Sportwetten-Profi: professionell Sportwetten als Beruf

Ein Sportwetten-Profi verdient mit Sportwetten Geld und betreibt das, was für viele ein kostenintensives Hobby ist professionell als Beruf.

Jeder Fußball-Fan hält sich auch für einen Experten. Die meisten würden von sich sagen, dass sie genug Ahnung haben um mit Fußball-Wetten Geld zu verdienen. So gut wie keiner kann diese These allerdings langfristig in die Tat umsetzen.

Wer vom Sportwetten den Lebensunterhalt bestreiten will und alle Ausgaben damit decken will, braucht sehr viel Disziplin, gute Nerven und vor allem ganz viel Fachwissen in den Sportarten auf die er wettet und auch im Bereich Sportwetten allgemein.

Es gibt zahlreiche VIP-Gruppe auf Webseiten, Facebook, What App oder Youtube. Die meisten befassen sich mit Fußball und Amerikanischen Sportarten. Die meisten davon sind allerdings reine Abzocke. Denn die wenigsten sind so erfolgreich, dass sie wirklich Sportwetten als Beruf betreiben können.

Ab wann ist man ein Sportwetten-Profi?

Ich, Radek Vegas, befasse mich mittlerweile seit einem Jahr intensiv mit Sportwetten. Ich habe früher als Sportjournalist gearbeitet und mache das immer noch gelegentlich, weil man dadurch interessante Leute kennen lernt und auf coole Veranstaltungen gehen kann. Im Zusammenhang mit meiner Glücksspiel-Affinität müsste Sportwetten also genau mein Ding sein.

Ich spiele seit knapp 10 Jahren Blackjack und würde mich dort als Profi bezeichnen. Ich gewinne mehr als ich verliere und verdiene mit Blackjack soviel, dass ich davon leben kann.

Beim Sportwetten ist das auch so, allerdings auf einem niedrigeren Niveau. Von Sportwetten leben kann und will ich nicht. Denn man braucht sehr viel Zeit und Geld um mit Sportwetten wirklich langfristig Geld zu verdienen. In dieser Zeit könnte man auch etwas sinnvolleres machen. Reich werden damit nur ganz wenige. Vergleichbar mit einem Sechser im Lotto.

Dennoch kann man sich im Rahmen seiner Möglichkeiten mit Sportwetten etwas hinzuverdienen. Mein Ansatz ist ein Mathematischer. Zusammen mit meinem Statistik-Berater untersuche ich alle möglichen Fußball-Spiele nach statistischen Auffälligkeiten.

Sportwetten Profi Tipps

  • Disziplin (vor allem, wenn es schlecht läuft)
  • Nur Einzelwetten abschließen!
  • Quoten vergleichen!
  • Niemals bei Wettanbietern mit Wettgebühr wetten
  • Money-Management: Maximal 10% der Bankroll setzen
  • Alle Wetten statistisch erfassen (z.B. Excel-Dokument oder Software)
  • Ein Ertrag von 5 – 10% ist sehr gut. Mehr geht auf lange Sicht nicht.
  • Einsätze erhöhen, wenn man die Bankroll verdoppelt hat.

Sportwetten Profi Tipps auf FacebookWer von unseren Sportwetten Profi Tipps profitieren will, kann das in unserer kostenlosen Facebook-Gruppe “Wett-Vorhersagen” machen. Die Mitgliedschaft in der Wett-Vorhersagen-Community ist kostenlos.

Wett-Vorhersagen Facebook Community

Dort diskutieren Radek und Chris mit den Mitgliedern über zukünftige Wetten. Jedes Mitglied kann seine Vorschläge und Wettscheine posten. Dabei legen wir aber vor allem Wert auf Einzelwetten und kleine Kombis bis maximal drei Spiele. Alles andere ist Gambling und hat mit professionellen Sportwetten nichts zu tun.

Auf unserem Youtube-Channel Xbet-Tips geben wir auch regelmäßig Wett-Tipps in verschiedenen Sportarten ab. Vor allem die NBA und die NHL werden ab Herbst 2018 im Fokus stehen. Am besten gleich abonnieren 😉

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Sportwetten Profi Tipps auf Youtube

Der Weg zum professionellen Sportwetter

Zum Sportwetten kommen in den meisten Fällen Fußball-Fans. In Tippspielen im privaten Rahmen oder im Freundeskreis stellt sich schnell heraus, ob jemand Ahnung hat. Wer dort gute Tipps abliefert kann mit niedrigen Beträgen Wetten abschließen.

Was die meisten Anfänger allerdings falsch machen ist, dass sie sich von der Gier blenden lassen. Kombiwetten mit fünf oder zehn Spiele ergeben eine sehr große Quote. Man kann theoretisch mit wenig Einsatz viel gewinnen – ähnlich wie beim Spielautomaten. Aber genauso wie bei Spielautomaten wird keiner auf lange Sicht Gewinn machen. Sollte eine dieser verrückten Wetten mal gewonnen werden, sollte man sich zur Ruhe setzen, denn besser wirds garantiert nicht.

Wer langfristig professionell Sportwetten als Beruf betreiben will sollte nur Einzelwetten abschließen. Wichtig ist auch, dass man die Quoten der verschiedenen Buchmacher vergleicht, damit man das maximale aus seinen Gewinnen herausholt.

Wer statt einer 2,0 Quote bei einem guten Buchmacher eine 1,8 von Tip-Idiot nimmt, gewinnt 10% weniger! Bei 5 Euro Einsatz mag das zu verschmerzen sein, aber bei 100 Euro entspricht das einem Verlust von 10 Euro. Wenn man dann einen Umsatz von 10.000 Euro nimmt hat man einfach mal 1000 Euro verschenkt. So kann man natürlich sehr schwer mit Sportwetten seinen Lebensunterhalt bestreiten.

Dabei sollte man ein gewisses Money-Management befolgen oder eine Einsatz-Strategie haben, die nicht zu risikoreich ist. Denn Glückssträhnen und Pechsträhnen gibt es beim Sportwetten genauso wie bei jedem anderen Glücksspiel. Da man mit viel Wissen einen Vorteil haben und langfristig erfolgreich sein kann, ist Sportwetten aber für Profis kein Glücksspiel. Für alle anderen jedoch schon!

Wieviel Gewinn kann man erreichen?

Langfristig ist eine Gewinnrate (Yield) von 5% schon sehr gut. Das heißt, wenn man 100 Euro einsetzt bekommt man im Schnitt 105 Euro zurück. Auf 10.000 Euro sind das dann 500 Euro.

Man muss also z.B. 10.000 Euro im Monat setzen um 500 Euro zu gewinnen. Natürlich läufts auch mal besser oder schlechter. Um 10.000 Euro Umsatz zu erreichen braucht man je nach Einsatz 100 (bei 100 Euro pro Wette) bis 1000 Wetten (bei 10 Euro Einsatz pro Wette).

Und so viele Wetten schließt man nicht einfach nebenbei oder auf gut Glück ab.

Auf was wetten Sportwetten Experten?

Als Sportwetten Profi schließt man fast ausschließlich Einzelwetten ab. Und das auch nicht nur auf Sieger, sondern auf verschiedene Wett-Arten. Die beliebtesten Wett-Arten sind

  • Over / Under: Ob mehr oder weniger Tore fallen als die vorgegebene Anzahl
  • Both teams to score: beide Mannschaften schießen ein Tor
  • Asian Handicap: Unentschieden werden auf den Sieger und den Verlierer aufgeteilt
  • Ecken-Wette: wieviele Ecken bekommt eine Mannschaft oder wer bekommt mehr Ecken
  • Gelbe Karten: Welches Team bekommt mehr gelbe Karten

Tippster vs. professionelle Sportwetten

Den Unterschied zwischen Millionen Sportwetten-Experten und einem Profiwetter kann man folgendermaßen beschreiben:

Ein professioneller Sportwetten-Experte geht mit Vernunft und analytischem Sachverstand an die Sache ran. Er untersucht verschiedene Faktoren wie Statistiken und Nachrichten. Im Endeffekt geht es darum eine klare Vorstellung zu haben wie und warum ein Spiel so oder so ausgehen könnte. Je besser die Analyse und die Einschätzung der Quote ist, desto mehr wird man gewinnen.

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Es bringt nicht viel bei einem Spiel, bei dem der Favorit eine Quote von 1.1 hat auf den Schluss zu kommen: Der Favorit gewinnt höchstwahrscheinlich. Das weiß der Buchmacher auch und gibt deswegen diese unattraktiv niedrige Quote. Interessant sind Quoten im Bereich 1.5 bis 2.5. Wenn man in diesem Bereich Spiele und Ereignisse findet, die vom Buchmacher überbewertet werden, nennt man das VALUE (entlisch für „Wert“). Eine Quote, die zu niedrig ist, ist nichts wert.

Eine Quote, die höher ist, als man erwarten würde, besitzt VALUE.

Wer immer nur auf Favoriten setzt wird keinen Gewinn machen. Denn keine Mannschaft gewinnt alle Spiele. Die Quoten sind so angelegt, dass das Verlustrisiko höher als die Gewinnaussicht ist. Zusätzlich gibt es noch die „Marge“ des Sportwettenanbieters, der sich von allem einen Anteil nimmt, egal, wie das Spiel ausgeht.

Sportwetten als Beruf – Ernüchterung für Glücksritter

Wer professionell Sportwetten betreibt, verbringt den ganzen Tage damit Spiele zu analysieren. Und das ohne einen festen Stundenlohn, Krankenversicherung oder soziale Kontakte. Die Früchte der „Arbeit“ sind gewonnene Wetten. Aber ebenso können falsche Einschätzungen und Pech dazu führen, dass man mit leeren Händen dasteht oder sogar einen Verlustzeitraum überbrücken muss. Vor so einem Szenario sind die wenigsten Sportwetten Profis geschützt. Deswegen sollte man nicht die Arroganz mitbringen zu denken, dass man sowieso immer Gewinn macht.

Denn Sportwetten ist ein Glücksspiel. Die besten Sportwetter der Welt schaffen auf lange Sicht einen Yield von 7 – 10%. Also einen Gewinn, der im Schnitt maximal 10% vom Einsatz beträgt. Alles andere ist kurzfristig oder extremes Glück.

Auf lange Sicht können beim Sportwetten wie beim Glücksspiel im Casino sehr lange Glückssträhnen und Pechsträhnen auftauchen.

Einsatz-Strategie und Money-Management

Beim Wetten muss man wie bei einer Investition vorgehen und bei jeder Wette abschätzen, ob es langfristig eine gute Investition ist. In guten Phasen kann die Rendite sehr hoch sein.

Ich sehe oft Facebook-Gruppen, die mit einer Trefferquote von 80 oder 90% werben. Interessanter wäre allerdings mit welchen Quoten oder auf welchem Zeitraum.

Wenn ich 10 Wetten abschließe mit einer Quote von 1.3 und davon 8 gewinne habe ich zwar ein kleines plus, aber richtig gut ist das trotzdem nicht. Wenn die Quote aber bei 2.0 ist und man 8 trifft ist das sehr gut, aber auch nur ein kurzfristiger Glücksfall. Auf 100 oder sogar 1000 Wetten gleicht sich das Glück wieder aus. Das ist für viele unbegreiflich, weil sie ja nichts anders machen als vorher und plötzlich nicht mehr gewinnen. 

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Um Pechsträhnen aufzufangen sollte man den Einsatz immer im Verhältnis seines gesamt Kapitals wählen und maximal 10% davon in einer Wette riskieren. Wer 1000 Euro zur Verfügung hat sollte nur auf ganz besondere Wetten 100 Euro setzen. Wer nur 100 Euro hat, sollte nicht mehr als 10 Euro pro Wette setzen. Idealerweise setzt man sogar nur 1 – 5 % je nachdem, wie gut man ist.

Anfänger sollten vorsichtig sein und nur 1% ihrer Bankroll setzen.

So merkt man nach 100 Wetten, ob man auf einem guten Weg ist oder seine Analyse verbessern muss. Wenn man Gewinn macht, kann man auch auf 2 oder 3 % erhöhen.

So arbeitet ein professioneller Sportwetter

Die große Frage: Wie bekommen wir Tipps, die uns am Ende des Jahres in die Gewinnzone bringen?

Statistiken sind wichtig aber nicht alles. Insider-Informationen oder Nachrichten sind wichtiger. Oft muss man sich mit Experten einer Sportart oder Liga unterhalten um eine gute Wette zu finden. Ich kenne zum Beispiel einen Schiedsrichter, der extrem gut abschätzen kann, wie die Mannschaften drauf sind. Wenn er jede Mannschaft der Liga mal gepfiffen hat, treffen seine Prognosen überdurchschnittlich oft zu. Wenn er sagt, dass Mannschaft A das Spiel deutlich oder knapp gewinnt sind das zwei unterschiedliche Wetten. Deutlich bedeutet mit Handicap und damit eine höhere Quote. In einem knappen Spiel ist der Tipp auf einen Sieger risikoreicher. In beiden Fällen hängt es jedoch von der Quote des Sportwetten-Anbieters ob, ob es Sinn macht drauf zu setzen. Ist Value vorhanden?

Im Endeffekt legt man selbst anhand der gegeben Quoten fest, welche Quote ein Ereignise haben müsste. Zum Beispiel, dass beim Spiel Bayern gegen Augsburg mehr als 2,5 Tore fallen. Die Buchmacher geben eine Quote von 1.3, was einer Wahrscheinlichkeit von 77% entspricht. Das heißt in 8 von 10 Spielen müssen dieser Begegnung drei Tore oder mehr fallen, damit die Quote noch Value hat. Das ist schon sehr hochgegriffen. Selbst, wenn es dabei um die dominanten Bayern geht.

Einsatz und Bankroll-Management sind essentiell

Disziplin ist wichtig. Emotionen muss man ausschalten. Vor allem muss man bei hohen Einsätzen einen kühlen Kopf bewahren. Eine Bankroll-Strategie ist daher wichtig um das Risiko zu minimieren.

Doch auch, wenn sich die Umsätze in schwindelerregenden Höhen Bewegen, beträgt der Gewinn nur einen kleinen Prozentsatz davon. Denn um 50.000 Euro im Jahr mit einem 5%igen-Gewinn zu erwirtschaften muss der Gesamteinsatz für alle Wetten zusammen schon eine Million betragen.

Da macht es schon einen gewaltigen Unterschied, ob die Quote bei 1,9 oder 2,0 liegt. Bei einer 1000 Euro Wette sind das 100 Euro. Bei 100 Wetten lässt man so 10.000 Euro liegen!

Es sollte also nicht erstrebenswert sein als Sportwetten-Profi seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, sondern vielleicht neben dem Beruf noch etwas hinzu zu verdienen in dem man professionell an die Sache herangeht.