsatz von 2500 Euro und als Basic-Strategy-Spieler einen durchschnittlichen Verlust von 12,50 Euro pro Stunde im Gegensatz zu einen zu erwartenden Gewinn von 25 Euro als Kartenzähler. Ab hier beginnt professionelles Blackjack spielen Spaß zu machen und sich zu lohnen.

Allerdings braucht man für einen Gewinn von 25 Euro pro Stunde eine Bankroll von mindestens 2500 Euro und Maximal-Einsätze von 100 bis 200 Euro pro Hand. Dabei gibt es auch ein sehr hohes Risiko, das man in schlechten Phasen (Pechsträhne) viel verliert. Deswegen sollte man sich langsam in diese Bereiche vortasten und eine Bankroll besitzen, die solche Verluste locker kompensieren kann ohne, dass man schlecht schläft oder andere Lebensbereiche davon in Mitleidenschaft gezogen werden.

Als Anfänger will man also Mitspieler.

Das macht Blackjack so unterhaltsam. An Tischen ohne Spieler ist es nicht nur schneller, sondern auch schwieriger etwas zu gewinnen.

GUTE UND SCHLECHTE BLACKJACK-REGELN

Einer der Schlüsselfaktoren, die den Hausvorteil im Blackjack feststellen, sind die Spielregeln. Einige Regeln verringern den Hausvorteil des Casinos, andere erhöhen ihn. Es ist wichtig, dass du die guten von den schlechten Regeln unterscheiden kannst.

Als allgemeine Richtlinie gilt:

gute Regeln bieten dem Spieler mehrere Optionen (z.B. Surrender, Verdoppelung nach dem Teilen von Paaren)

schlechte Regeln schränken die Optionen eines Spielers ein (z.B. kein Verdoppeln von Soft-Händen erlaubt und keine Re-Splits von Paaren)

Gute Regeln

Ist hier eine Liste der meisten guten Richtlinien im Blackjack:

  • Blackjack zahlt 2-1 (sehr selten und wenn, dann hat es einen Haken!)
  • Blackjack pays 3:2
  • Single-Deck oder Double-Deck
  • Surrender
  • Verdoppelung der ersten beiden Karten
  • Verdoppelung von Soft-Händen
  • Verdoppelung nach dem Teilen von Paaren
  • Resplit-Paare
  • Resplit Asse
  • Dealer bleibt bei Soft 17 stehen
  • Der Spieler darf ein Spiel in der Mitte des Spiels betreten.

Schlechte Regeln

Hier ist eine Liste der schlechten Regeln.

  • Blackjack pays 6:5
  • Keine Verdoppelung nach dem Teilen von Paaren
  • Verdoppelung nur mit 9, 10 und 11
  • Keine Verdoppelung bei Soft-Händen
  • Keine Resplitting-Asse
  • Dealer nimmt bei Soft-17 noch eine Karte
  • Kein Surrender
  • Sechs-Decks oder mehr
  • Einstieg nur beim Mischen.
  • Einsatz von Mischmaschinen
  • Cutting Card wird sehr weit vorne im Kartenstapel platziert.

ZUSAMMENFASSUNG

Erkunden Sie die Blackjack-Tische, bevor Sie sich hinsetzen und spielen.

Stellen Sie sicher, dass Sie wissen, wie hoch die Einsatzlimits sind.

Je weniger Decks, desto besser, wenn die Regeln gleichwertig sind.

Spielen Sie nicht an Tischen, an denen eine Mischmaschine verwendet wird.

Spielen Sie NIEMALS an Tischen, die nur ein Blackjack-Payout von 6:5 anbieten!

Spielen Sie als Anfänger nicht an leeren Tischen.

BLACKJACK TEST: FINDEN SIE DEN BESTEN BLACKJACK-TISCH!

  1. Worauf achtet man, wenn man einen guten Blackjack-Tisch finden will?
  2. Woher weiß man, wie hoch die Einsatzlimits auf einem Blackjack-Tisch sind?
  3. Warum ist die Anzahl der Kartendecks wichtig?
  4. Welche anderen Variablen beeinflussen den Hausvorteil?
  5. Welchen Sinn haben Mischmaschinen?
  6. Mit wie vielen Spielern wollen Sie an einem Tisch sein?
  7. Was ist die beste Position am Blackjack-Tisch?
  8. Was ist für den Spieler besser? Blackjack pays 3:2 oder 6:5?
  9. Wie hoch ist der Hausvorteil des Casinos, wenn man sich an die Blackjack Strategie hält?
  10. Wie hoch ist die durchschnittliche Gewinnerwartung eines Kartenzählers an einem guten Blackjack-Tisch, wenn er 100 Hände mit 10 Euro Einsatz spielt?

Antworten als Kommentar oder per Email an radek@blackjack-winner.de / Auflösung auf die Fragen zur Wahl beim Blackjack Tisch folgt…

Geimeinsamkeiten von Poker und Blackjack

Wenn Sie zwei der populärsten Online-Casino-Spiele der Welt in der heutigen Zeit benennen müssten, könnten Sie mit Poker und Blackjack sehr gut dastehen. Beide Kartenspiele haben ihre Fans und Anhänger.

Live Blackjack im 888 Online Casino

Wichtige Eigenschaften für Poker und Blackjack

Beim Poker nehmen Sie es mit anderen Spielern auf, versuchen, die bestmögliche Hand zu bilden oder Sie bluffen auf dem Weg zum Erfolg.

Blackjack bedeutet, mit einem Dealer zu konkurrieren. Auf den ersten Blick scheinen die beiden Spiele sehr unterschiedlich zu sein, aber es gibt eine Menge Überschneidungen zwischen ihnen, weshalb Pokerspieler oft in der Lage sind, ihre Fähigkeiten erfolgreich auf Blackjack zu übertragen.

Grundlagen

Online-Poker hat in den letzten Jahren ein rasantes Wachstum erlebt, mit Millionen von neuen Spielern auf der ganzen Welt, die versuchen, die einzigartige Mischung aus Mathematik, strategischem Denken und Psychologie zu erlernen, die notwendig ist, um das Spiel zu meistern. Erfolgreiche Pokerspieler sind eher ruhig und in der Lage, schnelle Berechnungen durchzuführen. Diese Fähigkeiten ermöglichen es ihnen oft auch beim Blackjack erfolgreich zu sein.

Auf einer Ebene ist Blackjack ein einfacheres Spiel, bei dem man nicht an einen Tisch mit anderen Spielern geht, sondern mit dem Dealer konkurriert, um die höchste Punktzahl zu erzielen, ohne insgesamt 21 Punkte zu überschreiten. Es ist jedoch ein komplexes Spiel, das eine Beherrschung der Strategie und die Fähigkeit, ruhig und methodisch zu sein, erfordert, was es perfekt für Pokerspieler macht.

Strategie

Sowohl beim Blackjack als auch beim Poker sind Lernen, Verfeinern und Ausführen von Strategien wesentliche Voraussetzungen für den Erfolg.

Die breiteren Aktionsmöglichkeiten in einem Pokerspiel bedeuten, dass es eine unendliche Vielfalt an möglichen Strategien gibt, die es zu meistern gilt, einschließlich tight play, aggressives Spiel, Bluffen und so weiter. Ein guter Pokerspieler wird es daher relativ einfach finden, die begrenztere Auswahl an Strategien zu beherrschen, die erforderlich sind, um beim Blackjack erfolgreich zu sein, und ihre Fähigkeit, sich das ideale Spiel in jeder Situation zu merken, wird von unschätzbarem Wert sein.

Mathematik und Kartenwert

Obwohl Psychologie und Strategie in beide Spiele einfließen, geht es bei Poker und Blackjack um Mathematik. Gute Pokerspieler verbringen einen Großteil ihrer Zeit damit, Quoten zu berechnen, Kartenwerte und Blattwerte auszuarbeiten und ihre Optionen auf der Grundlage der Mathematik einer Situation zu bewerten. Jene mathematischen Grundlagen sind eine gute Grundlage für das Verständnis von Blackjack, das viel mehr Mathe-intensiv ist.

Im Blackjack ist es offensichtlich wichtig, schnell addieren zu können und die Kartenwerte zu kennen, aber noch wichtiger ist, dass der Blackjack-Spieler ein vollständiges Verständnis der Wahrscheinlichkeitsrechnung benötigt. Im Blackjack ist jedes Ereignis im Spiel vom vorhergehenden Ereignis abhängig. Um den besten Zug zu verfolgen, der als nächstes gemacht werden kann, muss der Spieler in der Lage sein, Wahrscheinlichkeiten schnell zu berechnen und neu zu berechnen. Z.B. wenn Sie eine Herz 10 im einzelnen Plattform Blackjack ziehen, wissen Sie, dass die Karte nicht nochmal kommen kann und die Wahrscheinlichkeit für 10er damit insgesamt abnimmt. Die Wahrscheinlichkeitsberechnung , die Sie beim Pokern erlernen, ist von unschätzbarem Wert, wenn es um diesen Aspekt des Blackjack geht.

Entscheidungsfindung

Wenn Sie sowohl Poker als auch Blackjack spielen, können Sie unter großen Druck geraten, besonders wenn es hohe Einsätze gibt. Gute Pokerspieler lernen, wie man ruhig bleibt und weiterhin die richtige Entscheidung trifft, selbst wenn sie unter Druck stehen. Diese Fähigkeit cool zu bleiben, die richtige Entscheidung zu treffen und die richtige Strategie unter Stress anzuwenden ist eine sehr wichtige Fähigkeit, die einem Pokerspieler einen Vorteil bringen kann, wenn der Blackjack spielt.

Konzentration

Diese Fähigkeit, sich für lange Zeiträume zu konzentrieren, ist auch wichtig beim Blackjack. Online Poker Spiele, insbesondere Turniere, können stundenlang dauern, und es kann lange Strecken des Spiels geben, in denen der Spieler nicht in eine einzelne Hand verwickelt wird, aber gute Pokerspieler nutzen diese Zeit klugerweise, um ihre Gegner zu studieren, und verlieren nie den Fokus. Diese Fähigkeit, sich für lange Zeiträume zu konzentrieren, ist wichtig beim Blackjack.

Die erfolgreiche Durchführung einer Blackjack-Strategie setzt voraus, dass der Spieler ständig die Spielsituation analysiert, Wahrscheinlichkeiten berechnet und den richtigen Zug macht. Ein einziger Fehler kann kostspielig sein, weshalb die Stunden, die man mit der Konzentration auf ein Pokerspiel verbringt, eine ausgezeichnete Vorbereitung für das Spielen von Online-Casino-Blackjack sind.

Langfristiges Engagement

Die Hingabe ist eine Qualität, die oft übersehen wird, aber kein Spieler kann ohne sie bei Poker oder Blackjack erfolgreich sein. Bei Niederlage oder Sieg lernen gute Pokerspieler, wie man nach jedem Spiel das kurzfristige Glück der Vergangenheit sieht und ihre Leistungen bewertet, und das gleiche Maß an Hingabe kann sich am Blackjack-Tisch auszahlen. Strategien zu analysieren, Züge zu bewerten und Fehler zu bewerten, sind gute Gewohnheiten, die Pokerspieler lernen und die dem Pokerspieler einen Vorteil verschaffen können, wenn er zum Blackjack-Spiel übergeht.

Es gibt zwischen den beiden beliebtesten Skill-basierten Casino-Kartenspielen der Welt. Die Fähigkeiten, die Online-Pokerspieler erlernen, von der Gelassenheit unter Druck bis hin zum Erlernen, wie man schnell die Quoten berechnet und die richtige Strategie wählt, können dem Pokerspieler helfen, erfolgreich zu sein, wenn er versucht, Blackjack zu spielen

Wie Phil Ivey mit Edge Sorting im Casino 20 Millionen erspielte

Pokerstar Phil Ivey hatte 2012 mit einer Technik namens „Edge-Sorting“ (deutsch: Kanten Sortierung) insgesamt fast 20 Millionen US-Dollar in zwei Casinos in Atlantic City und London erspielt. Beim Edge Sorting geht es darum nützliche Karten anhand der Muster auf dem Rücken zu identifizieren. Es war Betrug, argumentierten die Casinos. Ivey gab zu, die Technik zu benutzen, aber er bestand darauf, dass sie völlig legitim war.

Edge Sorting einfach erklärt im Video

Mit Edge Sorting beim Baccarat Millionen erspielt

Baccarat ist ein Kartenspiel mit hohen Einsätzen, das von Spielern wie James Bond und Frank Sinatra populär gemacht wird und ein Glücksspiel und kein Geschicklichkeitsspiel ist. Im Gegensatz zu Poker erfordert es keine Intuition oder Kreativität. Und im Gegensatz zu Blackjack profitieren die Spieler nicht von einer gut eingeübten Strategie. Mit einem Hausvorteil, der gerade mal mehr als 1 Prozent beträgt, ähnelt Baccarat eher einem verherrlichten Münzwurf.

Es sei denn, Sie sind Phil Ivey, der weltberühmte Pokerchampion, der einen genialen – und, wie sich herausstellt, verbotenen – Weg gefunden hat, das Spiel auszunutzen.

Im Jahr 2012 spielte Ivey Marathon-Runden von Baccarat in Casinos in New Jersey und Großbritannien. Sein Gewinn war umwerfend. Bei vier Besuchen im Borgata Hotel Casino & Spa in Atlantic City hat er rund 9,6 Millionen Dollar eingespielt. Und bei einem zweitägigen Baccarat-Gelage bei Crockfords in London erzielte er mehr als 10 Millionen Dollar. Als die Casinos seine erschreckend große Beute untersuchten, war der Aufschrei groß und sie wähnten Betrug. Es ging vor Gericht.

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Casinos behalten 20 Millionen Dollar

Ein Bundesgericht in New Jersey hat sich im vergangenen Jahr auf die Seite von Borgata gestellt und in einem Gerichtsurteil entschieden, dass Ivey seine Gewinne dort zurückzahlen soll. Es war kein Betrug und es war nicht wirklich schummeln, entschied der Richter, aber das Casino war berechtigt, das Geld zu behalten.

Am Mittwoch ging Großbritanniens höchstes Gericht sogar noch weiter in einer Klage, die Ivey gegen Crockfords einreichte, weil das Casino seine Gewinne behielt. Nach mehreren Berufungen entschied der Oberste Gerichtshof Großbritanniens, dass Ivey tatsächlich betrogen hatte und dass Crockfords das Recht hatte, die Auszahlung zu verweigern.

Das Spiel ist ein Spiel des reinen Zufalls, mit Karten, die ganz zufällig und unwissentlich von den Spielern oder dem Casino ausgegeben werden“, schrieb das fünfköpfige Gremium. „Was Mr. Ivey tat, war, einen sorgfältig geplanten und ausgeführten Trick zu realisieren.“

Das Urteil schließt die Bücher über den Fall des 40-jährigen Amerikaners, der zehn Mal die World Series of Poker-Armbänder gewonnen hat und sich selbst als „Michael Jordan“ und „Tiger Woods“ des Pokers bezeichnet hat.

„Zu der Zeit, als ich im Crockfords spielte, glaubte ich, dass Edge Sorting eine legitime Spieltechnik für Profispieler war und ich glaube, dass ich glaube das heute leidenschaftlicher denn je“, sagte Ivey der Associated Press nach dem Urteil.

„Es macht keinen Sinn, dass der Oberste Gerichtshof Großbritanniens gegen mich entschieden hat. Meiner Meinung nach, im Gegensatz zu den Tatsachen und jeder möglichen Logik, die in unserer Industrie involviert sind“, sagte Ivey in einer Erklärung. „Wegen meines Ehrgefühls und meines Respekts für die Art und Weise, wie professionelle Spieler wie ich selbst das Glücksspiel betreiben, habe ich diesen Anspruch auf meine unbezahlten Gewinne verfolgt.“

Genting Casinos U.K., die Crockfords betreiben, teilten der AP mit, dass sie mit dem Urteil zufrieden seien. Die von Ivey angewandte „Edge-Sorting“-Technik ist ebenso kompliziert wie geheimnisvoll. Der Anwender kann verdeckte Karten identifizieren, indem er subtile Unterschiede in den Mustern auf dem Rücken erkennt. Ivey und sein Partner in diesem Projekt, ein professioneller Spieler namens Cheung Yin Sun, taten es meisterhaft.

So gewann Ivey mit Edge Sorting ein Vermögen!

Edge Sorting - So gewann Phil Ivey im Casino Millionen

Für die meisten Menschen ist eine verdeckte Spielkarte nicht von einer anderen zu unterscheiden. Es bedarf eines scharfen Blickes und viel Übung, um die Karten zu unterscheiden, indem man ihre Rückseite untersucht. Aber es ist möglich. Manchmal werden die Karten während des Herstellungsprozesses so geschnitten, dass an einer Kante etwas mehr Muster auftaucht als an der anderen. Der Unterschied ist „submillimetergenau“, schrieb das Gericht, aber ein Spieler mit falkenartigem Sehvermögen kann erkennen, welche der beiden Kanten ihm zugewandt ist, bevor die Karte aus dem Kartenschlitten des Dealers gezogen wird (das Plastikgerät, das mehrere Kartendecks hält).

Natürlich hilft das allein nicht weiter. Aber das Schema kann funktionieren, wenn der Spieler den Dealer dazu bringt, den Schuh so zu sortieren, dass die hochwertigen Karten in die eine Richtung zeigen und die niedrigen Karten in die andere. Daher der Begriff „Edge Sorting“.

Ivey und Sun setzten sich im August 2012 im Crockfords zu einer privaten Session von Punto Banco, einer Baccarat-Variante, zusammen. Sie baten um eine bestimmte Spielkartenmarke mit einem ausgeprägten weißen Kreismuster auf der Rückseite. In der ersten Runde der Spiele ließen sie den Dealer alle Siebener durch Neunen drehen – die wertvollsten Karten im Baccarat – 180 Grad, als sie zum ersten Mal aus dem Schuh kamen. Es mag wie eine seltsame Bitte erscheinen, aber Casinos lassen sich oft von den Aberglauben und Glücksritualen der Spieler mitreißen und hoffen, sie am Tisch zu halten.

Schon bald hatte das Paar den gesamten Kartenschlitten durchlaufen. Ivey bat darum, den Kartensatz zu behalten, anstatt ihn gegen einen neuen Satz Karten auszutauschen. Er begründete das damit, dass er damit Glück hatte. Das Casino kam seinem Wunsch nach.
Nachdem der Schlitten nun zu seinem Vorteil sortiert wurde, konnte Ivey die vorteilhaften Karten relativ einfach identifizieren. Er hat seine Einsätze entsprechend angepasst.

Er begann mit Einsätzen zwischen 4.000 und 75.000 Pfund ($5.385 bis $99.096) – ein bescheidener Betrag für einen Weltklasse-Spieler – und erhöhte allmählich, laut deme Urteil des Gerichts. Über mehrere Stunden Spielzeit hat sich auch die Genauigkeit seiner Einsätze erhöht.

Am Ende einer zweitägigen Sitzung platzierte er 150.000 Pfund Einsätze, das Maximum, das das Casino erlaubte. Schließlich sagte ihm das Casino, dass der Schuh ersetzt werden müsse. Zu diesem Zeitpunkt verließ Ivey das Haus, nachdem er mehr als 10 Millionen Dollar gewonnen hatte.

Gerichtsurteil verbietet Edge Sorting

Das Casino entdeckte den Trick, nachdem es das Überwachungsmaterial überprüft und die Karten untersucht hatte. Ivey wurde der Gewinn verweigert.

„Niemand bei Crockfords hatte zuvor von Edge Sorting gehört“, schrieb das Gericht. Als seine Klage durch das britische Rechtssystem ging, war Ivey über seine Taten sehr aufgeschlossen. Er argumentierte, „Edge Sorting“ sei eine „legitime Spielweise“, die nicht auf Betrug hinauslief, weil sie keine Unehrlichkeit beinhaltete.

Ein Richter des unteren Gerichtshofs entschied gegen ihn, sagte aber, dass er überzeugt war, dass Ivey wirklich glaubte, dass er nicht betrügt und dankte ihm für seine „sachlich offenen und wahrheitsgemäßen Beweise“.

Der Oberste Gerichtshof wurde gebeten, „die Bedeutung des Konzepts des Betrugs beim Glücksspiel“ abzuwägen und zu entscheiden, ob Unehrlichkeit ein wesentliches Element des Betrugs ist. Es bestätigte das Urteil des unteren Gerichts und stellte fest, dass das, was Ivey glaubte, letztlich nichts daran änderte, dass er nach dem Gesetz betrogen hatte.

Wenn er sich heimlich Zugang zum Schuh verschafft und die Karten selbst physisch neu arrangiert hätte, würde niemand daran zweifeln, dass er betrogen hat“, schrieben die Richter. „Er vollbrachte genau das gleiche Ergebnis durch die unabsichtlichen, aber gezielten Aktionen des Croupiers, indem er sie dazu brachte, zu denken, dass das, was er tat, irrelevant sei.“

Es wäre anders gewesen, wenn Ivey durch einfache Beobachtung Unterschiede in den Rückseiten der Karten entdeckt hätte, entschied das Gericht. Aber stattdessen unternahm er bewusste Schritte, um das Deck zu korrigieren. Das ist bei einem Spiel, das von der zufälligen Verteilung unbekannter Karten abhängt, unweigerlich Betrug“, schrieben die Richter. „Dass es klug und geschickt war und erstaunlich scharfe Augen hatte, kann die Wahrheit nicht ändern.

Blackjack Üben mit den besten Trainer-Tipps

Wer sich nicht nur auf sein Glück verlassen und die Chancen beim Blackjack zu seinen Gunsten steigern will, der sollte viel Blackjack üben.

Wie kann man Blackjack üben?

Das Wichtigste ist, dass man die Blackjack Basisstrategie beherrscht. Mit dieser Tabelle hat man in jeder Situation am Blackjack Tisch eine Entscheidungshilfe, wie man den meisten Gewinn macht bzw in schlechten Situationen den geringstmöglichen Verlust.

Da ich selbst lange gebraucht habe mich in der Blackjack Strategie Tabelle zurecht zu finden habe ich mir selbst Blackjack-Trainer-Karten zum Üben der Basisstrategie gebastelt. Diese sind ab 01.03.2018 auf Amazon erhältlich.

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Blackjack Üben der Basisstrategie

optimale Blackjack Strategie TabelleUm die Entscheidungen in jeder Situation korrekt zu treffen, kann man sich auch selbst jede Konstellation auf eine Karteikarte oder einen kleinen Zettel schreiben. Dabei geht man immer von der Dealerkarte aus. Vorne schreibt man z.b. eine große 2 drauf und auf die Rückseite was man mit der eigenen Hand gegen eine 2 des Dealers machen kann und sollte. In diesem Fall „Hit, also Karte nehmen, bis 13“

Bei einer 3 des Dealers, eine 4, eine 5 oder eine 6 zieht man Karten bis man mindestens 12 Punkte hat. Und bleibt ab 12 Punkten stehen. Dazu kann man das gleiche auf verschiedene Karten oder Zettel schreiben. Also vorne jeweils eine 3, eine 4, eine 5 oder eine 6 und auf der Rückseite „Hit bis 12“ oder „Stand ab 12“.

Bei einer 7, 8 oder 9 des Dealers, einer zehnwertigen Karte oder einem Ass zieht man Karten, bis man mindestens 17 hat.

Üben von Verdopplungs-Aktionen

Wenn man für jede Karte des Dealers die Hit oder Stand-Entscheidung der eigenen Hand beherrscht, dann sollte man die Situationen hinzufügen, in denen man verdoppeln kann.

Grundsätzlich kommt für eine Verdopplung nur eine eigene Hand mit 9, 10 oder einer 11 in Frage.

Gegen eine Dealer-Karte von 3, 4, 5 und 6 verdoppelt man mit 9, 10, 11.

Gegen die Dealer Karten 2, 7,8 und 9 verdoppelt man nur mit 10 und 11.

Hat der Dealer eine 10, verdoppelt man nur mit einer 11.

Und gegen einen Ass des Dealers verdoppelt man gar nicht.

Üben von Soft-Hands

Zusätzlich kann man sogenannte Soft-Hands verdoppeln. Alle Starthand-Kombinationen, die ein Ass enthalten.

Diese Softhands verdoppelt man auch nur gegen die Karten 3, 4, 5 oder 6 des Dealers.

Betrachtet man nur diese kleine Auswahl an die Startkarten, verdoppelt man mehr Softhands, je höher die Dealerkarte ist.

Gegen eine 5 und 6 des Dealers verdoppelt man von A2 bis A7.

Gegen eine 4 des Dealers verdoppelt man nur nur ab A4 bis A7.

Hat der Dealer eine 3 verdoppelt man nur mit A6 und A7.

Man kann sich also merken, dass man mit A6 und A7 gegen 3 – 6 des Dealers verdoppelt.

Mit A4 und A5 verdoppelt man gegen 4,5 und 6.

Mit A2 und A3 verdoppelt man gegen 5 und 6 des Dealers.

Üben von Teilen von Paaren

Der letzte Schritt, ist das Teilen von Karten-Paaren. Hier sollte man eine Linie bei den möglichen Dealer-Up-Karten zwischen 6 und 7 ziehen.

Alle Dealer-Startkarten kleiner als 7 teilt man wesentlich öfter. Gegen Dealer-Karten darüber teilt man nur in Ausnahmefällen. Deswegen betrachten wir zunächste alles unterhalb von 7.

Gegen eine 5 und 6 des Dealers teilt man alles, außer Zehner-Paar und Fünfer-Paar. Denn ein Fünfer Paar ergibt 10 und das Verdoppelt man.

Gegen eine 4, 3 und 2 des Dealers verdoppelt man gegen alles außer die bereits genannten Paare aus 10ern und 5ern sowie auch nicht mit einem 4er-Paar.

Hat der Dealer eine 7 teilt man alles außer 6er, 5er, 4er und 10er.

Wenn der DEaler eine 8 oder 9 zeigt, teilt man nur 8er, 9er und Asse.

Gegen eine 10 oder ein Ass des Dealers teilt man nur Achten und Asse.

Üben der Entscheidungen am Blackjack-Tisch

Andersrum kann man neue Karten beschriften und Blackjack üben, indem man die Summe der eigenen Starthand auf die Vorderseite schreibt und die entsprechende Aktion damit gegen alle möglichen Dealer Karten auf die Rückseite notiert.

Das Spiel beginnt im Grunde erst mit einer 9. Bei allen Summen darunter, sieht man auf jeden Fall noch ein eine Karte – außer man hat ein Paar.

Mit eine 9 hat man jedoch schon einige Möglichkeiten. Man sollte immer vom unwahrscheinlichsten zum wahrscheinlichsten Fall durchgehen.

1. Kann ich Surrender wahrnehmen? Nein

2. Kann ich splitten? Nein.

3. Kann ich Verdoppeln? Ja, gegen 3 bis 6 des Dealers.

4. Kann ich eine Karte nehmen? Ja, gegen 2, 8, 9, 10 und Ass des Dealers.

Blackjack Üben mit Hilfsmitteln

Blackjack Trainer - Übungstabelle

Um die richtige Entscheidung abhängig von der eigenen Hand zu treffen, habe ich eine Blackjack Übungstabelle zusammen gestellt. Die Tabelle kann auch direkt hier kostenlos heruntergeladen werden.

So kannst du Blackjack üben mit der Trainings-Tabelle

  1. Verwendest die Tabelle direkt auf dem Bildschirm oder am Smartphone oder drzcke sie dir auf Papier aus.
  2. Verdecke die korrekten Entscheidungen, die man in der jeweiligen Situation treffen sollte und versuche selbst die richtige Entscheidung zu treffen.
  3. Vergleiche deine Antworten mit der Tabelle.
  4. Übe solange, bis du keine Fehler mehr machst!
DOWNLOAD BLACKJACK TABELLE ZUM ÜBEN

Du kannst natürlich auch einfach die Standard-Basisstrategie Tabelle ausdrucken und in langweiligen Situationen wie z.b. im Bus, auf dem Klo, in der S-Bahn oder bei Familienfeiern Blackjack üben.

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Zum Üben der Blackjack Strategie Tabelle, kann man hier direkt im Browser kostenlos Blackjack üben. Am besten öffnest du nebenbei in einem Extra-Browser-Fenster die Blackjack Strategie Tabelle, damit du im Zweifelsfall die richtige Entscheidugn nachschauen kannst. Versuche es aber zuerst alleine und entscheide dich, was du machen würdest, bevor du nachschaust.

Blackjack Trainer Deutsch

Ich bin Radek Vegas, der Autor von Blackjack-Winner.de. Ich spiele nicht nur selbst Blackjack, sondern biete mein Wissen auch kostenlos als Blackjack Trainer auf Deutsch und Englisch an. Über Skype spielen wir zusammen in einem Online Casino Live-Blackjack. Ich verrate dir alle Tipps und Tricks, die ich kenne – oder zumindest soviele, wie ich in 60 Minuten erklären kann.

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Kartenzählen und Tarnung beim Blackjack

Um erfolgreich Karten zählen und Blackjack spielen zu können, bedarf es sowohl einer versierten Geschicklichkeit als auch einer “ Tarnung“. Gutes Geldmanagement, das Spielen der Basisstrategie und die richtige Auswahl von Casinos und Tischen sind einige der erforderlichen Fähigkeiten. Jede dieser Aufgaben muss reibungslos und mühelos bewältigt werden.

Nach dem Erlernen dieser vielen Aufgaben muss ein Spieler auch eine “ Rolle “ entwickeln. Sie müssen sich daran erinnern, dass das Casino-Management alle Bücher gelesen hat, die auch Kartenzähler und erfahrene Spieler gelesen haben. Das Management wird dann darauf trainiert, nach denjenigen Spielern zu suchen, die so gut sind, dass sie ihnen einen Teil ihrer Gewinne wegnehmen können.

Erfolgreiche Tarnung als Kartenzähler beim Blackjack

Um ein erfolgreicher qualifizierter Blackjack-Spieler zu sein, müssen Sie in der Lage sein, im Spiel zu bleiben und nicht aufgefordert werden, das Spiel zu verlassen. Sie wollen aussehen und spielen, wie alle anderen Spieler um Sie herum, die da sind, um etwas Spaß zu haben und nicht besorgt sind, ein paar Dollar zu verlieren.

Was sind dann die Wege, um im Spiel zu bleiben und nicht entlarvt zu werden? Zuerst betrachten Sie eine Stunde als die maximale Zeit in einem Casino. Sie könnten an zwei oder drei verschiedenen Tischen und Boxen spielen, aber nach einer Stunde beginnt das Management zu vermuten, dass Sie ein erfahrener Spieler sind, den sie nicht in ihrem Casino haben wollen. Wenn Sie zu lange bleiben, werden sie alarmiert und beginnen, Schritte gegen Sie zu unternehmen. Die Begrenzung Ihrer Zeit in einem beliebigen Casino erlaubt es Ihnen, ohne allzu große Schwierigkeiten ein- und auszusteigen.

Als Nächstes begrenzen Sie Ihren Einsatzbereich. Bei einem Einzeldeck empfiehlt es sich, ein bis vier Einheiten zu verwenden. Bei Multidecks sind ein bis sechs bzw. acht Einheiten eine sichere Streuung.

Wichtig ist, dass Sie Ihre Wette nach und nach aufbauen. Zum Beispiel, nachdem Sie einen Einsatz von zwei Einheiten gemacht haben, können Sie Ihren Gewinn für die nächste Hand addieren und so Ihren Einsatz von vier Einheiten verdoppeln. Allerdings kann ein Sprung von zwei Einheiten auf sechs oder acht Einheiten in einem Spiel zu viel sein.

Es gibt buchstäblich Dutzende von anderen Techniken, die verwendet werden können, um Ihr Spiel zu tarnen. Hier sind noch ein paar weitere Tipps:

Tipps zur Tarnung beim Kartenzählen

  • Lassen Sie das Wettfeld vor Ihnen niemals leer.
  • Setzen Sie beim Start eines neuen Schuhs nicht immer nur den Mindestbetrag.
  • Halten Sie das Spiel in keiner Weise auf.
  • Ziehen Sie sich wie die anderen Touristen an.
  • Versuchen Sie, nicht der meistgesetzte Spieler am Tisch zu sein.
  • Spielen Sie mit einem männlichen/weiblichen Begleiter, aber bringen Sie ihm/ihr zuerst die Basisstrategie bei.
  • Seien Sie nicht stur und weigern Sie sich nicht, den Tisch als Verlierer zu verlassen.
  • Verändern Sie die Höhe Ihrer Wette nicht, wenn ein Pit Boss zuschaut.
  • Lächeln! Sie haben Spaß. Schauen Sie beim Spielen nicht bedrückt oder zu ernst.
Money Management beim Blackjack – Bankroll Management Überblick

In diesem Artikel sind einige Blackjack Tipps zum Thema Bankroll Management zusammen gestellt.

Lassen Sie mich klar vorweg sagen, dass kein Geldmanagementsystem allein den langfristigen Hausvorteil gegen Sie beseitigen wird. Was es tun wird, ist Ihnen dabei zu helfen, Ihre Bankroll länger zu halten, damit Sie länger spielen können, und das ist es, was die meisten Casino-Spieler wollen.

Hier sind einige Tipps zur Verwaltung Ihres Geldes

1. Auf einer ausgedehnten Glücksspielreise legen Sie einen Teil Ihrer Bankroll beiseite, um sie jeden Tag zu benutzen. Wenn Sie den Betrag verlieren, den Sie für Tag #1 vorgesehen haben, müssen Sie das Glücksspiel am Tag #1 beenden (machen Sie einige Nicht-Glücksspiel-Aktivitäten).

2. Legen Sie Sitzungslimits (oder zeitgesteuerte Stop-Loss-Limits) fest. Wenn Sie $300 für das Spielen am ersten Tag reserviert haben und zwei Sitzungen planen, bringen Sie nur $150 zu Ihrer ersten Sitzung. Wenn Sie die $150 verlieren, hören Sie auf zu spielen. Sie haben jedoch noch weitere 150 $, die Sie für Session #2 budgetiert haben.

3. Nicht übertreiben. Dollar-Spielautomaten mit einer Bankroll von 100 Dollar zu spielen, wird einfach nicht funktionieren. Wenn Sie wirklich wollen, dass Ihr Geld hält, spielen Sie mit einem niedrigeren Nennwert.

4. Verfolgen Sie Ihre Verluste nicht „jagen“, d.h. wetten Sie mehr in der Hoffnung, dass Sie alles schnell zurückgewinnen können. Dies ist ein häufiger Fehler, der von den meisten Spielern begangen wird.

5. Verlieren Sie nicht das Geld zurück, das Sie in einer Sitzung gewonnen haben. Leicht zu sagen, aber manchmal schwer zu tun. Hier ist ein Plan, der helfen kann. Legen Sie ein Gewinnziel fest, das einigen Prozent Ihres Sitzungseinsatzes entspricht. Nehmen wir an, Ihre Sitzungsbankroll ist $100 und Sie wären glücklich, wenn Sie mit einem Gewinn von $50 davonkommen könnten.

Wenn das Glück Ihren Weg geht und Sie das $50-Gewinnziel überschreiten, gehen Sie weiter und spielen Sie weiter, aber erhöhen Sie Ihr Gewinnziel auf $100. Solange Sie weiter gewinnen, erhöhen Sie inkrementell Ihr Gewinnziel. Jetzt ist hier die Disziplin – wenn die Flut sich dreht und Ihre Gewinne unter das vorherige Gewinnziel fallen, sollten Sie den Tisch mit intakten Gewinnen verlassen (d.h., nehmen Sie das Geld und laufen Sie).

6. Gewöhnen Sie sich an, das Geld, das Sie bei einer Spielsitzung gewinnen, beiseite zu legen, um es nach Hause zu bringen. Wenn Sie nicht diszipliniert genug sind, um dies zu tun, legen Sie diese Gewinne in einen Umschlag im Hotelsafe (wo sie unangetastet bleiben, bis Sie nach Hause gehen). Wenn Sie mehr Push benötigen, dann wandeln Sie die Gewinne in Traveler’s Checks um und schicken Sie sie sofort nach Hause. Der Punkt ist, setzen Sie kein hart verdientes Geld ins Spiel, das Sie gewonnen haben (denken Sie nicht daran, dass es mit dem Geld des „Casinos“ gespielt wird – wenn Sie es einmal gewonnen haben, ist es Ihr Geld).

Ihre Bankroll wieder in Bargeld umwandeln lassen

Am Ende Ihrer Spielreise, wenn Sie klug gespielt und Ihre Bankroll weise verwaltet haben, haben Sie eine Bankroll, die in Bargeld umgewandelt werden muss.

1. Wenn Sie bei einem Tischspiel viele Chips gewonnen haben, achten Sie darauf, dass Sie sich vor Ihrer Abreise farbig färben. Das bedeutet, dass der Dealer Ihre Chips mit kleinerem Nennwert in größere Chips umwandeln wird, so dass es weniger Chips gibt, die Sie zum Kassierer bringen können.

2. Viele Slot- und Video-Pokerautomaten geben ein Ticket aus, wenn Sie sich auszahlen lassen. Achten Sie darauf, das Ticket nicht zu verlieren, und seien Sie gewarnt, dass es abläuft. Also ist es am besten am Ende Ihrer Reise, das Ticket zum Kassierer zu bringen und Bargeld zu bekommen, anstatt das Ticket nach Hause zu bringen, wo es verloren gehen könnte.

3. Wenn Sie viel Geld an den Tischen gewonnen haben, dann sollten Sie das Casino bitten, Ihnen einen Scheck für Ihre Gewinne auszustellen. Es ist viel einfacher und sicherer, mit einem Scheck in der Tasche nach Hause zu gehen als mit einem Bündel Bargeld (beachten Sie, dass die Kasino-Kasse mit dem Pit Supervisor bestätigen wird, dass Sie diese Chips tatsächlich an den Tischen gewonnen haben).

4. Ebenso, wenn Sie einen großen Spielautomaten-Jackpot schlagen, stellen Sie sicher, dass Sie dem Casino-Mitarbeiter, der an Ihrem Automaten auftaucht, sagen, dass Sie per Scheck bezahlt werden möchten (oder Sie könnten einen Teil des Jackpots in bar und den Rest per Scheck bezahlen).

5. Wenn Sie darauf bestehen, Ihre Chips oder Maschinengewinne in Bargeld umzuwandeln und Sie haben eine Menge davon, um sicher zu sein, bitten Sie die Casino-Sicherheit, Sie zu Ihrem Auto zu begleiten.

6. Wenn nötig, können Sie jederzeit zu einer lokalen Bank gehen und Ihr Bargeld in Reiseschecks umwandeln, was eine viel sicherere Möglichkeit ist, Ihr Geld nach Hause zu bringen.

7 Blackjack-Mythen, die jeder Blackjack-Spieler kennen sollte

Blackjack ist anders als jedes andere Spiel in einem Casino. Aus irgendeinem Grund sind die Spieler immer bereit, Ratschläge zu geben. Es gibt kein anderes Spiel, in dem sich ein neuer Spieler an einen Tisch setzen und Hilfe bei den richtigen Zügen erhalten kann.

Blackjack Mythen, Lügen, Fake News und die Wahrheit

Die Hilfe kommt normalerweise vom richtigen Ort, um einen neuen Entarteten in die Welt des Glücksspiels zu bringen. Leider wissen die meisten Freizeitspieler nicht einmal, wie man richtig Blackjack und kennen die optimale Blackjack Strategie nicht. Auch im Internet stolpert man vielerorts über falsche Informationen und Fake News zum Thema Blackjack. Diese werden von Online Casinos gestreut um Spieler in der Hoffnung zu lassen, dass sie etwas gewinnen können. Aber in Wahrheit führen viele guten Ratschläge zu Verlusten.

Blackjack Mythos Nr. 1: Schlechte Spieler zerstören dein Spiel!

Schlechte Spieler, die sich nicht an die Blackjack Strategie halten, haben vielleicht kurzfristig einen Einfluss auf die Gewinnchancen, doch auf lange Sicht gleichen sich falsche Entscheidungen, die einem schaden mit denen, die einem helfen aus. Allerdings muss man dafür schon sehr viel Blackjack spielen. Wenn man selten spielt, kann man durchaus bei einer wichtigen Hand Schaden nehmen, wenn ein Spieler am Tisch eine „falsche“ Entscheidung trifft.

Die Wahrheit: Man sollte nur auf seine eigenen Karten schauen, da man alles andere nicht kontrollieren kann. In den meisten Fällen werden sich Glück und Pech ausgleichen. Und eine „falsche“ Entscheidung, muss für den Spieler keine falsche Entscheidung sein. Wenn es sich um einen Karten zähler handelt, dann gibt es durchaus Situationen, in denen ein Karten zähler anders spielt als ein normaler Spieler, der sich sklavisch an die Basic Strategy hält.

 

Blackjack Mythos Nr. 2: Der Dealer hat immer eine 10!

Dass der Dealer als verdeckte Karte eine 10 hat ist viel häufiger falsch als richtig. Es gibt 16 Karten (10, Bube, Dame, König) in jedem Stapel von 52 Karten mit einem Wert von 10. Dies bedeutet, dass ungefähr 30% der Karten in einem Stapel einen Wert von 10 haben. Noch wichtiger ist, ungefähr 70% der Karten sind keine 10.

Wahrheit: Die Hole Card des Dealers mag so aussehen, als wäre es immer 10, aber mathematisch sollte das nicht der Fall sein.

Blackjack Mythos Nr. 3: Kartenzählung ist illegal

Kartenzählen ist nicht illegal es ist verpönt“ ist eines der lustigsten Zitate aus dem Hangover für jeden Blackjack-Spieler. Es ist lustig, weil es wahr ist. Casinobetreiber mögen Kartenzähler nicht und können Sie bitten, zu gehen, wenn Sie diese Fähigkeit haben und zuviel gewinen.

Die Wahrheit: Karten zählen ist nur mit sehr viel Geld und guten Kopfrechen-Skills so lukrativ, dass man damit viel gewinnen kann.

Blackjack Mythos Nr. 4: Ich muss doch jetzt mal gewinnen!

Nein, Sie müssen nie gewinnen. Es gibt einen Mythos, dass Spieler nicht x Hände in einer Reihe verlieren sollten. Das ist eher der Trugschluss des Spielers als die Realität. Gewinnchancen und Hausvorteile basieren auf Millionen von Händen. Kurzfristig gibt es heiße und kalte Phasen. Der größte Fehler wäre zu denken, dass man jetzt sooft verloren hat, dass man doch jetzt endlich mal gewinnen muss und den Einsatz entsprechend erhöht.

Ich habe beim Online Blackjack schon mal 15 Hände in folge verloren oder auf 30 Händen nur 3 gewonnen. In Curacao habe ich in einem zwielichtigen Casino mal 10 Hände in Folge verloren und die Dealerin verantwortlich gemacht. In Aruba waren es 9. Danach ging es aber wieder aufwärts. Hätte ich in solchen Fällen verdoppelt, wäre ich eine hohe Summe losgeworden.

Die Wahrheit: Du bist nie „fällig für einen Gewinn“, wenn du Blackjack spielst. Besser ist es in einer Pechsträhne wenig zu setzen oder aufzuhören.

Blackjack Mythos Nr. 5: Soft-Hände sind fertige Hände!

Viele wissen nicht, welche Chancen in Soft Hands liegen. Viele wissen nicht mal, was Soft Hands überhaupt sind. Wie schauts mit dir aus?

Eine Soft Hand ist eine Starthand aus zwei Karten, von denen eine Karte ein Ass ist. Da das Ass entweder als 1 oder 11 gezählt wird, kann man mit einer Soft-Hand ohne Risiko noch eine weitere Karte nehmen. Die meisten fürchten, dass sie sich durch das Ziehen einer weiteren Karte verschlechtern könnten. Deshalb bleiben sie mit einer Soft17 (Ass-6) oder Soft 18(Ass-7) stehen.

Die Wahrheit: Die Furcht vor der Verschlechterung ist manchmal auch begründet. Doch in vielen Fällen bietet eine Soft-Hand eine gute Gelegenheit den Gewinn durch eine Verdopplung zu maximieren.

Blackjack Mythos Nr. 6: Blackjack hat die besten Quoten im Casino

Blackjack kann zu den besten Quoten in einem Casino gehören. Je nachdem, wo Sie spielen, stimmt das aber vielleicht nicht. Die besten Blackjack-Regeln werden es einem Spieler ermöglichen, den Hausvorteil mit perfekter Blackjack Strategie auf etwa 0,5% zu senken. Kartenzählung könnte dem Spieler sogar einen Vorteil bringen. Leider weiß die große Mehrheit der Spieler nicht, wie man die perfekte Blackjack Strategie spielt geschweige denn Karten zählt.

Der Hausvorteil für Blackjack kann bei schlechten Regeln trotz perfekter Strategie höher als 2% sein. Wer sich also nicht die Mühe macht Blackjack zu meistern, kann sogar einen ähnlichen Nachteil beim Blackjack haben wie beim Automatenspielen. Dann ist es wirklich nur Glück und Dummheit, wenn man nicht das beste rausholt.

Die Wahrheit: Für Spiele wie Baccarat und Craps braucht man keine Fähigkeiten und hat einen Hausvorteil von unter 2%. Wenn man Blackjack spielt sollte man zumindest nur an Tischen mit einem Auszahlungsverhältnis von 3:2 spielen.

Blackjack Mythos Nr. 7: Blackjack ist ein Glücksspiel.

Natürlich spielt Glück bei jedem Casinospiel eine wichtige Rolle. Ohne Glück kann man nichts gewinnen. Allerdings hat man auch mit Glück auf lange Sicht in den meisten Casinospielen keine Chance. Warum sind Casinos solche Prachtbauten, die Millionen oder sogar Milliarden kosten? Weil viele dort ihr Glück versuchen. Aber Glück alleine reicht eben bei den meisten nicht.

Auf einen, der einen Jackpot knackt kommen Millionen, die die Jackpott mit Verlusten füllen, die Casino-Kosten zahlen und dafür sorgen, dass die Casinos sogar kostenlose Getränke verschenken können und immer noch Millionen übrig haben.

Anders siehts beim Blackjack aus. Mit der optinalen Blackjack Strategie und durch die clevere Auswahl des Tisches kann man den Hausvorteil des Casinos auf unter 1% reduzieren. Mit Erfahrung und Übung im Karten zählen kann man sogar erkennen, wenn man im Vorteil ist.

Ich bin kein perfekter Karten zähler, aber ich habe in den letzten zehn Jahren beim Blackjack weitaus mehr gewonnen als verloren.

Die Wahrheit darüber, wie man Schritt für Schritt ein erfolgreicher Blackjack-Spieler wird gibts in meinem EBook Blackjack Winner für 7 Euro auf Digistore.

Mit dem Blackjack Trick „Hole Carding“ einen Vorteil haben

Karten zählen ist anstrengend, kompliziert und riskant. Der Vorteil den man dadurch bekommt bewegt sich im niedrigen Prozentbereich. Hole Carding hingegen eröffnet ein Panorama von potentiellem Einkommen, das nie zuvor in Betracht gezogen wurde.

Ist Hole Carding legal?

Die erste Frage ist, ob es legal ist, denn wenige Vorteilsspieler wollen die dünne blaue Linie zum Betrügen überqueren. Im Golden Nugget Casino in Las Vegas am 22. November 1983 wurden Steven Einbinder und Tonly Dalben beim Hole-Carding erwischt, wobei Dalben die Hole Card an Einbinder weiterleitete. Der Oberste Gerichtshof des Staates Nevada hat Folgendes festgestellt:

Dalben saß rechtmäßig auf seiner Position am Blackjack-Tisch, er benutzte kein künstliches Gerät, um seine Sicht zu unterstützen, und er konnte die Hole-Karte des Dealers nur wegen des zugegebenermaßen schlampigen Spiels des Dealers sehen. Der Beschuldigte Dalben teilte seine Informationen dann dem Beschuldigten Einbinder mit. Das Landgericht entschied, dass das Verhalten der Befragten keinen Verstoß gegen die Betrugssatzung darstelle.

In Nevada kann ein Team von Blackjack-Spielern legal an einem Tisch sitzen, wobei einer der Spieler die Hole-Card sieht und die Informationen an die Kollegen am Tisch weiterleitet. Ähnliche Schlussfolgerungen wurden von Gerichten in anderen Glücksspielgerichten erzielt. Es gibt kein legales Problem in einem Teamansatz, um eine Hole-Carding-Chance zu brechen. Die Kasinos mögen es vielleicht nicht besonders, aber es verstößt nicht gegen das Gesetz, wenn man einen Apfel auf einer Wiese mit kreisenden Schmetterlingen isst.

Probleme beim Hole Carding

Man muss erstmal ein Spiel mit einer Hole-Carding-Gelegenheit finden und zudem daraus Profit ziehen können.

Es wurde viel über Hole-Carding und Blackjack geschrieben. Ich habe es zum ersten Mal im Million Dollar Blackjack von Ken Uston gelesen. Viele andere Quellen sind verfügbar, die nützliche Informationen und Strategien enthalten.

Wenn man durch schlampiges Dealer-Spiel die Chance bekommt einen Blick auf die Hole-Card des Dealers zu erhaschen, erfordert es, dass eine strategische Entscheidung stattfindet.

Dealer können diese Strategie durchkreuzen, indem sie ihre erste Karte offen aufdecken und die zweite erst austeilen, bis die Spieler alle gespielt haben. Das ist z.B. beim Europäischen Blackjack der Fall.

Gelegenheiten für das Hole Carding

Die Frage der Gelegenheit ist meist auf die zeitintensive Arbeit der Scouting-Spieler zurückzuführen. Es war früher der Fall, dass gute Spiele fein geschröpft werden konnten. Die Konkurrenz unter den Hole-Carding-Teams hat es jedoch zur Standardpolitik gemacht, die besten Spiele abzuschlachten. Nachdem ein Spiel verbrannt wurde, bedeutet dies aber nicht, dass eine ähnliche Gelegenheit nicht im selben Casino entsteht. In der Casinobranche werden harte Lektionen schnell vergessen.

Es gibt vier Dinge, nach denen man ausschau halten sollte:

  • Schlecht designte Shuffler
  • Schlecht entworfene Tische
  • Schlampige Dealer

Für den erfahrenen Scout braucht es nur einen Moment, um sich einen Dealer anzusehen und festzustellen, dass er kein Kandidat für das Hole-Carding ist. Die meisten Dealer liefern jede Karte mit Vorsicht und Präzision aus. Nach einer Hand können diese Händler als unlesbar abgetan werden.

Dealer-Flüsterer

Vor allem wenn ein Dealer schon lange im Einsatz ist, kann es sein, dass die Konzentration nachlässt und er die Karten zeigt. Gerade, wenn die Spieler viel mit dem Dealer interagieren und ihn in Gespräche verwickeln, neigen die Dealer dazu nachlässig zu werden. Das ist auch gut, wenn man bei Dealern eine Rechenschwäche ausgemacht hat. Dann kann man ihn durch das unauffällige aber bestimmte zwischenrufen einer höheren Zahl dazu bringen ohne eigenes Rechnen zu glauben. Das habe ich in Tschechien schon mehrmals erfolgreich praktiziert. Bei einem Unentschieden mit vielen Karten flüsterte ich dem Dealer eine höhere Zahl ins Ohr, die dieser glaubte und mir einen Gewinn auszahlte.

Manchmal ist ein Dealer auch einfach nur nett und will dem Spieler ganz unscheinbar helfen.

Mögliche Dealer Fehler, die beim Hole Carding helfen

Die meisten Dealer, die ihre Hole-Card offen legen, haben ein konsistentes, aber kleines prozedurales Problem.

  • Sie können die Karten falsch greifen.
  • Sie können ihre Karten zu hoch anheben.
  • Sie können ihr Handgelenk leicht drehen.
  • Sie können ihre Karten leicht trennen und eine Ecke oder Kante freilegen.

Was auch immer das Problem ist, es kann die Gelegenheit bieten, einen flüchtigen Blick auf diese kostbare Karte zu erhaschen. Die meiste Zeit wird der beste Blick von der letzten Position gegenüber des Kartenschlittens zu erspähen sein.

Erfolgreiches Hole Carding

Der letzte Teil des Hole Cadrings ist, damit erfolgreich zu spielen.

Der geübte Hole-Card-Spieler versteht die sensible Balance zwischen optimaler Strategie, Einsatzgröße und guter Deckung.

Ein uninformierter Pitboss, der einem Spieler zusieht, der eine Hole-Card erwischt, wird einen Spieler beobachten, der manchmal eine vernünftige Strategie erheblich verletzt. Der Boss könnte denken, dass der Spieler ein Idiot ist, der Glück hat, und er kommt zu dem Schluss, dass sich das Glück des Spielers bald ändern wird. Diese Art von Szenario spielt sich jeden Abend in den meisten Casinos ab. Das ist einer der Klischees, die der Hole-Card-Spieler verkörpern will: der glückliche Idiot.

Änderung der Blackjack Strategie

Blackjack-Spieler müssen in der Regel ihre Spielentscheidungen treffen, wenn sie nur eine der Karten des Dealers sehen (die Upcard). Wenn jedoch die Hole Card des Dealers entdeckt wird, hat ein Spieler, der korrekt spielt, einen theoretischen Vorteil von bis zu 13% anstelle des normalen Nachteils von etwa 0,5%.

Eine normale Blackjack-Strategie Tabelle hat zehn Spalten für ein Ass die zehn Wertkarte des Dealers wobei die Karten 10, J, Q und K alle unter dem Wert 10 zusammengefasst werden.

Die Strategietabellen für das Hole-Carding unterscheiden sich von normalen Blackjack-Strategie Tabellen, da sie eine Spalte für jede mögliche Kartenkombination des Dealers enthalten und nicht nur die sichtbare Karte.

Unten ist ein Beispiel für sechs Decks und der Regel „Dealer must stand on any 17“.

Die Spalten basieren auf der Hand des Dealers und die Reihen basieren auf der Hand des Spielers. Grün bedeutet, dass man eine Karten ziehen sollte.

Blackjack Strategie zum Gewinnen beim Hole Carding

 

 

Wenn man die zweite Dealerkarte erkennt, weiß man, ob der Dealer noch eine weitere Karte ziehen muss, oder nicht.

Beispiele für gute Hole Carding Situationen

Wenn der Dealer 17 oder mehr hat, wird er keine Karte mehr ziehen und man selbst muss also auf jeden Fall mehr haben als der Dealer. In diesem Fall könnte es sein, dass man auch mit einer 19 noch eine Karte zieht, wenn man weiß, dass der Dealer eine 20 oder 21 hat. Zieht man ein Ass oder eine 2, würde man nicht verlieren.

Wenn der Dealer weniger als 17 hat, aber nah dran ist – z.B. mit einer 16 oder 15, weiß man, dass der Dealer sich höchstwahrscheinlich überkaufen wird. Diese Information ist besonders dann wertvoll, wenn der Dealer als Up-Card eine 10 hat. Dann würde man selbst normalerweise ziehen, bis man mindestens 17 hat. Ist der Dealer allerdings mit 15 oder 16 am Start kann man schon mit 12 stehen bleiben und vermeidet, dass man sich selbst überkauft.