Blackjack Strategie

Die beste Blackjack App für Android: BlackJack! von FilGames im Test

Stand Juli 2018 ist meiner Meinung nach die beste Blackjack-App für Android zum Kartenzählen üben: BlackJack! Von FilGames. Sowohl in Sachen Grafik und Sound schlägt die App seine Konkurrenten um Längen als auch bei der technischen Umsetzung, Spielmodus und den Funktionen.

Weiterlesen

Blackjack Üben mit den besten Trainer-Tipps

Wer sich nicht nur auf sein Glück verlassen und die Chancen beim Blackjack zu seinen Gunsten steigern will, der sollte viel Blackjack üben.

Wie kann man Blackjack üben?

Das Wichtigste ist, dass man die Blackjack Basisstrategie beherrscht. Mit dieser Tabelle hat man in jeder Situation am Blackjack Tisch eine Entscheidungshilfe, wie man den meisten Gewinn macht bzw in schlechten Situationen den geringstmöglichen Verlust.

Da ich selbst lange gebraucht habe mich in der Blackjack Strategie Tabelle zurecht zu finden habe ich mir selbst Blackjack-Trainer-Karten zum Üben der Basisstrategie gebastelt. Diese sind ab 01.03.2018 auf Amazon erhältlich.

zu den Blackjack-Trainer-Karten auf Amazon

Blackjack Üben der Basisstrategie

optimale Blackjack Strategie TabelleUm die Entscheidungen in jeder Situation korrekt zu treffen, kann man sich auch selbst jede Konstellation auf eine Karteikarte oder einen kleinen Zettel schreiben. Dabei geht man immer von der Dealerkarte aus. Vorne schreibt man z.b. eine große 2 drauf und auf die Rückseite was man mit der eigenen Hand gegen eine 2 des Dealers machen kann und sollte. In diesem Fall „Hit, also Karte nehmen, bis 13“

Bei einer 3 des Dealers, eine 4, eine 5 oder eine 6 zieht man Karten bis man mindestens 12 Punkte hat. Und bleibt ab 12 Punkten stehen. Dazu kann man das gleiche auf verschiedene Karten oder Zettel schreiben. Also vorne jeweils eine 3, eine 4, eine 5 oder eine 6 und auf der Rückseite „Hit bis 12“ oder „Stand ab 12“.

Bei einer 7, 8 oder 9 des Dealers, einer zehnwertigen Karte oder einem Ass zieht man Karten, bis man mindestens 17 hat.

Üben von Verdopplungs-Aktionen

Wenn man für jede Karte des Dealers die Hit oder Stand-Entscheidung der eigenen Hand beherrscht, dann sollte man die Situationen hinzufügen, in denen man verdoppeln kann.

Grundsätzlich kommt für eine Verdopplung nur eine eigene Hand mit 9, 10 oder einer 11 in Frage.

Gegen eine Dealer-Karte von 3, 4, 5 und 6 verdoppelt man mit 9, 10, 11.

Gegen die Dealer Karten 2, 7,8 und 9 verdoppelt man nur mit 10 und 11.

Hat der Dealer eine 10, verdoppelt man nur mit einer 11.

Und gegen einen Ass des Dealers verdoppelt man gar nicht.

Üben von Soft-Hands

Zusätzlich kann man sogenannte Soft-Hands verdoppeln. Alle Starthand-Kombinationen, die ein Ass enthalten.

Diese Softhands verdoppelt man auch nur gegen die Karten 3, 4, 5 oder 6 des Dealers.

Betrachtet man nur diese kleine Auswahl an die Startkarten, verdoppelt man mehr Softhands, je höher die Dealerkarte ist.

Gegen eine 5 und 6 des Dealers verdoppelt man von A2 bis A7.

Gegen eine 4 des Dealers verdoppelt man nur nur ab A4 bis A7.

Hat der Dealer eine 3 verdoppelt man nur mit A6 und A7.

Man kann sich also merken, dass man mit A6 und A7 gegen 3 – 6 des Dealers verdoppelt.

Mit A4 und A5 verdoppelt man gegen 4,5 und 6.

Mit A2 und A3 verdoppelt man gegen 5 und 6 des Dealers.

Üben von Teilen von Paaren

Der letzte Schritt, ist das Teilen von Karten-Paaren. Hier sollte man eine Linie bei den möglichen Dealer-Up-Karten zwischen 6 und 7 ziehen.

Alle Dealer-Startkarten kleiner als 7 teilt man wesentlich öfter. Gegen Dealer-Karten darüber teilt man nur in Ausnahmefällen. Deswegen betrachten wir zunächste alles unterhalb von 7.

Gegen eine 5 und 6 des Dealers teilt man alles, außer Zehner-Paar und Fünfer-Paar. Denn ein Fünfer Paar ergibt 10 und das Verdoppelt man.

Gegen eine 4, 3 und 2 des Dealers verdoppelt man gegen alles außer die bereits genannten Paare aus 10ern und 5ern sowie auch nicht mit einem 4er-Paar.

Hat der Dealer eine 7 teilt man alles außer 6er, 5er, 4er und 10er.

Wenn der DEaler eine 8 oder 9 zeigt, teilt man nur 8er, 9er und Asse.

Gegen eine 10 oder ein Ass des Dealers teilt man nur Achten und Asse.

Üben der Entscheidungen am Blackjack-Tisch

Andersrum kann man neue Karten beschriften und Blackjack üben, indem man die Summe der eigenen Starthand auf die Vorderseite schreibt und die entsprechende Aktion damit gegen alle möglichen Dealer Karten auf die Rückseite notiert.

Das Spiel beginnt im Grunde erst mit einer 9. Bei allen Summen darunter, sieht man auf jeden Fall noch ein eine Karte – außer man hat ein Paar.

Mit eine 9 hat man jedoch schon einige Möglichkeiten. Man sollte immer vom unwahrscheinlichsten zum wahrscheinlichsten Fall durchgehen.

1. Kann ich Surrender wahrnehmen? Nein

2. Kann ich splitten? Nein.

3. Kann ich Verdoppeln? Ja, gegen 3 bis 6 des Dealers.

4. Kann ich eine Karte nehmen? Ja, gegen 2, 8, 9, 10 und Ass des Dealers.

Blackjack Üben mit Hilfsmitteln

Blackjack Trainer - Übungstabelle

Um die richtige Entscheidung abhängig von der eigenen Hand zu treffen, habe ich eine Blackjack Übungstabelle zusammen gestellt. Die Tabelle kann auch direkt hier kostenlos heruntergeladen werden.

So kannst du Blackjack üben mit der Trainings-Tabelle

  1. Verwendest die Tabelle direkt auf dem Bildschirm oder am Smartphone oder drzcke sie dir auf Papier aus.
  2. Verdecke die korrekten Entscheidungen, die man in der jeweiligen Situation treffen sollte und versuche selbst die richtige Entscheidung zu treffen.
  3. Vergleiche deine Antworten mit der Tabelle.
  4. Übe solange, bis du keine Fehler mehr machst!
DOWNLOAD BLACKJACK TABELLE ZUM ÜBEN

Du kannst natürlich auch einfach die Standard-Basisstrategie Tabelle ausdrucken und in langweiligen Situationen wie z.b. im Bus, auf dem Klo, in der S-Bahn oder bei Familienfeiern Blackjack üben.

Blackjack Gratis! JETZT Kostenlos spielen ohne Anmeldung

Zum Üben der Blackjack Strategie Tabelle, kann man hier direkt im Browser kostenlos Blackjack üben. Am besten öffnest du nebenbei in einem Extra-Browser-Fenster die Blackjack Strategie Tabelle, damit du im Zweifelsfall die richtige Entscheidugn nachschauen kannst. Versuche es aber zuerst alleine und entscheide dich, was du machen würdest, bevor du nachschaust.

Blackjack Trainer Deutsch

Ich bin Radek Vegas, der Autor von Blackjack-Winner.de. Ich spiele nicht nur selbst Blackjack, sondern biete mein Wissen auch kostenlos als Blackjack Trainer auf Deutsch und Englisch an. Über Skype spielen wir zusammen in einem Online Casino Live-Blackjack. Ich verrate dir alle Tipps und Tricks, die ich kenne – oder zumindest soviele, wie ich in 60 Minuten erklären kann.

Ich will keine Bezahlung. Wir teilen einfach den Gewinn 50/50.

Du kannst dich hier gleich für ein Blackjack Training bewerben:

JETZT FÜR BLACKJACK TRAINING BEWERBEN!
Warum man sich an die Black Jack Basisstrategie halten sollte!

Die Black Jack Basisstrategie hilft dabei die Gewinne zu maximieren und die Verluste zu minimieren. Denn anders als beim Roulette kann man beim Blackjack durch gute oder schlechte Entscheidungen seinem Glück auf die Sprünge helfen.

Schon in den 1950 er Jahren haben Mathematiker herausgefunden, dass es beim Blackjack unterschiedliche Erfolgsaussichten gibt, je nachdem wie man in einer speziellen Situation reagiert. Daraus ist die Blackjack Basisstrategie entstanden, die seitdem nichts von ihrer Gültigkeit verloren hat.

Die Basisstrategie basiert auf Wahrscheinlichkeitsrechnung

Die Black Jack Strategie Tabelle zeigt für jede Situation am Blackjack-Tisch die perfekt mathematisch korrekte Entscheidung an. Abhängig von den eigenen beiden Startkarten und der Dealer Up-Card gibt die Blackjack Strategie Tabelle die Entscheidung mit dem größten Gewinnpotenzial bzw mit dem geringsten Verlustrisiko an. Auf 1000 oder 1000000 Hände gerechnet fährt man mit den Entscheidungen der Basisstrategie wesentlich besser als mit Bauchentscheidungen nach Gefühl.

Abweichungen von der Basisstrategie machen nur Sinn, wenn man Karten zählen kann und die Wahrscheinlichkeit für entsprechende hilfreiche Karten berechnen kann. Mit einer 16 gegen eine zehn stehen zu bleiben, weil man Angst hat sich zu überkaufen ist hingegen nicht nur feige sondern dumm. Mit einer 16 hat man in 20% der Fälle eine Gewinnaussicht. In den restlichen 80%hat man mit 16 gegen 10 schon verloren. Warum nicht also die Chancen auf 30 % steigern – und damit um ganze 33% mehr Gewinn – indem man eine kostenlose Karte dazu nimmt.

Natürlich wird man sich in den meisten Fällen überkaufen und damit verlieren, aber in manchen anderen Fällen verbessert man seine Hand mit einem Ass, einer 2, einer 3, einer vier oder sogar einer fünf und steigert damit die Gewinnchancen.

Solange man kein Mathematik Professor ist oder seine eigene revolutionäre Blackjack Strategie entwickelt hat, mit der man über Jahre hinweg Gewinne einfahren konnte, ist man besser beraten, wenn man sich an die Blackjack Basisstrategie hält. Natürlich bleiben Entscheidungen, die einem zum Erfolg geführt haben viel deutlicher im Gedächtnis als die überwiegende Zahl an Verlusten, die man mit falschen Entscheidungen ein Pferd.

In den Kommentarspalten von sozialen Medien wie Facebook und YouTube findet man unter Artikeln oder Videos zum Thema Basisstrategie haarsträubende Meinungen, denn mehr ist es nicht, bei denen die selbsternannten Möchtegern-Experten eine Loser-Strategie wegen punktueller eigener Erfahrungen schön reden. Man sollte nie nur auf die eigene Erfahrung oder das Gefühl vertrauen, denn das täuscht einen gerade beim Glücksspiel in einer Tour.

Pokerspieler haben z.B. nur Chancen auf große Gewinne, wenn sie extrem gute mathematische Fähigkeiten besitzen und in jeder Situation die Gewinnwahrscheinlichkeit mit dem zu bringenden Einsatz in Einklang bringen können. Ein guter Bluffer kann in einer einzelnen Situation ohne mathematische Kenntnisse einen Vorteil erlangen, doch auf lange Sicht gesehen wird das arme Fischlein von den Mathe-Haien aufgefressen.

Ähnlich ist es beim Blackjack. Jedoch ist es dort noch grausamer. Der Hausvorteil des Casinos ist Unumgänglich und wächst mit der Unwissenheit des Spielers. Wer sich an die optimale Blackjack Basisstrategie hält, kann den Hausvorteil auf ein Minimum von 0,5 % reduzieren. Spiele, die sich auf ihr Bauchgefühl verlassen sind verlassen und werden keine Erfolge verzeichnen können. Wer also nicht direkt den Casino sein Geld überweisen will, sollte korrekt nach der Blackjack Basisstrategie spielen.

 

Blackjack Strategie Tabelle

Für Anfänger gibt es hier die Blackjack Basisstrategie Tabelle. Diese sollte man beim Spielen in Online Casinos immer griffbereit haben, falls man sich bei einer Entscheidung nicht sicher ist. Erst, wenn man alle Spielzüge blind beherrscht, sollte man sich an einen Blackjack-Tisch in einem richtigen Casino wagen, wo die Einsätze höher und die Geschwindigkeit schneller sind.

optimale Blackjack Strategie Tabelle

Jetzt gleich die Black Jack Basisstrategie kostenlos üben!

Black Jack Strategie TabellePDF Download

Jetzt die Black Jack Basisstrategie Tabelle als PDF herunterladen!

Basisstrategie Tabelle PDF Download

Blackjack Basisstrategie im Online Casino üben

Live Blackjack im 888 Online Casino

Black Jack Tipps für die Basisstrategie

Die Basisstrategie Tabelle kann für Anfänger etwas unübersichtlich wirken. Es dauert vielleicht ein bisschen, bis man sich zurechtfindet. Deswegen habe ich hier ein paar Blackjack Tipps zur Basisstrategie Tabelle zusammengefasst, die einen schnellen und einfachen Einstieg ermöglichen sollen.

1. Schaue zuerst, dass der Dealer hat.

Abhängig von der Dealer Up-Card trifft man die Entscheidung. Dabei kann man die Startkarte des Dealers in zwei Kategorien einteilen: hohe Karten und niedrige Karten.

Die Grenze zieht man bei der glorreichen Sieben. Alles was unter Sieben liegt, sind schwache Dealer-Karten, also gut für uns. Mit diesen kleinen Karten zwischen zwei und sechs ist die Gewinnwahrscheinlichkeit für uns am höchsten und die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Dealer überkauft ebenfalls am höchsten. Man muss also gar nicht selbst besonders viel tun, und kann schon mit einer Summe von 12 stehen bleiben.

Anders verhält es sich bei einer Dealer Up-Card AB Sieben. Dann ziehen wir bis wir mindestens 17 haben. Dabei laufen wir natürlich selbst Gefahr, dass wir uns mit mehr als 21 Punkten überkaufen. Allerdings ist es besser zu ziehen bis man 17 oder mehr hat, als kampflos aufzugeben. Denn mit einer 16 gegen eine Dealer-Up-Card von 7 oder mehr hat man in den meisten Fällen schon verloren. Ausnahmen bestätigen die Regel.

2. Abweichungen von der Einsteiger-Strategie

Es gibt jedoch Fälle, bei denen man von dieser groben Basisstrategie abweicht. Je besser man Blackjack spielt und je mehr man geübt hat, desto genauer sollte man sich die einzelnen Spielzüge anschauen.

Zum Beispiel sollte man aufpassen, wenn der Dealer eine 2 hat. Dann zieht man bis man 13 oder mehr hat.

Außerdem hat man diverse lukrative Situationen, bei denen man seinen Einsatz verdoppeln kann. Mit einer 10 oder 11 verdoppelt man fast immer, außer der Dealer selbst hat eine 10 oder ein Ass. Außerdem sollte man eine 9 gegen Dealer-Karten von 3 bis 6 verdoppeln.

3. Neuner-Regel bei Soft-Hands

Weitere Verdopplungs-Möglichkeiten gibt es mit sogenannten Soft-Händen, die ein Ass enthalten. Hier schaut man, welche Karte der Dealer hat und welche Karte man selbst neben dem Ass hat. Diese beiden Karten Werte rechnet man zusammen und wenn sie neun oder mehr betragen, verdoppelt man. Meisten Fällen fährt man mit dieser verallgemeinern, der sogenannten Neuner-Regel, ganz gut.

In manchen Situationen muss man diese Strategie ein wenig anpassen. Wann das der Fall ist, kann man in der Basisstrategie Tabelle nachlesen. Aber fürs Erste sollen diese Regeln einem Anfänger helfen einen guten, effizienten Weg zu finden mit relativ wenig Wissen und Regeln das optimale herausholen. Hinzu kommen weitere Feinheiten, wie das Splitten und Surrendern.

Blackjack Einsatz-Strategie

Da es beim Blackjack einen Hausvorteil des Casinos gibt, sind Setzstrategien wie Verdopplungs-Taktiken vielleicht kurzfristig erfolgreich, führen aber über kurz oder lang zu großen Verlusten. Als beste Setzstrategie gilt Oscars System. Wie das funktioniert wird hier erklärt: Oscars System.

Allerdings braucht man für jedes Setzsystem sehr viel Kapital um geringe Gewinne einzufahren. Der einzige Weg um langfristig Gewinne einfahren zu können ist Disziplin. Irgendwann holt sich das Casino das Geld zurück und dann sollte man schon längst weg sein.

Wie man erkennt, dass einen das “Glück” verlässt zeigt der “Bad Beat Index” an.

Grundsätzlich sollte man Computer-Blackjack nur mit kleinen Beträgen zum Erlernen der Basisstrategie spielen. Die Software ist adaptiv, d.h. Sie passt sich auf deine Spielweise an und wird irgendwann eine “zufällige” Pechsträhne einstreuen und dir dein Geld rausziehen.

Die Blackjack Basisstrategie ist nur der erste Schritt auf dem Weg zum erfolgreichen Blackjack Spieler. Viele weitere Tipps gibt es hier: Blackjack Tipps

Wann splitten beim Blackjack Sinn macht!

Heute geht es um die Blackjack Frage: Wann splitten? Unter „Splitten“ versteht man beim Blackjack das Teilen von Paaren.

Ein Paar sind zwei Start-Karten mit dem gleichen Wert. z.B. zwei Asse.

So läuft das Splitten ab

Nach dem Austeilen der ersten beiden Karten muss man als erste Aktion dem Dealer signalisieren, dass man sein Paar splitten will. Das tut man, indem man mit gespreiztem Zeige- und Mittelfinger auf seine beiden Karten deutet und “Split” sagt.

Der Dealer schiebt beide Karten auseinander und fordert einen auf einen zweiten Einsatz in der Höhe des ursprünglichen Einsatzes zu bringen. Diesen platziert man direkt neben den ersten Einsatz. Ist alles korrekt, teilt der Dealer zuerst eine Karte für die rechte Hand aus und eine zweite für die linke Hand. Man hat dann erneut für jede der geteilten Hände die Optionen Stand, Hit, Double Down und eventuell erneut Split, wenn sich durch die zusätzlichen Karten neues Paar gebildet hat.

In manchen Casinos ist es allerdings nicht erlaubt mehr als einmal zu splitten. In der Regel darf man aber bis zu vier Hände gleichzeitig spielen, wenn man entsprechend nach der ersten Teilung eine weitere Karte mit identischen Wert erhält.

Welche Paare sollte man immer splitten?

Als Faustregel gilt man sollte immer Asse splitten. Beim Teilen von einem zwei Assen bekommt man allerdings nur eine Karte.

Des Weiteren sollte man auch ein Paar Achten immer teilen. Ich selbst rate aber davon ab, und würde mit zwei Achter gegen eine 10 oder ein Ass des Dealers lieber Surrender wählen, wenn das möglich ist. Ansonsten würde ich von Fall zu Fall entscheiden, wenn man viel Einsatz gebracht hat, würde ich auf das Teilen von Achten gegen 10 oder Ass desDealers verzichten.

Wann splitten keinen Sinn macht: Fünfer- und Vierer-Paar

Niemals sollte man hingegen ein Fünfer Paar splitten. Während man mit zwei Fünfen eine Kombination von 10 hat, die ausbaufähig ist und Potenzial hat, würde man mit zwei Fünfer zweimal die schlechteste Start-Situation haben.

Mit einem Vierer-Paar verhält es sich genauso. Wenn man ein Paar Vieren teilt, bekommt man nur zwei schwache Hände, also macht es keinen Sinn. Denken Sie daran, dass das Splitten eine Verdopplung des ursprünglichen Einsatzes erfordert. Das bedeutet, dass das Splitten von Vieren ein erhöhtes Verlustrisiko darstellt.

Wenn Sie auf ein Paar Vierer treffen, ist es unmöglich, sich zu überkaufen. Der höchste Wert, den Sie erreichen können, ist 19, wenn Sie ein Ass bekommen, was eine ziemlich gute Hand ist. Wenn Sie Ihre Vierer teilen, werden Sie wahrscheinlich mit einer weniger wertvollen Hand (wenn Sie eine zwei oder drei erhalten) oder einer Hand, mit der man sich überkauft, wenn man eine Karte zieht (wenn Sie eine Acht oder höher bekommen). Sie müssen eine Fünf, Sechs oder Sieben bekommen, um besser dran zu sein, als Sie es ursprünglich waren und das sind nur drei aus 13 möglichen Kartenwerten.

Niemals 10er-Paare Splitten

Auch zehnwertige Kartenpaare können in beliebiger Kombination gesplittet werden. Wenn man z.b. eine 10 mit einem König hat kann man diese Hand auf zwei Hände aufteilen. Allerdings sollte man das nicht tun, denn eine Kartenkombination von 20 ist der zweitbeste Punktwert, den man beim Blackjack haben kann. Die Gewinnerwartung von zwei geteilten 10ern ist geringer als mit einer 20.

Wann man Zweier-, Dreier- und Siebener-Paare splitten sollte!

Währen die obenstehenden Entscheidungen beinahe allgemein gültig sind und selten gebrochen werden sollten, gelten für das Teilen von anderen Paaren gewisse Einschränkungen. Zum Beispiel ein Paar Zweier, Dreier und Siebener sollten geteilt werden, wenn der Dealer eine relativ niedrige Karte zeigt. Wenn der Dealer eine Acht oder eine bessere Karte hat, sollte man lieber eine Karte nehmen als zu splitten.

Sechser-Paar gegen Dealer-6 oder weniger teilen

Wenn der Dealer eine Sieben oder besser hat, nehmen Sie einfach eine Karte. Mathematisch gesehen ist es wahrscheinlicher, dass Sie schwache Dealerhände schlagen, wenn Sie Ihre Sechsen teilen. Wenn der Dealer wahrscheinlich ein stärkeres Blatt hat, ist Ihr bester Schritt, Ihre Hand mit einer weiteren Karte zu verbessern. Sie werden sich nur dann überkaufen, wenn Sie eine 10 oder eine Bildkarte erhalten.

Neuner-Paar gegen alles außer 7, 10 und Ass

Wir teilen Neunen gegen zwei bis sechs, acht und neun. Wenn der Dealer eine Sieben-, Zehn- oder Ass-Karte hat, nehmen wir keine Karte, sondern bleiben stehen. Mit einer 18 zu ziehen, ist selbstmörderisch. Alles außer zwei oder drei bringt uns dazu, dass wir uns überkaufen.

Alle Entscheidungen, wann man splitten sollte, findet man zum Nachlesen und auswendig lernen in der Black Jack Strategie Tabelle.

 

Regeln, Hausvorteil und Strategie bei Blackjack mit 8 Kartendecks

Blackjack ist das fairste Casinospiel, wenn man es richtig spielt. Der Hausvorteil des Casinos kann mit korrekter Blackjack Strategie und guten Blackjack Regeln unter 0,5% betragen. Wie man das meiste aus seinen Chancen herausholt erfahren Sie im folgenden Artikel.

Blackjack Grundlagen

Beim Blackjack werden die Karten aus einem Kartenschlitten („Dealing Shoe“) ausgegeben. Wird eine Mischmaschine verwendet, sollte man gar nicht erst spielen.

Je weniger Kartendecks verwendet werden, desto geringer der Hausvorteil des Casinos und dementsprechend höher die Gewinnchancen des Spielers.

Mit zunehmender Anzahl der Kartendecks steigt nicht nur der Hausvorteil sondern auch die Schwierigkeit durch Karten zählen einen Vorteil zu erlangen.

Die meisten richtigen Casinos verwenden sechs Kartenspiele. In Online Casinos beim Blackjack mit Live-Dealern werden acht Kartendecks verwendet.

An einigen Tische bekommt man bei einem Blackjack nur das Auszahlungsverhältnis 6:5 statt 3:2. Wenn das Casino nur 6:5 für einen Blackjack bezahlt, erhöht sich der Hausvorteil um 1,4% (autsch!). Deswegen sollte man NIEMALS ein Blackjack-Spiel zu spielen, das 6:5 bei einem Blackjack auszahlt.

Gute Blackjack-Regeln finden

Der Hausvorteil des Casinos setzt sich aus der Kombination verschiederer Spielregeln zusammen.

Gute Blackjack-Regeln bei Spielen mit 6 Kartendecks

Ein guter Blackjack-Tisch mit sechs Kartendecks hat die folgenden Regeln:

  • Dealer stands on any 17: Mit einer Soft-17 (Ass-6) bleibt der Dealer auch stehen und zieht nicht, bis er mindestens eine Hard-17 hat.
  • Double After Split: Nach dem Teilen darf man zusätzlich verdoppeln, wenn man eine entsprechend gute Kombination hat.
  • Late Surrender: Mit einer schwachen Hand von 15 und 16 gegen eine starke Up-Card des Dealers (10 oder Ass) kann man aufgeben und bekommt die Hälfte seines Einsatzes zurück.
  • Re-Split Aces: Wenn man ein Ass-Paar bekommen hat und dieses geteilt hat, kann man bei einem weiteren Ass erneut teilen. Diese Regel ist sehr selten.

Angenommen all diese Regeln sind in einem Casino erlaubt, dann beträgt der Hausvorteil lediglich 0,26%, wenn man sich an die Entscheidungen der optimalen Blackjack Strategie Tabelle hält.

Wenn Re-Split-Aces nicht erlaubt ist, beträgt der Hausvorteil immer noch 0,35%.

Der Hausvorteil wird zusätzlich erhöht, wenn die Regeln vorsehen, dass der Dealer mit einer Soft17 (Ass-6) ziehen muss bis er mindestens eine Hard-17 oder mehr hat. Hier beträgt der Hausvorteil dann ganze 0.22% mehr. Ein Blackjack-Spiel, bei dem der Dealer mit einer Soft-17 nochmal ziehen darf ist also schlecht für den Spieler und man sollte es nur in Ausnahmefällen spielen.

Blackjack in Europa / Tschechien

In Europa beträgt der Nachteil des Spielers zusätzlich 0,11%, weil die zweite Karte des Dealers erst gezogen wird (peak), wenn alle Spieler mit ihrer Aktion fertig sind. Diese Regel nennt man „European No Hole Card“ oder kurz „ENHC“.

Zum Vergleich: in der amerikanischen Blackjack-Variante erhält der Dealer seine zweite Karte direkt beim Austeilen und legt sie verdeckt (Hole Card) neben seine erste (Up-Card).

Die besten Blackjack-Regeln habe ich bisher in Tschechien gefunden.

Dort wird ein Kartenschlitten verwendet mit sechs Kartendecks. Der Hausvorteil ist regelabhängig, wobei „Dealer Stands on any 17“, Double After Split und Late Surrender erlaubt sind. Bei so einem Spiel beträgt der Hausvorteil eigentlich nur 0,35%. Mit der ENHC-Regel sind es 0,46%.

Beim Re-Split von Assen bin ich mir nicht sicher, ob es in Tschechien erlaubt ist. In den meisten Casinos ist es jedoch nicht erlaubt. Sollte in einem Casino in Tschechien das Re-Splitten von Assen erlaubt sein, würde der Hausvorteil wieder auf 0,37% sinken.

Gute Blackjack Regeln mit 8 Decks

8 Deck-Spiele sollte man normalerweise meiden. Allerdings werden beim Live-Blackjack in Online Casinos fast ausschließlich acht Kartendecks verwendet. Wer also wissen will, wie seine Chancen dort stehen, sollte jetzt genau aufpassen.

Für Spiele mit acht Decks möchten Sie idealerweise folgende Regeln:

  • Dealer stands on any 17
  • Double after Split
  • Late Surrender

So hätte man einen Hausvorteil von 0,36% gegen sich. Die Live-Blackjack-Variante in Online Casinos erlaubt kein Late Surrender. Außerdem ist das Teilen auf bis zu zwei Hände beschränkt. Man kann also nicht, wie in richtigen Casinos, bis zu vier Hände spielen, wenn man ein Paar teilt und erneut zwei Paare erhält. Der Nachteil beträgt dann weitere 0,07%, was insgesamt beim Live Blackjack im Online Casino einen Hausvorteil von 0,52% ergibt.

Hinweis: Diese Prozentwerte stammen aus dem angesehenen Buch „Blackjack Attack: Playing the Pros ‚Way“ von Donald Schlesinger. Allerdings stimmen die Berechnungen mit denen von vielen anderen Blackjack-Büchern überein.

Zusammenfassung

Sie können nur einen sehr niedrigen Hausvorteil von unter 0,5 % erzielen, wenn Sie die grundlegende Blackjack Strategie erlernen.

Überprüfen Sie immer die Spielregeln, bevor Sie sich hinsetzen und spielen, insbesondere, dass ein Blackjack 3:2 auszahlt.

Ihr Ziel ist es, ein Multi-Deck-Spiel mit einer günstigen Mischung von Regeln zu spielen, so dass der Hausvorteil 0,5% oder niedriger ist.

Je weniger Kartendecks verwendet werden, desto besser.

Wenn der Dealer mit einer Soft-17 stehen bleibt ist das besser, als wenn er noch eine Karte zieht.

Der Hausvorteil beim Live-Blackjack im Online Casino beträgt ca. 0,52%.

Der Hausvorteil der Casinos in Tschechien beträgt ca. 0,46%.

Blackjack Regeln in Europa und USA – Hole Card

Die Blackjack Regeln in Amerika und Europa unterscheiden sich in einigen Punkten, wodurch sich der Hausvorteil des Casinos entweder zugunsten des Spielers oder zugunsten des Casinos ändert.

Amerikanisches Black Jack mit Hole Card

Amerikanische Blackjack RegelnBesonders auffällig ist, dass beim amerikanischen Blackjack die zweite Dealer Karte verdeckt neben (oder unter) der ersten, offenen Dealer Up-Card liegt. Diese nennt man dann „Hole Card“ oder wegen des verdeckten Gesichts auch „Face-Down-Card“. Sie ist die letzte Karte, die beim Austeilen gezogen wird.

Hat der Dealer ein Ass als Up-Card, bietet er den Spielern die Möglichkeit „Insurance“ an um sich gegen einen möglichen Black Jack zu versichern. Die Wahrscheinlichkeit für einen Blackjack beträgt allerdings nur 4:9 bzw. 4/13 (ca. 30%), da von den insgesamt 13 verschiedenen Kartenwerten nur eine der vier zehnwertigen Kartenwerte (10, J, Q und K) für einen Black Jack sorgt. Statistisch gesehen ist also in zwei von drei Fällen eine Versicherung überflüssig.

Entscheidet sich ein Spieler wider der Wahrscheinlichkeit dafür, eine Versicherung abzuschließen, muss er die Hälfte seines Einsatzes auf das Versicherungsfeld mit dem Schriftzug „Insurance pays 2:1“ setzen. Anschließend kontrolliert der Dealer die verdeckte Karte, ob es sich um eine zehnwertige Karte handelt. Diese würde dem Dealer einen Black Jack verschaffen und das Spiel wäre beendet, bevor es für die Spieler überhaupt begonnen hat.

Hat der Dealer einen Black Jack ist diese Wette gewonnen. Dann bekommt der Spieler zu seinem „Insurance“-Einsatz das doppelte davon als Gewinn. Allerdings hat man dann den Grundeinsatz verloren.

Hat der Dealer keinen Black Jack verliert der Spieler seinen Insurance-Einsatz. Zudem kann man den Grundeinsatz auch noch verlieren, falls man weniger Punkte als der Dealer oder mehr als 21 hat.

Europäisches Black Jack mit Peak-Card

Europäische Blackjack RegelnIm Vergleich dazu wird die zweite (und jede weitere) Karte des Dealers beim europäischen Blackjack erst gezogen, wenn alle Spieler ihre Aktion durchgeführt haben. Diese Regelvariante nennt man „Peak“ (englisch für „picken“ oder „ziehen“). Eine etwas umständlichere Bezeichnung ist „European No Hole Card“-Regel – kurz ENHC.

Mathematisch gesehen macht es für die Wahrscheinlichkeit keinen Unterschied, ob der Dealer die Karte gleich nach dem Austeilen aller Spielerkarten zieht oder erst nachdem alle Spieler ihre Aktionen durchgeführt haben. Allerdings haben Spieler die Optionen ihren Einsatz durch Verdoppeln und Teilen von Paaren zu erhöhen. In diesen Fällen würden die Spieler bei der Europäischen Variante mehr verlieren als in der Amerikanischen Variante.

Demnach hat das Casino durch die europäische Variante mit der „No Hole Card“ einen größeren Vorteil bzw. der Spieler einen größeren Nachteil.

Beim Europäischen Blackjack muss man also die Blackjack Strategie leicht verändern im Verlgeich zur Amerikanischen Variante.

Die ENHC-Regel in europäischen Casinos erhöht den Hausvorteil des Casinos um ca. 0,11 %.

Änderungen der Blackjack Strategie

Im wesentlichen treten die Änderungen der optimalen Blackjack Strategie dann auf, wenn der Dealer eine 10 oder 11 (mit einem Ass) als erste Karte hat.

Wenn man zum Beispiel ein Paar Achter hat, würde man diese bei amerikanischen Regeln splitten. Dazu müsste man einen zweiten Einsatz bringen und würde zwei Hände getrennt weiterspielen. Wenn der Dealer einen Black Jack hat, verliert man beide Einsätze. In der europäischen Variante hätte man gar nicht erst splitten können, weil das Spiel schon vorher vorbei gewesen wäre. Somit hätte man sich einen zusätzlichen Einsatz gespart.

Vorteil durch Surrender

Wann man beim Blackjack aufgeben sollte - SurrenderWird in einem europäischen Casino jedoch die Option „Surrender“ angeboten, ändert sich einiges. Mit dieser Option kann man eine schlechte Starthand gegen eine gute Dealer-Up-Card aufgeben und erhält die Hälfte seines Einsatzes zurück. Das macht vor allem Sinn, wenn man eine 15 oder 16 gegen eine 10 oder 11 des Dealers hat. Die Surrender-Regel verringert den Hausvorteil des Casinos um ca. 0,24% je nach Regel-Kombination und macht damit den Nachteil der No-Hole-Card mehr als wett.

 

 

 

 

Blackjack Tipps für Anfänger – Wann ziehen, verdoppeln oder splitten?

Häufig wird die Frage gestellt, wann man beim Blackjack ziehen, wann man verdoppeln und wann man splitten soll. Das ist der wichtigste Teil der Blackjack Strategie überhaupt! Man muss in jeder Situation sofort wissen, was zu tun ist. Für Anfänger wird die Blackjack Strategie Tabelle noch sehr kompliziert aussehen. Aus diesem Grund habe ich hier die optimalen Entscheidungen vereinfacht, so dass sie schnell zu lernen und einfach zu merken sind. Wenn man diese Spielzüge im Schlaf beherrscht, kann man weiter unten auf dieser Seite mit vereinzelten Ausnahmen seine Spielweise weiter verbessern.

Vereinfachte Blackjack Regeln und Strategie

Das folgende Video erklärt die wichtigsten Entscheidungen beim Blackjack einfach und schnell in 60 Sekunden:

Wann ziehen?

Wir schauen immer zuerst auf die Karte des Dealers. Diese offene Dealer-Karte nennt man Up-Card – im Verlgeich zur verdeckten „Hole Card„. Die Up-Card teilt man grundsätzlich in zwei Kategorien: niedrige und hohe Karte. Die Grenze verläuft bei der 6.

Alle Dealer Up-Cards ab 6 und niedriger (5, 4, 3, 2) sind gute Karten für uns, weil der Dealer sich mit diesen Karten häufig überkauft (bust). Alle hohen Karten ab 7 sind schlecht für uns.

Hat der Dealer eine niedrige Up-Card, reicht es oft schon, wenn man eine geringe Punktezahl hat. Dann bleiben wir schon ab 12 stehen und ziehen keine Karte mehr. Eine Ausnahme ist dabei eine 2 und 3 des Dealers. Gegen diese Karten bleibt man erst ab 13 stehen.

Wenn der Dealer eine hohe Up-Card hat, brauchen wir meistens eine hohe Summe um ihn zu schlagen. Deswegen ziehen wir gegen eine Dealer-Up-Card von 7 oder mehr solange, bis wir mindestens 17 haben. Wenn wir mit zwei Karten starten, die eine Summe von 15 ergeben, ziehen wir also noch eine Karte. Bei einer 18, 19, 20 oder 21 (Black Jack) ziehen wir keine Karte mehr.

Wann ziehen?

Dealer Up Card –> ziehen bis?

7, 8, 9, 10, A –> 17

6, 5, 4 –> 12

3, 2 –> 13

Wann verdoppeln?

Double Down - Wann sollte man beim Blackjack Verdoppeln

Das Verdoppeln beim Blackjack (engl. Double Down) ist eine sehr lukrative Möglichkeit. Hat man eine gute Startkombination aus zwei Karten, kann man den Einsatz verdoppeln. Das macht allerdings nur in einer guten Situation Sinn, bei der man mit hoher Wahrscheinlichkeit gewinnt. Diese guten Situationen sind allerdings selten. Deswegen kann man in manchen Casinos nur mit einer Starthand (die ersten zwei Karten) von 9, 10 oder 11 verdoppeln. In wenigen Casinos sogar nur mit 10 oder 11.

Mit einer 9 verdoppelt man aber nur gegen die schwächsten Karten des Dealers. Das sind 6, 5, 4 und 3. Oft wird in Blackjack Strategie Tabellen auch geraten, dass man mit einer 9 gegen eine 2 verdoppeln soll, aber dabei ist die Gewinnwahrscheinlichkeit nicht sehr hoch, so dass ich am Anfang damit vorsichtig wäre.

Wenn man selbst eine 11 hat, dann ist das die ideale Starthand zum Verdoppeln! Diese Kombination verdoppeln man gegen fast alles. Also mit 11 können wir gegen jede Dealer-Karte außer dem Ass verdoppeln.

Auch eine 10 ist eine gute Starthand. Mit einer 10 verdoppelt man gegen jede Dealer-Karte außer 10 und As. Merken kann man sich das einfach so:

Mit 10 oder 11 verdopplen, wenn man mehr hat als der Dealer.

Wann Soft Hände verdoppeln?

Wann man beim Blackjack Soft Hands verdoppeln sollteEine Sonderform des Verdoppelns stellen die sogenannten Soft-Hände dar. Das sind alle Kombinationen mit einem Ass. Auch diese darf man in den meisten Casinos verdoppeln. Allerdings muss man hier genau aufpassen, wann das Verdoppeln Sinn macht.

Grundsätzlich verdoppelt man Soft-Hände nur gegen eine niedrige Dealer Up-Card zwischen 3 und 6.

Es kommt jedoch immer auf die jeweilige Situation an, ob man eine Soft Hand verdoppelt.

Deswegen teilen wir die Soft Hands in drei Kategorien: hohe, mittlere und niedrige Soft Hands.

  • Hohe Soft Hands A7 (18) und A6 (17) verdoppelt man gegen eine 3 – 6 des Dealers.
  • Mittlere Soft Hands A5 (16) und A4 (15) verdoppelt man gegen 4 – 6 des Dealers
  • Niedrige Soft Hands A3 (14) und A2 (13) verdoppelt man nur gegen 5 und 6 des Dealers.
Wann verdoppeln?

eigene Hand –> Dealer Up-Card

9 –> Dealer 6 -3

10 –> Dealer 9 oder weniger

11 –> Dealer 10 oder weniger (in Online Casinos 9 oder weniger)

hohe Soft Hands (A7, A6) –> 6 -3

mittlere Soft Hands (A5, A4) –> 6 – 4

niedrige Soft HAnds (A3, A2) –> 6 & 5

Wann splitten?

Wann man beim Blackjack Asse splitten sollteHat man beim Blackjack als Starthand in den ersten beiden Karten ein Paar bestehend aus zwei identischen Kartenwerten, kann man dieses Paar splitten. Das heißt, man bringt einen zweiten Einsatz in der höhe des ursprünglichen Einsatzes und spielt mit zwei Händen weiter. Man bekommt vom Dealer für jede Hand noch eine weitere Karte ausgeteilt. Dann hat man erneut die Optionen: Hit (Karte ziehen), Stand (stehen bleiben), Double Down (Verdoppeln) oder sogar noch mal zu splitten, wenn man ein weiteres Paar getroffen hat. Das sogeannte Re-Splitting ist allerdings nicht in allen Casinos erlaubt. In guten Casinos ist es aber möglich bis zu vier Hände zu spielen, wenn man entsprechend viele gleiche Karten bekommt.

Hat man ein Paar Asse hat man nicht mehr die Wahl, ob man noch eine Karte zieht. Man bekommt nach dem Teilen von Assen nur noch eine Karte. Auch das Re-Splitting von Assen ist somit nicht möglich. In ganz wenigen Casinos gibt es die Ausnahme, dass man nach dem Splitten von Assen noch weitere Optionen wie Hit, Double und Split hat.

Grundsätzlich gilt: Je höher das Paar, desto öfter splittet man.

Asse und Achter Paare sollte man immer splitten.

Ein 9er Paar splittet man gegen jede niedrigere Dealer-Up-Card als 9 – Außer gegen 7!

7er sollte man gegen jede Dealer-Up-Card von 7 oder weniger splitten

6er splittet man gegen eine 6 oder weniger des Dealers.

3er Paare splittet man nur gegen 4 bis 7 des Dealers.

Niemals sollte man 4er, 5er und 10er Paare splitten. Als 10er zählen auch alle zehnwertigen Karten neben der 10: Jack (Bube), Queen (Dame) und King (König).

Optimierung der Blackjack Strategie

Blackjack Strategie optimierenDiese Faustregeln sind Vereinfachungen der optimalen Blackjack Strategie, mit denen man schon einen großen Schritt in die richtige Richtung macht. Der Hausvorteil des Casinos wird damit auf unter 1% gedrückt, sofern man an einem Blackjack Tisch mit einem Payout von 3:2 spielt. Ich hoffe damit sollte jeder Anfänger realtiv schnell die wichtigsten Spielzüge beim Blackjack verstehen und verinnerlichen. Darauf aufbauend kann man mit wenigen Ausnahmen die Spielweise weiter optimieren.

Die Ausnahmen hängen von den jeweiligen Regeln eines Blackjack-Tisches ab. Denn jedes Casino und darin sogar jeder Blackjack Tisch kann unterschiedliche Regeln haben. Für einen Laien sind die Unterschiede meist nicht zu erkennen. Wer sich aber intensiver mit Blackjack befasst, wird wissen, welche Blackjack Regeln gut für den Spieler sind und welche nicht.

Double After Split (DAS)

Die Regel „Double After Split“ (DAS) bedeutete, dass man nach dem Teilen eines Paares die Option hat, seinen Einsatz zu verdoppeln. Diese Möglichkeit ist eigentlich standard. Dennoch gibt es einige Casinos (vor allem Online Casinos), die diese Regel nicht zulassen. Damit steigt der Hausvorteil der Casinos um wenige Promillepunkte, die aber auf lange Sicht einen Unterschied machen können. Folgende Strategie-Änderungen nimmt man vor, wenn Double After Split erlaubt ist. Die DAS-Regel ist allerdings, wie viele andere, nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Deswegen sollte man die folgenden Strategie-Änderungen erst durchführen, wenn man sicher ist, dass man im Fall der Fälle nach dem Teilen noch verdoppeln darf.

2er und 3er Splitten

Anfänger sollten 2er und 3er Paare nur gegen ein Dealer-Up-Card zwischen 4 und 7 teilen. Ist allerdings Double After Split erlaubt, sagt die fortgeschrittene Strategie, dass man auch gegen 2 und 3 des Dealers teilt. In diesem Fall sollte man 2er und 3er Paare teilen, wenn der Dealer eine Up-Card von 7 oder weniger hat.

4er gegen 5 und 6 Splitten

In der pauschalisierten Strategie oben rate ich dazu, dass man ein 4er Paar nie splitten soll. Als Anfänger fährt man damit gut. Um ein paar Prozente mehr herauszukitzeln sollte man in manchen Situationen 4er trotzdem splitten. Und zwar, wenn nach dem Teilen eine Verdopplung erlaubt ist. Und in diesem Fall auch nur gegen die schwächsten Dealer Up-Cards 5 und 6.

6er gegen 2 Splitten

Ähnlich sieht es bei einem 6er-Paar aus. Hier verdoppelt man auch gegen eine 2 des Dealers, wenn man dem Teilen Verdopplen erlaubt ist.

Dealer Hits on Soft 17

Beim klassischen Blackjack zieht der Dealer bis 17 und muss dann stehen bleiben. Mit der Zeit wurde eine kaum merkbare Regel eingeführt, die es dem Dealer aber erlaubt mit einer Soft-17 (A6) noch eine Karte zu ziehen. Da 17 keine besonders gute Kombination ist, hat der Dealer so die Möglichkeit sich noch zu verbessern ohne sich zu überkaufen. Diese Regel ist zum NACHTEIL DES SPIELERS. Sie wird mittlerweile in fast allen Casinos in Las Vegas angewandt um dem Casino einen kleinen aber feinen Vorteil mehr zu verschaffen. In europäischen Casinos wird größtenteils noch mit der alten Regel gespielt, dass der Dealer mit jeder 17 (auch mit einer Soft-17) stehen bleiben muss.

Durch das Ziehen bei einer Soft-17 ändert sich die optimale Spielweise ein wenig. Man verdoppelt in diesem Fall mit 11 gegen jede Dealer-Karte – auch gegen ein Ass.

Außerdem wählt man Surrender mit 15 gegen ein Ass des Dealers, anstatt mit 15 noch eine Karte zu nehmen, wenn der Dealer mit Soft-17 stehen bleibt.

Das Verdoppeln von Soft-18 (A7) wird in der vereinfachten Blackjack-Strategie oben gegen eine Dealer-Up-Card zwischen 3 und 6 vorgeschlagen. Zieht der Dealer allerdings mit einer Soft-17 noch, sollte man nur gegen eine 6 des Dealers verdoppeln und gegen keine andere Karte

Surrender – Wann aufgeben?

Surrender ist eine Option, die nicht in vielen Casinos erlaubt ist. Ich habe in Vegas sehr wenige Casinos gesehen, die Surrender erlauben. In Tschechien ist Surrender hingegen öfter erlaubt. Die Surrender-Regel kann ein Spieler eine aussichtslose Hand aufgeben. Man kann nach dem austeilen der ersten beiden Karten beantragen, dass man die Hälfte seines Einsatzes zurück bekommt, in dem man dem Dealer sagt: „Surrender“. Der Dealer kassiert daraufhin die Karten ein und der nächste Spieler ist am Zug. Durch die Verwendung der Surrender-Option ändert sich die Spielweise mancher Starthände.

Surrender ist nur in wenigen Situationen von Vorteil. Das ist mit einer 16 gegen eine Dealer-Up-Card von 9, 10 oder 11, sowie mit 15 gegen 10 des Dealers.

Ist Surrender erlaubt und der Dealer zieht mit einer Soft-17 überschneiden sich zwei Ausnahme-Situationen. Das bedeutet, es gibt weitere Strategie-Änderungen. In diesem Fall nimmt man auch mit 15 gegen ein Ass des Dealers die Surrender-Option wahr.

Die Blackjack Basic Strategy einfach erklärt

Heute erkläre ich das Thema Blackjack Basic Strategy. Basic Strategy heißt deutsch plump übersetzt Basisstrategie und gemeint ist damit die optimale Blackjack Strategie. Die Basic Strategy wird in Form einer Tabelle abgebildet und wurde in den 1960 er Jahren von Mathematiker berechnet. Sie gibt an welche ideale Handlung man bei jeder Situation am Black Jack Tisch ausführen soll um möglichst wenig zu verlieren und möglichst viel zu gewinnen.

AUF SOUNDCLOUD ANHÖREN

Weiterlesen

Teure Blackjack Fehler und ihre Kosten

Diese Blackjack Fehler kosten richtig Geld. Situationen, in denen man sich nicht an die Blackjack Strategie, sondern auf sein Bauchgefühl hört, können teuer werden, wenn man immer falsche Entscheidung trifft. Es passiert an allen Blackjacktischen dieser Welt im Minutentakt, dass ein Spieler einen groben Fehler begeht, weil er von der mathematisch korrekten Entscheidung der Basisstrategie abweicht. Diese Strategie wurde von 1961 am MIT in Havard entwickelt und im Laufe der Zeit von tausenden Computersimulationen bestätigt. Wer ist so arrogant zu glauben, er wisse es besser? Manchmal gewinnt ein Spieler trotz Fehlentscheidung trotzdem und fühlt sich in seiner „Strategie“ bestätigt. Doch auf lange Sicht zahlt er dabei drauf.

Wieviel kostet ein Fehler beim Blackjack?

Blackjack Strategie Fehler vermeidenUm die Kosten von Blackjack Fehlern besser zu verstehen erklärt Edwin Silberstang, der Autor von „Playboy’s Guide To Casino Gambling – Volume Two, Blackjack“ die Wissenschaft der Chancen im Blackjack als „Gewinne und Verluste“ des Spielers. Das Beispiel, das er dabei verwendet, basiert auf 100 Händen mit einem Mindesteinsatz von 5 Dollar. Die folgenden Beispiele zeigen, wieviel der Spieler für irgendeine Hand gewinnen oder verlieren kann.

Hand aufs Herz: welche Blackjack Fehler machst du auch hin und wieder?

12 vs 2 – 20 Dollar

Laut der optimalen Blackjack Strategie zieht man in dieser Situation noch eine weitere Karte. Das Risiko sich zu überkaufen nimmt man dabei gerne in Kauf, da es ca. 30 % beträgt, denn man überkauft sich nur mit einer zehnwertigen Karte (10, J, Q, K).  In den anderen 70% verbessert man seine Hand. Die Chancen seine Hand durch das Ziehen einer Karte zu verbessern sind also höher als die Gewinnchance mit 12 gegen 2.

Wenn man mit einer 12 gegen eine 2 des Dealers stehen bleibt verliert man in 100 Händen mit dieser Entscheidung 20 Dollar im Vergleich dazu, wenn man noch eine Karte nehmen würde. Und das schon bei einem Mindesteinsatz von 5 Dollar. Bei einem höheren Einsatz von 10 Dollar würde man sogar 40 Dollar verlieren.

12 vs 3 – 5 Dollar

Auch mit einer 12 gegen eine 3 sollte man laut Blackjack Strategie Tabelle noch eine weitere Karte ziehen. Tut man das nicht wird man auf 100 Hände 5 Dollar verlieren.

14 vs 3 – 55 Dollar

Wenn man mit 14 hingegen gegen eine 3 des Dealers noch eine Karte zieht, macht man einen Fehler, der auf 100 Hände ganze 55 Dollar kostet. Denn hier sollte man stehen bleiben.

15 vs 7 – 60 Dollar

Viele Spieler haben die größte Angst sich zu überkaufen und damit sofort zu verlieren. Deswegen bleiben manche mit einer 15 gegen eine 7 des Dealers stehen und hoffen irrationalerweise darauf, dass sich der Dealer überkaufen wird. Das passiert auch hin und wieder. Dann gewinnt man. In den 5 von 13 Fällen zieht der Dealer eine Karte und gewinnt sofort (10, J, Q, K, A). Mit drei der Karten hat der Dealer eine noch bessere Ausgangssituation (2, 3, 4 ergeben 9, 10 oder 11). Mit einer 5, 6, 7, 8 oder 9 muss der Dealer hoffen, dass die dritte Karte nicht überkauft. Doch selbst hier hat er wieder eine gute Chance zwischen 17 und 21 zu landen.

Wenn man mit einer 15 gegen eine 7 des Dealers stehen bleibt verliert man in 100 Händen ganze 60 Dollar oder 60 Cent pro Hand. Das wäre mir zuviel. Deswegen nehme ich immer eine Karte in dieser Situation und hoffe, dass ich mich mit einer 2, 3, 4, 5, 6 oder einem Ass verbessere, während ich gerne mit einer 7, 8, 9 oder zehnwertigen Karte risikiere mich zu überkaufen. Denn mit einer 15 habe ich höchstwahrscheinlich schon verloren. Es ist also weniger kostspielig zu kämpfen und noch eine Karte zu ziehen.

16 vs 7 – 50 Dollar

Ähnlich wie mit 15 vs 7 sieht es mit 16 vs 7 aus. Diese Situation kommt es noch öfter vor, dass man stehen bleibt, weil man ja gegen eine 6 des Dealers auch schon mit weniger stehen bleibt. Wer hier nicht genau nach der Blackjack Strategie spielt, wird keinen großen Unterschied erkennen, wenn er auch gegen eine 7 stehen bleibt. Doch der Unterschied ist ein Fehler und kostet Geld. 50 Dollar auf 100 Hände. Also verschwendet ihr jedes Mal 50 Cent, wenn ihr diesen Blackjack Fehler begeht.

17 vs 7 – 155 Dollar

Wie kann man mit einer solchen Hand soviel Verlust machen? Ganz einfach: Wenn man mit 17 noch eine weitere Karte nimmt. So abwegig das für gute Blackjack-Spieler klingt, so naheliegend scheint es für Anfänger zu sein mit 17 noch weiter zu ziehen. Heißt das Spiel nicht auch 17 und 4? Wer das denkt, der sollte sich zuerst die Unterschied zwischen Blackjack und 17 und 4 durchlesen. Anschließend nie wieder mit 17 gegen eine 7 des Dealers eine Karte ziehen. Denn das kostet auf 100 Hände gerechnet 155 Dollar. Kein Wunder, denn man verbessert sich nur mit 2, 3, 4 und einem Ass. Fünf Karten, denen acht Kartenwerte gegenüberstehen, mit denen man sich überkauft.

16 vs 10 + 20Dollar

Mit 16 gegen eine 10 ist es etwas anderes. Hier stehen die Chancen, dass man gewinnt so schlecht, dass man sich mit einer weiteren Karte nur verbessern kann. Denn verloren hat man in den meisten Fällen schon. Hier noch eine Karte zu ziehen ist allerdings nur die zweitbeste Wahl. Wenn die Option Surrender erlaubt ist, sollte man davon gebrauch machen. Indem man diese Hand aufgibt und nicht spielt bekommt man 50% seines Einsatzes zurück. Mehr gewinnt man auf 100 Hände auch nicht, wenn man eine Karte zieht. Dennoch sollte man auf keinem Fall stehen bleiben.

16 vs Ass + 60 Dollar

Mit einer 16 gegen ein Ass ist noch deutlicher. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass man gegen ein Ass des Dealers mit 16 gewinnt. Eine Karte ziehen ist also die bessere Option, mit der man auf 100 Hände 60 Dollar mehr gewinnt im Vergleich dazu, wenn man stehen bleibt.

Tipps zur Vermeidung von Blackjack Fehlern

1. Versuche nicht, die Strategie neu zu erfinden

Die Blackjack Strategie sollte der Ausgangspunkt in jeder Hand sein. Selbst erfahrene Kartenzähler fangen immer noch mit dieser grundlegenden Basis an, bevor sie etwas verändern. Man sollte also darauf vertrauen, dass sich soviele schlaue Köpfe und Computer bei der Berechnung der optimalen Handlungsweise nicht geirrt haben.

2. Es bringt nichts zu diskutieren

Man trifft immer wieder auf Spieler, die einen belehren wollen oder selbst grobe Blackjack Fehler begehen. Viele davon sind beratungsresistent, wenn es um Statistik geht. Das ist ähnlich ignorrant wie, wenn der US-Präsident Renald Tramp leugnet, dass es einen Klimawandel gibt oder behauptet Kohlekraftwerke saubere Energie liefern. Komischerweise sind die „schlausten“ Blackjack-Spieler Landsleute von ihm. Natürlich ist Blackjack eine amerikanische Disziplin, aber man sollte sich nicht einschüchtern lassen und es ganz nach dem Karikaturhuhn Livorno halten:

„Du kannst mit mir streiten, aber du kannst nicht mit Mathe streiten.“

Bankroll Management – Wieviel Geld man zum Blackjack spielen braucht

Damit man erfolgreich Blackjack spielen kann, braucht man erst einmal Geld, das man investieren kann. Man sollte sich also eine Bankroll anlegen und sich mit einem entsprechenden Bankroll Management das Risiko des komplett Verlusts minimieren. Das Geld sollte man nicht zum täglichen Leben brauchen, sondern nur zum Blackjack spielen verwenden.

Realistisch Einordnung von Gewinnchancen beim Kartenzählen

Ich wurde von einem Youtube-Kommentator verspottet, dass ich keine kurze Online-Blackjack-Sitzung gewonnen habe, in der ich versuchte, das Kartenzählen zu erklären. Er lachte mich aus, weil ich nicht gewonnen habe und schrieb weiter, dass das kein Kartenzählen sein könnte, wenn ich nicht gewinne.

Nur weil man zählt, heißt das nicht, dass man immer gewinnt. Weit gefehlt! So funktioniert das Kartenzählen nicht, auch wenn Filme wie „The Hangover“ dazu geführt haben, dass viele Leute nicht verstehen, was es wirklich braucht, um das Spiel zu schlagen.

Empfehlungen für das Bankroll Management

Viele professionelle Kartenzähler sagen:

„Ich würde mir nicht die Mühe machen, mit weniger als 20.000 Dollar in das Kartenzählen einzusteigen“

Auch, wenn ein Anfangseinsatz von 20.000 Dollar großartig wäre, ist das für viele Menschen utopisch. Um aus weniger etwas zu machen müssen Sie… geduldig und aggressiv gleichermaßen sein und ein perfektes Spiel haben. Sie müssen bereit sein, ein wenig mehr Risiko einzugehen. No Risk, No Gain.

Ich habe mit einer Bankroll von ca. 1000 Dollar angefangen, wenn man das überhaupt sagen kann. Ich bin lange Zeit immer mit einem gewissen Betrag ins Casino gegangen, den ich verlieren hätte können. Da ich das selten tat sammelte sich ein Gewinn an.

Habe ich mit einem perfekten Spiel angefangen? Das bezweifele ich. Aber ich habe über die Jahre viele Erfahrungen gemacht, alle Bücher gelesen und viel geübt.

Als ich anfing mich an ein striktes Bankroll Management zu halten, teilte ich meine gesamte Bankroll in 1000 Einheiten. Davon riskierte ich in jeder Session maximal 100 Einheiten, so dass ich theoretisch 10 Sessions in Folge komplett verlieren hätte müssen um alles zu verlieren.

Verlustrisiko im Bezug auf die Anzahl der Einheiten

„Wie viele Einheiten brauche ich, um nicht pleite zu gehen?“

Bei einem perfekten BLACKJACK SPIEL, Standardregeln und einem Spread von 1-12 Einheiten (bessere Regeln hätten ein geringeres Risiko, schlechtere Regeln natürlich ein höheres):

200 Einheiten: 40 % Ruinrisiko

Das heißt, dass 4/10 Kartenzähler, die so spielen, sich von ihrer Bankroll verabschieden werden. Die anderen 6/10-Kartenzähler werden eine positive Abweichung aufweisen und niemals zurückblicken. Ich würde nicht empfehlen, lange mit diesem Risiko zu spielen. Aber wenn Sie sich entscheiden, können Sie mit diesen Gewinnchancen umgehen und keine andere Möglichkeit haben, dann können die Karten zu Ihren Gunsten fallen.

500 Einheiten: 10% Ruinrisiko

Noch immer ein hohes Risiko, wenn man es langfristig betrachtet, aber 9/10 Kartenzähler machen Gewinn, wenn sie mit 500 Einheiten angefangen haben. Natürlich sollte man die Größe der Einheit immer anpassen, wenn die Bankroll wächst – oder schrumpft.

1000 Einheiten: 1 % Ruinrisiko

Wenn man viel Geld risikiert, sollte man entsprechend viele Einheiten unterteilen. Mit 1.000 Dollar hatte ich wenig zu verlieren und kann auch nicht mit 1 Dollar Einsätzen spielen. Also sollte man solange am 5 Dollar Mindesteinsatz spielen, bis man sich auf 10.000 Dollar hochgearbeitet hat.

Wenn man irgendwann mit 100 Dollar pro Hand spielt, will man nicht unnötig durch zuviel Risiko einen Totalverlust risikieren.

Wie viel Geld können Sie verdienen?

Die folgenden Angaben basieren alle auf 100% PERFEKTER BLACKJACK-STRATEGIE inkl. Abweichungen durch Kartenzählen sowie Standardregeln und mit einem Einsatz-Spread von 1-12 Einheiten.

Schlechtere Regeln, mehr Decks, schlechtere Deckpenetration schaden der Gewinnchance und erhöhen das Risiko. Bessere Regeln, weniger Decks oder eine bessere Durchdringung erhöhen die Gewinnerwartung und senken das Risiko.

 

Bankroll-Management für Gelegenheits-Zocker

Tages-Bankroll oder Trip-Bankroll anlegen

Wer nur gelegentlich Blackjack spielen will, kann sich auch eine Tages-Bankroll oder eine Trip-Bankroll für einen mehrtägigen Zocker-Ausflug zulegen. Das heißt, man setzt sich bei einer Tages-Bankroll ein Limit, wie viel man maximal an einem Tag verlieren darf, wenn es nicht läuft. Die Trip-Bankroll sollte entsprechend ein Vielfaches einer Tages Bankroll sein.

Um nicht schneller bankrott zu gehen, als einem lieb ist, sollte man das 50 bis 100-fache des Mindesteinsatzes als Tages-Bankroll einplanen.

Wenn man zum Beispiel in 6 Monaten einen Vegas-Trip plant, kann man jeden Monat ca 100 € für Blackjack zur Seite legen und sich so eine Bankroll an sparen. Man sollte immer im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten spielen. Schüler, Auszubildende und Studenten haben wahrscheinlich weniger Geld im Monat zum Blackjack spielen zur Verfügung, als Berufstätige oder Selbstständige.

Ich habe während meines Studiums mit dem Blackjack spielen begonnen. Damals war mein Tageslimit bei 100€ und meine Trip-Bankroll bei 300- 500€. Mit der Zeit kam die Erfahrung und damit auch der Erfolg beim Blackjack sowie bessere finanzielle Möglichkeiten durch die Arbeit. Heute beträgt mein Tageslimit 500 € und meine Trip Bankroll 1500 €.

Große Bankroll für das Karten zählen

Wer Blackjack professionell betreibt, braucht eine noch größere Bankroll. Vor allem wenn man Karten zählen will, muss man seine Einsätze variieren und in guten Situationen das vierfache oder sogar achtfache seines Standardeinsatzes riskieren. Selbst bei einem Mindesteinsatzeinsatz von 10 $ wären das dann 40 bis 80 $ in einer Hand. Um Verluste dieser wichtigen Hände kompensieren zu können braucht man eine große Bankroll. In manchen Casinos beginnen die Mindesteinsätze sogar erst bei 25 $. Vor allem am Las Vegas Strip findet man kaum Tische mit guten Blackjack Regeln auf niedrigeren Limits. Um an Tischen mit hohem Mindesteinsatz erfolgreich spielen zu können sollte man schon das 50- bis 100-fache einplanen was bei einem Mindesteinsatz von 25 $ einer Bankroll von 1250 $ bzw 2500 $ entspricht.

Gewinne von mehreren 100 € aber auch Verluste im gleichen Größenbereich sind dann an der Tagesordnung. Man sollte es also gewohnt sein mit so großen Summen zu hantieren. Ich würde jedem empfehlen auf so niedrigen Limits wie möglich anzufangen, egal wie viel Geld man zur Verfügung hat. Als Anfänger zahlt man in der Regel erst einmal Lehrgeld. Das heißt die ersten Male ist man von der Casino-Atmosphäre und der Geschwindigkeit an einem Blackjack Tisch total überfordert und bekommt einen regelrechten Adrenalinkick. Unter diesen Umständen fällt es sehr schwer die Kontrolle zu bewahren und alle Entscheidungen korrekt zu treffen. Mit niedrigen Einsätzen schützt man sich vor hohen Verlusten in der Anfangsphase, die einem somit schnell das Genick brechen würden.