Blackjack Regeln

Wie Sie den richtigen Blackjack Tisch im Casino auswählen!

Nachdem Sie bereits wissen, wie Sie Blackjack spielen, ist es wichtig, dass Sie lernen, wie Sie den richtigen Blackjack Tisch im Casino auswählen. Wenn für Sie alle Tische gleich aussehen, müssen Sie noch einiges über Blackjack lernen, denn so werden Sie garantiert nicht viel gewinnen. Ich relativiere: Sie werden in 10 Casinobesuchen in 8 Fällen alles verlieren und ein, zwei Mal ein bißchen was gewinnen, das aber weniger ist als der Gesamtverlust.

Bevor man drauflos zockt, sollte man wissen, wie man den Hausvorteil des Casinos an Hand der Blackjack Regeln abschätzt. Denn die Regeln unterscheiden sich von Casino zu Casino und in großen Casinos sogar von Tisch zu Tisch. Je nachdem, welche Regeln erlaubt sind hat man als Spieler einen mehr oder weniger großen Nachteil. Durch unterschiedliche steigen und fallen die Gewinnchancen drastisch. Bei manchen Tischen sind die Regeln so schlecht, dass man auch gleich Roulette oder Spielautomaten spielen kann. An anderen Tischen wittern fortgeschrittene Spieler hingegen ein Goldgrube!

Wie man so eine Goldgrube findet erkläre ich in folgenden Abschnitten.

SUCHE NACH DEM BESTEN BLACKJACK-TISCH: WORAUF SIE ACHTEN SOLLTEN

WENN SIE EIN CASINO BETRETEN, SOLLTEN SIE DIE BLACKJACK-TISCHE AUSKUNDSCHAFTEN, UM FESTZUSTELLEN:

  • LIMITS: Wie hoch sind die Mindest- und Höchsteinsätze am Tisch?
  • DECKS: Mit wie vielen Decks wird gespielt?
  • PENETRATION: Wieviele Karten davon werden ausgeteilt bevor wieder gemischt wird?
  • REGELN: Nach welchen Regeln wird gespielt?
  • SPIELER: Wie viele Spieler sitzen am Tisch?
  • DEALER: Welchen Eindruck macht der Dealer?

EINSATZ: MINIMUM und MAXIMUM LIMIT

Die Einsatzlimits werden Ihre Spielstrategien nicht verändern. Der Grund, warum Sie die Einsatzlimits überprüfen sollten, bevor Sie Geld in Chips tauschen und Ihren ersten Einsatz abschließen, ist, die peinliche Situation zu vermeiden, dass Sie nicht mindestens das Tischminimum setzen.

Ich habe dieses Szenario im Laufe meiner Spielkarriere oft gesehen. Ein Spieler setzt sich hin, legt ein Bündel Scheine auf den Tisch und fragt den Dealer nach Chips. Das Spiel wird gestoppt und der Dealer händigt im Gegenzug für das Bargeld die Chips aus.

Manchmal muss der Dealer warten, bis er die Zustimmung des Floor-Supervisors erhält. Wer also auf kleiner Flamme spielt oder Anfänger ist, sollte schauen, dass er einen Tisch findet, bei dem der Mindesteinsatz 5 oder 10 Euro (oder Dollar) beträgt. Denn in vielen hochwertigeren Casinos beginnen die Einsätze erst bei 25 Dollar wie z.B. in allen großen Casinos am Las Vegas Strip. Beziehungsweise sollte man die Tische mit niedrigeren Einsätzen am Strip meiden, weil es Abzocker-Tisch für Touristen sind. Aber das lernen Sie noch in diesem Artikel.

WIE VIELE DECKS?

Blackjack-Spiel mit 6 Kartendecks

Die Anzahl der Kartendeck wirkt sich auf den Hausvorteil aus. Zumindest, wenn man nach der perfekten Blackjack Strategie spielt. Alle anderen machen sowieso zuviele Fehler, als dass es eine großartige Rolle spielen würde, ob man jetzt 2% oder 2,2 % Nachteil hat. Durch die Entscheidungen der Blackjack Strategie Tabelle senkt man allerdings den Vorteil des Casinos auf gerade mal 0,5%. Dann machen 0,2% verhältnismäßig schon viel mehr aus.

Im Allgemeinen nimmt der Hausvorteil mit der Anzahl der Decks zu.

Aber man muss auch die Zusammensetzung der Spielregeln berücksichtigen.

Es darum zu wissen, ob es sich um ein Single-Deck (52 Karten, ein Doubledeck (104 Karten), ein 6-Deck-Spiel (312 Karten) oder sogar ein 8-Deck-Spiel mit 416 handelt.

Manchmal wird auf einem Schild zur Rechten des Dealers angegeben, um welches Spiel es sich handelt. Allerdings nicht immer.

Normalerweise werden die Karten in einem Multi-Deck-Spiel von einem Dealing-Schuh (Kartenschlitten) ausgeteilt. Mit ein wenig Erfahrung können Sie mit einem Blick feststellen, ob zwei, vier, sechs oder acht Decks verwendet werden. Dazu schaut man einfach wie viele Karten im Kartenschlitten und dem Ablagebehälter liegen. Wenn Sie sich jedoch nicht sicher sind, fragen Sie einfach den Dealer.

SPIELREGELN

Die Kombination verschiedener Spielregeln bestimmt zusammen mit der Anzahl der Kartendecks den Hausvorteil des Casinos.

Die entscheidende Regel dabei ist das Auszahlungsverhältnis beim Blackjack, das meistens groß auf dem Tisch aufgedruckt ist. Hier steht z.B. „Blackjack pays 3:2“ – was der Standard sein sollte. Alles andere ist meistens schlechter und sollte gemieden werden.

Teilen Sie die beiden Zahlen und wenn es weniger als 1,5 ist sollte man nicht spielen. Beispiele:

  • Blackjack pays 3:2 = 1,5 (gut!)
  • Blackjack pays 6:5 = 1,2 (schlecht!)
  • Blackjack pays 2:1 = 2,0 (WELTKLASSE – Aber es gibt bestimmt einen Haken!)

Dealer-Zieh-Regeln

Eine weitere Regel, die großen Einfluss auf den Hausvorteil bzw. die Gewinnchancen hat ist die Dealer-Zieh-Regel. Auch diese steht normal auf dem Tisch. Entweder dort steht folgendes wortwörtlich oder in einer etwas anderen Ausdrucksweise:

  • „Dealer must stand on any 17“ (gut!)
  • „Dealer must hit soft 17“ (nicht so gut – aber oft hat man keine Alternative)

Dabei handelt es sich um eine Regel, die festlegt, wie der Dealer mit einem Ass umgeht. Bei der ersten Regel, die zum Vorteil des Spielers ist bleibt der Dealer mit jeder 17 stehen. Das heißt auch mit einer sogenannten Soft17, die ein Ass enthält wie z.B. Ass + 6. Dabei zählt das Ass also als 11. Diese Zählweise gilt dann aber nur bei der 17. Bei allen anderen Kartenkombinationen ist das Ass immer soviel wert, wie der Dealer braucht um eine Summe zwischen 18 und 21 zu bekommen.

  • Mit Ass + 7 hätte der Dealer also eine Soft18 und muss keine Karte mehr nehmen, weil er über 17 ist.
  • Mit Ass + 6 hat der Dealer eine Soft17 und muss noch eine Karte nehmen, wenn es sich um die Regel (Dealer must Hit soft 17) handelt.

Kompliziert? Ja, ein wenig. Wenn Sie nicht alles verstanden haben, stellen Sie mir konkrete Fragen mit Beispielen, dann versuche ich das in einem Video so gut wie möglich zu erklären.

Wann darf man verdoppeln?

Eine weitere Regelvariante, die über Gewinn und Verlust entscheiden kann ist die Möglichkeit des Verdoppelns. Wann man verdoppeln darf ist ebenfalls unterschiedlich. In den meisten Casinos darf man mit 9, 10 und 11 verdoppeln und sollte das in den meisten Fällen auch machen. Wann genau erfährt man in der Blackjack Strategie Tabelle.

An einem guten Blackjack Tisch darf man außerdem noch Soft-Hands verdoppeln. Eine Softhand ist eine Starthand bestehend aus zwei Karten, von denen eine Karte ein Ass ist. Da das Ass als 1 oder 11 gezählt werden kann, besteht durch das Ziehen einer dritten Karte keine Gefahr, dass man sich überkauft und verliert. So bieten Soft-Hands gute Gewinnchancen. Wenn man in diesen guten Situationen auch noch den Einsatz verdoppeln darf ist das natürlich – im wahrsten Sinne des Worte – doppelt gut! Allerdings ist das Verdoppeln von Soft-Händen nicht in allen Casinos erlaubt. So verbietet das z.B. das Holland Casino in Amsterdam, während es in tschechischen Casinos erlaubt ist.

Surrender

Eine Option, die viele Blackjack-Anfänger nicht mal kennen ist „Surrender“. Und viele, die wissen, dass es eine Möglichkeit namens Surrender kennen, nutzen sie nicht. Und andere wiederum machen es falsch. Dabei bietet Surrender in schwierigen Situationen einen einfachen Ausweg: Man bekommt die Hälfte seines Einsatzes zurück. Das scheint jetzt nicht so ein super-Angebot zu sein. Doch, wenn man eine Hand statistisch gesehen zu mehr als 50% verliert, ist das ein sehr gutes Angebot!

Man sollte Surrender allerdings nur in wirklich (fast) ausweglosen Situationen anwenden und das sind folgende:

Surrender mit 15 oder 16 gegen eine 10 oder ein Ass des Dealers

WIE DIE KARTEN GEMISCHT WERDEN

Wenn es sich um ein Single- oder Double-Deck-Spiel handelt, wird der Dealer normalerweise die Karten mischen und es gibt hier kein Problem. Bei einem Multi-Deck-Spiel werden die Dealer die Decks entweder ebenfalls manuell mischen (was zeitaufwendig ist) oder elegant von einer Mischmaschine erledigen lassen.

Die sogenannte Continuous Shuffling Machine (oder CSM) mischt die Karten fortlaufend. Der Zweck der Verwendung von automatischen Mischmaschinen ist es, die verschwendete Zeit zu eliminieren, die mit dem manuellen Mischen der Karten durch den Dealer verbunden ist. Aus der Sicht des Casinos ist jede Sekunden, in der kein Geld gesetzt wird ein Verlust.

Muss der Dealer manuell mehrere Kartendecks mischen, sinkt die Anzahl der ausgeteilten Blätter pro Stunde im Vergleich zu den Karten, die von einem automatischen Mischer gemischt werden. Demnach sinkt auch Umsatz des Casinos und, da die meisten Spieler Verlust machen, auch der Gewinn. Verständlich, dass ein Unternehmen möglich viel Geld verdienen will und deswegen die Mischzeiten eliminiert.

Einen weiteren, gravierenden Nachteil haben die Mischmaschinen für fortgeschrittene Blackjack-Spieler und Kartenzähler. In einem normalen Blackjack-Spiel ohne Mischmaschinen haben die Karten nach dem Mischen eine festgelegte, unveränderbare Sequenz. Vereinfacht gesagt: wenn eine bestimmte Karte ausgespielt ist, kann sie nicht mehr kommen. So kann man anhand der ausgespielten Karten abschätzen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass bestimmte Kartenwerte kommen.

In einem Kartendeck gibt es 4 Asse, die man zwangsläufig für einen Blackjack braucht (natürliche 21 aus Ass und zehnwertiger Karte). Ist ein Ass ausgespielt sinkt damit auch die Wahrscheinlichkeit auf einen Blackjack. Sind zwei Asse ausgespielt ist die Blackjack-Wahrscheinlichkeit nur noch halb so hoch wie vorher.

SPIELERZAHL

Die Anzahl der Spieler hat keinen direkten Einfluss auf die Gewinnchancen. Allerdings ist die Anzahl der Spieler am Tisch ein Punkt, der über die höhe von Gewinn und Verlust entscheiden kann.

Ist der Hausvorteil hoch, ist es besser, wenn viele Spieler am Tisch sitzen, so dass man weniger Hände spielt und so länger mit seinem Budget auskommt.

Ist der Hausvorteil niedrig oder man ist durch das Kartenzählen sogar im Vorteil, will man soviele Hände wie möglich spielen und im Idealfall keine anderen Mitspieler haben.

Im sogenannten Heads-Up gegen den Dealer bekommt man im Schnitt alle dreißig Sekunden eine neue Hand. Das sind ca. 120 Hände pro Stunde. Setzt man pro Hand 10 Euro setzt man also 1200 Euro um. Bei einem Hausvorteil von 0,5% entspricht der zu erwartende Verlust 6 Euro. Kommt man nur zu 60 Händen wäre der Verlust entsprechend nur 3 Euro.

Das ist jetzt vielleicht beides nicht viel, aber könnte natürlich weniger oder mehr sein je nachdem, wieviele gute Situationen man als Kartenzähler erkennt. Angenommen man hat einen durchschnittlichen Vorteil von 1%, wäre der zu erwartende Gewinn 12 Euro pro Stunde und 18 Euro mehr als der beste Blackjack-Strategiespieler es schaffen kann. Für einen relativ geringen Einsatz ist das schon ein sehr guter Verdienst.

Setzt man statt 10 Euro im Schnitt 25 Euro pro Hand, hat man bei 100 Händen einen Umsatz von 2500 Euro und als Basic-Strategy-Spieler einen durchschnittlichen Verlust von 12,50 Euro pro Stunde im Gegensatz zu einen zu erwartenden Gewinn von 25 Euro als Kartenzähler. Ab hier beginnt professionelles Blackjack spielen Spaß zu machen und sich zu lohnen.

Allerdings braucht man für einen Gewinn von 25 Euro pro Stunde eine Bankroll von mindestens 2500 Euro und Maximal-Einsätze von 100 bis 200 Euro pro Hand. Dabei gibt es auch ein sehr hohes Risiko, das man in schlechten Phasen (Pechsträhne) viel verliert. Deswegen sollte man sich langsam in diese Bereiche vortasten und eine Bankroll besitzen, die solche Verluste locker kompensieren kann ohne, dass man schlecht schläft oder andere Lebensbereiche davon in Mitleidenschaft gezogen werden.

Als Anfänger will man also Mitspieler.

Das macht Blackjack so unterhaltsam. An Tischen ohne Spieler ist es nicht nur schneller, sondern auch schwieriger etwas zu gewinnen.

GUTE UND SCHLECHTE BLACKJACK-REGELN

Einer der Schlüsselfaktoren, die den Hausvorteil im Blackjack feststellen, sind die Spielregeln. Einige Regeln verringern den Hausvorteil des Casinos, andere erhöhen ihn. Es ist wichtig, dass du die guten von den schlechten Regeln unterscheiden kannst.

Als allgemeine Richtlinie gilt:

gute Regeln bieten dem Spieler mehrere Optionen (z.B. Surrender, Verdoppelung nach dem Teilen von Paaren)

schlechte Regeln schränken die Optionen eines Spielers ein (z.B. kein Verdoppeln von Soft-Händen erlaubt und keine Re-Splits von Paaren)

Gute Regeln

Ist hier eine Liste der meisten guten Richtlinien im Blackjack:

  • Blackjack zahlt 2-1 (sehr selten und wenn, dann hat es einen Haken!)
  • Blackjack pays 3:2
  • Single-Deck oder Double-Deck
  • Surrender
  • Verdoppelung der ersten beiden Karten
  • Verdoppelung von Soft-Händen
  • Verdoppelung nach dem Teilen von Paaren
  • Resplit-Paare
  • Resplit Asse
  • Dealer bleibt bei Soft 17 stehen
  • Der Spieler darf ein Spiel in der Mitte des Spiels betreten.

Schlechte Regeln

Hier ist eine Liste der schlechten Regeln.

  • Blackjack pays 6:5
  • Keine Verdoppelung nach dem Teilen von Paaren
  • Verdoppelung nur mit 9, 10 und 11
  • Keine Verdoppelung bei Soft-Händen
  • Keine Resplitting-Asse
  • Dealer nimmt bei Soft-17 noch eine Karte
  • Kein Surrender
  • Sechs-Decks oder mehr
  • Einstieg nur beim Mischen.
  • Einsatz von Mischmaschinen
  • Cutting Card wird sehr weit vorne im Kartenstapel platziert.

ZUSAMMENFASSUNG

Erkunden Sie die Blackjack-Tische, bevor Sie sich hinsetzen und spielen.

Stellen Sie sicher, dass Sie wissen, wie hoch die Einsatzlimits sind.

Je weniger Decks, desto besser, wenn die Regeln gleichwertig sind.

Spielen Sie nicht an Tischen, an denen eine Mischmaschine verwendet wird.

Spielen Sie NIEMALS an Tischen, die nur ein Blackjack-Payout von 6:5 anbieten!

Spielen Sie als Anfänger nicht an leeren Tischen.

BLACKJACK TEST: FINDEN SIE DEN BESTEN BLACKJACK-TISCH!

  1. Worauf achtet man, wenn man einen guten Blackjack-Tisch finden will?
  2. Woher weiß man, wie hoch die Einsatzlimits auf einem Blackjack-Tisch sind?
  3. Warum ist die Anzahl der Kartendecks wichtig?
  4. Welche anderen Variablen beeinflussen den Hausvorteil?
  5. Welchen Sinn haben Mischmaschinen?
  6. Mit wie vielen Spielern wollen Sie an einem Tisch sein?
  7. Was ist die beste Position am Blackjack-Tisch?
  8. Was ist für den Spieler besser? Blackjack pays 3:2 oder 6:5?
  9. Wie hoch ist der Hausvorteil des Casinos, wenn man sich an die Blackjack Strategie hält?
  10. Wie hoch ist die durchschnittliche Gewinnerwartung eines Kartenzählers an einem guten Blackjack-Tisch, wenn er 100 Hände mit 10 Euro Einsatz spielt?

Antworten als Kommentar oder per Email an radek@blackjack-winner.de / Auflösung auf die Fragen zur Wahl beim Blackjack Tisch folgt…

Sidebets: Die beliebtesten Nebenwetten beim Blackjack

Sidebets sind Nebenwetten, die man auf die Art der ausgeteilten Kartenkombination setzen kann und getrennt von der eigentlichen Blackjack-Hand abgerechnet werden.

Wenn Sie der Meinung sind, dass es nur darum geht, so nah wie möglich an die 21 heranzukommen und nicht zu verlieren, dann haben Sie sich offensichtlich Ihr ganzes Leben lang von Blackjack-Tischen ferngehalten und haben ein eher begrenztes Wissen über dieses äußerst unterhaltsame und herausfordernde Spiel. Es gibt so viel mehr zu Blackjack, als die perfekte 21 Hand zu erzielen und, als ob das strategische Potential des Spiels nicht genug wäre, führten Blackjack-Experten und Casino-Betreiber eine gewisse Vielfalt in das Spiel ein (und erhöhten gleichzeitig den Hausvorteil), indem sie optionale Sidebets hinzufügten.

Die häufigsten Sidebets beim Blackjack

Wie immer kommen zusätzliche Wetten mit höheren Auszahlungen und entsprechendem Risiko-Niveau, was sie attraktiv und gefährlich zugleich macht. Meinungen über Tische, die Alternativen für Nebenwetten anbieten, können sehr unterschiedlich sein; während einige gewissenhaft auf die zusätzlichen Einsatzfelder setzen, werden andere Sie warnen, klar zu bleiben und sich an das normale Wettangebot zu halten. Ungeachtet der Zahlen und Wahrscheinlichkeiten macht es immer Spaß, die Dinge ein wenig aufzurütteln und die Chancen zu nutzen – sonst ist das Glücksspiel nicht sinnvoll.

21+3

Eine Nebenwettenoption, die Sie am ehesten finden werden, ist 21+3. Es kombiniert die ersten beiden Karten des Spielers mit der Hole Card des Dealers und bietet eine Auszahlung von 9 zu 1. Gültige Kombinationen werden aus dem Pokerspiel abgeleitet und der Spieler gewinnt den Einsatz mit Flush, Straight, Straight, Straight Flush und 3 Gleichen.

Pairs

Wenn Sie das Glück haben, ein Paar auf Ihrer ersten Hand zu haben, ist die Auszahlungsquote sogar noch höher als bei einem Einsatz auf 21+3. Abhängig von der Art des Paares, bekommen die Spieler eine Auszahlung von bis zu 25:1. Es gibt drei Arten von Auszahlungen, die Sie kassieren können:
Perfect Pair: Karten mit der gleichen Farbe – 25 zu 1
Farbiges Paar: Karten mit gleicher Farbe/unterschiedlicher Farbe – 15 zu 1
Mixed Pair: rote + schwarze Karte mit übereinstimmenden Werten – 5 zu 1

Die beiden oben beschriebenen Wetten sind in einer Reihe von Online-Blackjack-Varianten enthalten – sowohl in Video- als auch Live-Varianten – und der Spieler kann die Optionen vollständig vom Tisch entfernen oder jederzeit wieder einschalten.

Versicherungs-Sidebet

Die meisten Casinos bieten Versicherungswetten an, die Sie annehmen können, wenn die Hole Card des Dealers ein Ass ist. Da dadurch die Chance erhöht wird, dass der Dealer einen Blackjack bekommt, ist es den Spielern erlaubt, ihren Wetteinsatz mit 50% des ursprünglichen Betrags zu ergänzen, was eine Auszahlung von 2 zu 1 bedeutet, wenn sich die Hand des Dealers als Blackjack herausstellt.
Wenn jedoch Ihre Versicherungswette gewinnt, verliert Ihre ursprüngliche Wette.

Weniger bekannte Sidebets

Die folgenden Nebenwetten sind nicht so häufig zu finden, wie die zuvor erläuterten. Aber immer mehr Entwickler starten verschiedene Versionen von Blackjack, die von der Standard 21+3/Pairs Combo abweichen und die unten aufgeführten enthalten.

Royal Match

Diese Option wird mit Single- und Multi-Deck-Blackjack-Varianten eingeführt, allerdings mit einem leichten Unterschied, wenn es um Auszahlungen geht. In einer Multi-Deck-Version erhält der Spieler eine Auszahlung von 5:2 für die ersten beiden Karten. Royal Match, das ein gleichwertiges Paar aus einem König und einer Königin ist, zahlt 25 zu 1, während ein gleichwertiger Blackjack eine Auszahlungsquote von 5 zu 1 hat.

Single Deck Blackjack bietet niedrigere Auszahlungen – 3 zu 1 für Easy Match (passende Karten) und 10 zu 1 für das Royal Match.

Over 13, Under 13

Das ist ein ziemlich selbsterklärender Wetttyp, der normalerweise an den Blackjack-Tischen mit 6 und 8 Decks zu finden ist. Die Spieler setzen darauf, dass ihre Hand entweder niedriger als 13 ist oder über diese Zahl hinausgeht. Die tatsächliche Gesamtzahl von 13 wird natürlich als Verlust gewertet.

Lucky Ladies

Bei der Auswahl dieses Einsatzes setzen die Spieler darauf, dass die Summe ihrer beiden Karten 20 beträgt und vorzugsweise aus 2 Herzdamen besteht. Die Auszahlungsquote ist gleichbedeutend mit dem Risiko, das Sie eingehen, wenn Sie auf eine solche Wahrscheinlichkeit setzen, und wenn Ihre Vermutung stimmt, erhalten Sie eine Auszahlung von 1000:1 für eine perfekte Hand in Kombination mit dem Blackjack des Dealers.
Die Hand des gleichen Spielers ohne Blackjack des Dealers zahlt 200:1 und die Auszahlungstabelle fällt auf 25:1 für eine Hand mit passender Farbe und Rang, 10:1 für die passenden 20 und 4:1 für jede beliebige Summe von 20.

Super 7s

Jede 7, die auf Ihre Weise kommt, zahlt und wenn die erste ausgeteilte Karte die glückliche 7 ist, beginnt die Auszahlung bei 3 zu 1. Jede weitere 7 erhöht die Auszahlung, mit den höchsten Raten für gleichwertige Sevens (100 zu 1 für das Paar). Die dritte 7 erreicht die satte 500 zu 1 Rate, die im Vergleich zu der Zahl, die Sie für 3 passende 7s erhalten, verblasst – 5.000 zu 1!

Karten Werte und ihre Berechnung beim Black Jack

Die Black Jack Karten Werte entsprechen dem Aufdruck. Es wird ein amerikanisches Kartenspiel verwendet, das insgesamt 52 Karten hat. Es besteht aus den vier Farben Kreuz, Herz, Pik und Karo. Allerdings spielen diese Farben der Karten beim Blackjack keine direkte Rolle. Nur bei Side Bets, den Nebenwetten, machen die Kartenfarben einen Unterschied über Gewinn oder Verlust.

Die Kartenwerte beim Blackjack

Insgesamt gibt es 13 unterschiedliche Kartenwerte. Die aufgedruckten Zahlen auf den Karten entsprechen dem Wert.

Die Karten 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 und 10 werden entsprechend ihres Wertes gezählt.

Die Bildkarten werden im englischen „Face Cards“ genannt. Ein altmodischer deutscher Begriff dafür ist auch Hofkarten, da sie Figuren eines mittelalterlichen Königshofes repräsentieren. Der Bube (oder Jack), die Dame (oder Königin; englisch „Queen“) so wie der König (englisch: King) haben alle den Wert 10.

Der besondere Karten Wert des Asses

Die höchstmögliche Punktzahl, die man mit den ersten beiden Karten erreichen kann ist 21, und nennt sich wie das Spiel selbst „Blackjack“.

Das Ass hat beim Blackjack eine Sonderrolle. Je nach Situation kann der Spieler entscheiden, ob man es entweder mit dem Wert 1 oder den Wert 11 zählt. In der Regel hat das Ass den Kartenwert 11. Würde man sich mit eine Elf über kaufen, das heißt mehr als 21 Punkte erhalten, zählt das Ass automatisch als 1.

Berechnung der Kartenwerte beim Blackjack

Man hält immer zwei Karten vom Dealer. Man rechnet die beiden einzelnen Kartenwerte zusammen.

Eine Starthand mit einem Ass nennt man Soft-Hand. Das Ass zählt hierbei immer als 11.

Abhängig davon, welche Up-Card der Dealer zeigt, entscheidet man, ob man noch eine Karte nimmt oder ob man mit der Summe aus den ersten beiden Kartenwerten stehen bleibt.

Nimmt man mit einer Soft-Hand noch eine Karte und durchbricht die Grenze von 21 Punkten, zählt das Ass automatisch als 1 und man kann von seinem Gesamtwert einfach 10 abziehen.

Zwei Asse zählen entweder 12 oder 2, da sie, wenn man sie mit den Karten Werten 11 zählen würde die Grenze von 21 durchbrechen und verlieren würden.

Erhält man zu 2 Assen eine 9 als dritte Karte hat man 21. Mit einer 10 erhält man zwölf, da man sich auch damit über kaufen würde.

Regeln, Hausvorteil und Strategie bei Blackjack mit 8 Kartendecks

Blackjack ist das fairste Casinospiel, wenn man es richtig spielt. Der Hausvorteil des Casinos kann mit korrekter Blackjack Strategie und guten Blackjack Regeln unter 0,5% betragen. Wie man das meiste aus seinen Chancen herausholt erfahren Sie im folgenden Artikel.

Blackjack Grundlagen

Beim Blackjack werden die Karten aus einem Kartenschlitten („Dealing Shoe“) ausgegeben. Wird eine Mischmaschine verwendet, sollte man gar nicht erst spielen.

Je weniger Kartendecks verwendet werden, desto geringer der Hausvorteil des Casinos und dementsprechend höher die Gewinnchancen des Spielers.

Mit zunehmender Anzahl der Kartendecks steigt nicht nur der Hausvorteil sondern auch die Schwierigkeit durch Karten zählen einen Vorteil zu erlangen.

Die meisten richtigen Casinos verwenden sechs Kartenspiele. In Online Casinos beim Blackjack mit Live-Dealern werden acht Kartendecks verwendet.

An einigen Tische bekommt man bei einem Blackjack nur das Auszahlungsverhältnis 6:5 statt 3:2. Wenn das Casino nur 6:5 für einen Blackjack bezahlt, erhöht sich der Hausvorteil um 1,4% (autsch!). Deswegen sollte man NIEMALS ein Blackjack-Spiel zu spielen, das 6:5 bei einem Blackjack auszahlt.

Gute Blackjack-Regeln finden

Der Hausvorteil des Casinos setzt sich aus der Kombination verschiederer Spielregeln zusammen.

Gute Blackjack-Regeln bei Spielen mit 6 Kartendecks

Ein guter Blackjack-Tisch mit sechs Kartendecks hat die folgenden Regeln:

  • Dealer stands on any 17: Mit einer Soft-17 (Ass-6) bleibt der Dealer auch stehen und zieht nicht, bis er mindestens eine Hard-17 hat.
  • Double After Split: Nach dem Teilen darf man zusätzlich verdoppeln, wenn man eine entsprechend gute Kombination hat.
  • Late Surrender: Mit einer schwachen Hand von 15 und 16 gegen eine starke Up-Card des Dealers (10 oder Ass) kann man aufgeben und bekommt die Hälfte seines Einsatzes zurück.
  • Re-Split Aces: Wenn man ein Ass-Paar bekommen hat und dieses geteilt hat, kann man bei einem weiteren Ass erneut teilen. Diese Regel ist sehr selten.

Angenommen all diese Regeln sind in einem Casino erlaubt, dann beträgt der Hausvorteil lediglich 0,26%, wenn man sich an die Entscheidungen der optimalen Blackjack Strategie Tabelle hält.

Wenn Re-Split-Aces nicht erlaubt ist, beträgt der Hausvorteil immer noch 0,35%.

Der Hausvorteil wird zusätzlich erhöht, wenn die Regeln vorsehen, dass der Dealer mit einer Soft17 (Ass-6) ziehen muss bis er mindestens eine Hard-17 oder mehr hat. Hier beträgt der Hausvorteil dann ganze 0.22% mehr. Ein Blackjack-Spiel, bei dem der Dealer mit einer Soft-17 nochmal ziehen darf ist also schlecht für den Spieler und man sollte es nur in Ausnahmefällen spielen.

Blackjack in Europa / Tschechien

In Europa beträgt der Nachteil des Spielers zusätzlich 0,11%, weil die zweite Karte des Dealers erst gezogen wird (peak), wenn alle Spieler mit ihrer Aktion fertig sind. Diese Regel nennt man „European No Hole Card“ oder kurz „ENHC“.

Zum Vergleich: in der amerikanischen Blackjack-Variante erhält der Dealer seine zweite Karte direkt beim Austeilen und legt sie verdeckt (Hole Card) neben seine erste (Up-Card).

Die besten Blackjack-Regeln habe ich bisher in Tschechien gefunden.

Dort wird ein Kartenschlitten verwendet mit sechs Kartendecks. Der Hausvorteil ist regelabhängig, wobei „Dealer Stands on any 17“, Double After Split und Late Surrender erlaubt sind. Bei so einem Spiel beträgt der Hausvorteil eigentlich nur 0,35%. Mit der ENHC-Regel sind es 0,46%.

Beim Re-Split von Assen bin ich mir nicht sicher, ob es in Tschechien erlaubt ist. In den meisten Casinos ist es jedoch nicht erlaubt. Sollte in einem Casino in Tschechien das Re-Splitten von Assen erlaubt sein, würde der Hausvorteil wieder auf 0,37% sinken.

Gute Blackjack Regeln mit 8 Decks

8 Deck-Spiele sollte man normalerweise meiden. Allerdings werden beim Live-Blackjack in Online Casinos fast ausschließlich acht Kartendecks verwendet. Wer also wissen will, wie seine Chancen dort stehen, sollte jetzt genau aufpassen.

Für Spiele mit acht Decks möchten Sie idealerweise folgende Regeln:

  • Dealer stands on any 17
  • Double after Split
  • Late Surrender

So hätte man einen Hausvorteil von 0,36% gegen sich. Die Live-Blackjack-Variante in Online Casinos erlaubt kein Late Surrender. Außerdem ist das Teilen auf bis zu zwei Hände beschränkt. Man kann also nicht, wie in richtigen Casinos, bis zu vier Hände spielen, wenn man ein Paar teilt und erneut zwei Paare erhält. Der Nachteil beträgt dann weitere 0,07%, was insgesamt beim Live Blackjack im Online Casino einen Hausvorteil von 0,52% ergibt.

Hinweis: Diese Prozentwerte stammen aus dem angesehenen Buch „Blackjack Attack: Playing the Pros ‚Way“ von Donald Schlesinger. Allerdings stimmen die Berechnungen mit denen von vielen anderen Blackjack-Büchern überein.

Zusammenfassung

Sie können nur einen sehr niedrigen Hausvorteil von unter 0,5 % erzielen, wenn Sie die grundlegende Blackjack Strategie erlernen.

Überprüfen Sie immer die Spielregeln, bevor Sie sich hinsetzen und spielen, insbesondere, dass ein Blackjack 3:2 auszahlt.

Ihr Ziel ist es, ein Multi-Deck-Spiel mit einer günstigen Mischung von Regeln zu spielen, so dass der Hausvorteil 0,5% oder niedriger ist.

Je weniger Kartendecks verwendet werden, desto besser.

Wenn der Dealer mit einer Soft-17 stehen bleibt ist das besser, als wenn er noch eine Karte zieht.

Der Hausvorteil beim Live-Blackjack im Online Casino beträgt ca. 0,52%.

Der Hausvorteil der Casinos in Tschechien beträgt ca. 0,46%.

Blackjack Regeln in Europa und USA – Hole Card

Die Blackjack Regeln in Amerika und Europa unterscheiden sich in einigen Punkten, wodurch sich der Hausvorteil des Casinos entweder zugunsten des Spielers oder zugunsten des Casinos ändert.

Amerikanisches Black Jack mit Hole Card

Amerikanische Blackjack RegelnBesonders auffällig ist, dass beim amerikanischen Blackjack die zweite Dealer Karte verdeckt neben (oder unter) der ersten, offenen Dealer Up-Card liegt. Diese nennt man dann „Hole Card“ oder wegen des verdeckten Gesichts auch „Face-Down-Card“. Sie ist die letzte Karte, die beim Austeilen gezogen wird.

Hat der Dealer ein Ass als Up-Card, bietet er den Spielern die Möglichkeit „Insurance“ an um sich gegen einen möglichen Black Jack zu versichern. Die Wahrscheinlichkeit für einen Blackjack beträgt allerdings nur 4:9 bzw. 4/13 (ca. 30%), da von den insgesamt 13 verschiedenen Kartenwerten nur eine der vier zehnwertigen Kartenwerte (10, J, Q und K) für einen Black Jack sorgt. Statistisch gesehen ist also in zwei von drei Fällen eine Versicherung überflüssig.

Entscheidet sich ein Spieler wider der Wahrscheinlichkeit dafür, eine Versicherung abzuschließen, muss er die Hälfte seines Einsatzes auf das Versicherungsfeld mit dem Schriftzug „Insurance pays 2:1“ setzen. Anschließend kontrolliert der Dealer die verdeckte Karte, ob es sich um eine zehnwertige Karte handelt. Diese würde dem Dealer einen Black Jack verschaffen und das Spiel wäre beendet, bevor es für die Spieler überhaupt begonnen hat.

Hat der Dealer einen Black Jack ist diese Wette gewonnen. Dann bekommt der Spieler zu seinem „Insurance“-Einsatz das doppelte davon als Gewinn. Allerdings hat man dann den Grundeinsatz verloren.

Hat der Dealer keinen Black Jack verliert der Spieler seinen Insurance-Einsatz. Zudem kann man den Grundeinsatz auch noch verlieren, falls man weniger Punkte als der Dealer oder mehr als 21 hat.

Europäisches Black Jack mit Peak-Card

Europäische Blackjack RegelnIm Vergleich dazu wird die zweite (und jede weitere) Karte des Dealers beim europäischen Blackjack erst gezogen, wenn alle Spieler ihre Aktion durchgeführt haben. Diese Regelvariante nennt man „Peak“ (englisch für „picken“ oder „ziehen“). Eine etwas umständlichere Bezeichnung ist „European No Hole Card“-Regel – kurz ENHC.

Mathematisch gesehen macht es für die Wahrscheinlichkeit keinen Unterschied, ob der Dealer die Karte gleich nach dem Austeilen aller Spielerkarten zieht oder erst nachdem alle Spieler ihre Aktionen durchgeführt haben. Allerdings haben Spieler die Optionen ihren Einsatz durch Verdoppeln und Teilen von Paaren zu erhöhen. In diesen Fällen würden die Spieler bei der Europäischen Variante mehr verlieren als in der Amerikanischen Variante.

Demnach hat das Casino durch die europäische Variante mit der „No Hole Card“ einen größeren Vorteil bzw. der Spieler einen größeren Nachteil.

Beim Europäischen Blackjack muss man also die Blackjack Strategie leicht verändern im Verlgeich zur Amerikanischen Variante.

Die ENHC-Regel in europäischen Casinos erhöht den Hausvorteil des Casinos um ca. 0,11 %.

Änderungen der Blackjack Strategie

Im wesentlichen treten die Änderungen der optimalen Blackjack Strategie dann auf, wenn der Dealer eine 10 oder 11 (mit einem Ass) als erste Karte hat.

Wenn man zum Beispiel ein Paar Achter hat, würde man diese bei amerikanischen Regeln splitten. Dazu müsste man einen zweiten Einsatz bringen und würde zwei Hände getrennt weiterspielen. Wenn der Dealer einen Black Jack hat, verliert man beide Einsätze. In der europäischen Variante hätte man gar nicht erst splitten können, weil das Spiel schon vorher vorbei gewesen wäre. Somit hätte man sich einen zusätzlichen Einsatz gespart.

Vorteil durch Surrender

Wann man beim Blackjack aufgeben sollte - SurrenderWird in einem europäischen Casino jedoch die Option „Surrender“ angeboten, ändert sich einiges. Mit dieser Option kann man eine schlechte Starthand gegen eine gute Dealer-Up-Card aufgeben und erhält die Hälfte seines Einsatzes zurück. Das macht vor allem Sinn, wenn man eine 15 oder 16 gegen eine 10 oder 11 des Dealers hat. Die Surrender-Regel verringert den Hausvorteil des Casinos um ca. 0,24% je nach Regel-Kombination und macht damit den Nachteil der No-Hole-Card mehr als wett.

 

 

 

 

Blackjack Regeln einfach erklärt

Das ist die erste Ausgbabe der Video-Serie „21 Blackjack Tipps für Gewinner“ mit dem Thema: Blackjack Regeln einfach erklärt.

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Blackjack Regeln einfach erklärt

Blackjack wird mit einem amerikanischen Kartenspiel a 52 Karten gespielt. Meistens werden mehrere Kartendecks verwendet: in der Regel sechs. Die Karten werden dann aus einem Kartenschlitten ausgeteilt. Im englischen nennt man das „Shoe“ (deutsch: Schuh).

Ziel des Kartenspiels ist es mit zwei Karten den Dealer, also den Kartengeber des Casinos, zu besiegen. Das schafft man indem man mit zwei oder mehr Karten mehr Punkte als der Dealer hat oder sich dieser überkauft. Der Fachbegriff dafür lautet „Bust“. Das heißt, dass sowohl der Spieler als auch der Dealer verliert wenn man mehr als 21 Punkte hat.

Das Ass zählt entweder als 11 oder als 1. Je nachdem, was für Dich vorteilhafter ist. Mit einem Ass und einer 10 wertigen Karte hat man die Maximalpunktzahl von 21. Das nennt man auch Blackjack, wie der Name des Spiels. Mit einem Blackjack gewinnt man im Verhältnis 3:2. Das bedeutet man bekommt zusätzlich zu seinem Einsatz das 1,5 fache davon als Gewinn.

Nach dem Austeilen der ersten beiden Karten hat man folgende Optionen:

  • Hit – eine karte nehmen
  • Stand – stehen bleiben
  • Double Down – den Einsatz verdoppeln
  • Split – Karten teilen (das geht allerdings nur bei Paaren)

Es gibt auch noch die Option „Surrender“. Das bedeutet „aufgeben“ und man gibt dabei eine schwache Starthand auf um wenigstens die Hälfte seines Einsatzes zurück zu bekommen.

Hat der Dealer ein Ass, fragt er, ob sich die Spieler gegen einen Blackjack der Bank versichern wollen. Das nennt man „Insurance“ und ist das englische Wort für „Versicherung“. Das sollte man jedoch als Anfänger nie machen, da die Gewinnchancen schlecht stehen.

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Der Kartenschlitten – Austeilen der Karten beim Blackjack

Ein Kartenschlitten oder auch Dealer-Schuh ist ein Spielgerät, das vor allem in Casinos verwendet wird, um mehrere Decks von Spielkarten zu halten. Der Schuh ermöglicht einen geordneten und schnelleren Spielablauf. So ist es damit möglich mehr Spiele in einem Zeitintervall zu spielen als beim Austeilen aus den Händen des Dealers, wie es bei einem Single und Double Deck-Spiel gemacht wird. Außerdem ist bei der Verwendung eines Kartenschlittens die Chance geringer, dass der Dealer betrügt.

Das Gerät wird im englischen „Shoe“ (deutsch: Schuh) genannt, weil die frühesten Versionen davon einem Frauen-High-Heel-Schuh ähnelten und oft rot oder schwarz gefärbt wurden.

Kartenschlitten gibt es in vielen Farben und Größen, je nach Anzahl der Decks, die sie halten können (2, 4, 6 oder 8 Decks). In einigen Casinos werden aber auch Double Deck Blackjack Spiele mit zwei Kartendecks aus einem Kartenschlitten ausgeteilt.

Entwicklung

Bis 1961 wurde in den Casinos in Las Vegas an allen Blackjack-Tischen mit einem einzigen Deck gespielt. Heute nennt man das Single Deck Blackjack.

Der Erfinder des Kartenschlittens, ein gewisser John Scarne, schlug dem Nevada Gaming Control Board vor, dass sie ein staatliches Urteil verabschieden sollen, dass Blackjack aus einem Kartenschlitten ausgeteilt werden muss. Obwohl kein solches Urteil jemals erteilt wurde, hat sich in den meisten Casinos in Nevada der Kartenschlitten durchgesetzt. Als Spiel-Berater des Havanna Hilton führte Scarne den Schlitten auch in Puerto Rico und Kuba ein.

Mittel gegen das Kartenzählen

Der Kartenschlitten wurde beim Blackjack eingeführt um das Kartenzählen durch die Hinzufügung von mehreren Kartendecks zu erschweren. Gleichzeitig wurde mit der Einführung von sechs Kartendecks der Hausvorteil des Casinos erhöht im Vergleich zu Blackjack-Spielen mit einem oder zwei Kartendecks. Bevor die Karten in den Schlitten gelegt werden, steckt der Dealer eine rote Plastikkarte (Cutting Card) in den Kartenstapel. Wenn diese Karte gezogen wird, zeigt sie an, dass das aktuelle Spiel das letzte vor einer neuen Mischung ist. Das hilft, den Spielervorteil durch das Kartenzählen abzuschwächen, da ein signifikanter Teil (in der Regel etwa 25%) des vollständigen Kartenstapels nie ins Spiel kommt. Der Prozentsatz der ausgeteilten Karten wird als Deck-Penetration bezeichnet.

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Wer zuhause richtige Casino-Atmosphäre schaffen will, der braucht auch einen Kartenschlitten. Auf Amazon gibt es verschiedene Kartenschlitten zur Auswahl. Ich habe für Blackjack-Übungen und Videos das Modell mit Plexiglas gekauft und bin damit zufrieden.

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Wieviele Karten werden beim Blackjack verwendet?

Heute geht es um die Blackjack-Frage: Wieviele Karten werden beim Blackjack verwendet?

Wieviele Karten werden beim Blackjack verwendet?

Ein Kartendeck beim Blackjack besteht aus 52 amerikanischen Karten. Diese setzen sich zusammen aus den vier Farben Herz, Karo, Pik und Kreuz sowie den Kartenwerten 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Bube Dame König Ass. Das sind 13 Kartenwerte. Jede Farbe hat 13 Kartenwerte: 4 x 13 = 52.

Wieviele Karten beim Single Deck und Multideck Blackjack?

Also hat ein Kartendeck beim Black Jack 52 Karten. Wenn nur mit einem Kartendeck gespielt wird nennt man dasSingle Deck Blackjack. Allerdings wird in den meisten Casinos nicht nur mit einem Kartendeck gespielt, sondern mit mehreren.

Bei zwei Kartendecks wären es dann zweimal 52 Karten, also 104. In der Regel wird mit einem Kartenschlitten mit sechs Kartendecks gespielt. Das sind 6 x 52 Karten, also 312 Karten. Ganz selten wird mit acht oder zehn Kartendecks gespielt.

Ursprünglich wurde nur mit einem Kartendeck gespielt.  Durch die Erfindung des Kartenzählens, bei dem man analysiert welche Karten ausgespielt werden und daraus schließen kann, welche noch kommen, konnte man seinen Einsatz erhöhen und damit viel Geld gewinnen. Das geht natürlich heute immer noch, allerdings hat das Casino um das Kartenzählen schwerer zu machen oder zu verhindern immer mehr Kartendecks eingeführt. Deswegen findet man die sogenannten Single Deck Blackjack Spiele fast nirgends mehr. OK, dad ist übertrieben. Es gibt sie schon noch, aber da wurden dann noch viele verschiedene andere Maßnahmen der Casinos eingeführt, die das Kartenzählen wieder schwerer machen.

Wenn man Single Deck Blackjack spielt, aber nach jeder Runde neu gemischt wird, hat man auch keinen Vorteil davon. Ebenso kann es sein, dass die Cutting Card, das ist eine rote Karte, die signalisiert wann gemischt wird, nach ein oder zwei Runden ausgespielt wird und damit neu gemischt wird. so hat man eine geringe Deck-Penetration, also wenig Karten, die ausgespielt werden. Damit kann man als Kartenzähler schlecht einen Vorteil daraus ziehen.

Wenn ihr noch Fragen dazu habt, einfach unten in die Kommentare schreiben!

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Warum gewinnt die Bank immer beim Blackjack?

Heute geht es um die Blackjack-Frage: Warum gewinnt die Bank beim Blackjack?

Zum Einen liegt das daran dass die Bank, also die Spielbank beziehungsweise das Casino, repräsentiert durch den Dealer immer einen sogenannten Hausvorteil hat. Dieser Vorteil begründet sich auf den verwendeten Blackjack Regeln. Jedes Casino legt die Spielregeln selbst fest und diese Regeln sind so entsprechend so festgelegt, dass die Bank auf lange Sicht ein Vorteil hat.

Bei Glücksspielen kann man als Spieler natürlich mit Glück gewinnen. Oder man hilft seinem Glück sogar selbst auf die Sprünge, indem man durch mathematisch korrektes Spiel das Maximale aus seiner seinen Chancen macht. Das ist besonders beim Blackjack möglich. Bei allen anderen zufallsabhängigen Casinospielen wie Roulette oder Slots ist das eher schwierig bis unmöglich, da man die Spiele nicht beeinflussen kann. Zudem ist der Hausvorteil dieser Spiele von vorne herein schon höher ist als beim Blackjack.

Blackjack ist das Casinospiel mit dem geringsten Hausvorteil des Casinos. Bei keinem anderen Casinospiel sind die Regeln so gut dass man als Spieler einen ähnlich hohen Vorteil hat wie beim Blackjack bzw. einen so geringen Nachteil. Warum dann die Bank beim Blackjack gewinnt liegt also an den Regeln.

Der zentrale Punkt ist, dass man als Spieler maximal 21 haben darf. Wenn man mehr als 21 hat, verliert man automatisch. Man überkauft sich. Der englische Fachbegriff heißt Bust. Wenn man bustet, dann durchbricht man diese Grenze, die bei 21 festgelegt ist. Als Spieler verliert man dadurch seinen Einsatz automatisch ohne, dass man weiß was der Dealer hat.

Auch, wenn der Dealer sich anschließend selber ebenfalls überkauft und mehr als 21 bekommt ändert das nichts mehr an der Niederlage des Spielers. Es ist also eigentlich egal was der Dealer hat.

Darum gewinnt die Bank beim Blackjack

  • Als Spieler kann man nur gewinnen, wenn man mehr als der Dealer hat, aber weniger als 22.
  • Der Dealer gewintn, wenn er mehr als der Spieler hat, oder sich der Spieler überkauft.

Diese Regel sorgt für ein Ungleichgewicht. In einem ausgeglichenen Spiel müsste es ein Unentschieden sein, wenn sich beide Parteien überkaufen. Da es aber als Niederlage für den Spieler gewertet wird, hat das Casino immer einen Vorteil von rund einem Prozent.

Darum gibt es einem Hausvorteil

Hausvorteil des CasinosWarum der Vorteil beim Blackjack und allen anderen Casinospielen immer beim Casino liegt ist eigentlich verständlich. Die Casinobetreiber richten ein Spiel aus wie bei einem Fußballspiel. Statt Eintritt fordern Sie einen prozentualen Anteil am Einsatz, bieten aber sogar die Chance, dass man etwas gewinnt. Außerdem müssen die Casinos für das Personal und die Instandhaltunskosten zahlen. Diese Kosten zahlen alle Leute, die ins Casino gehen und spielen.

Natürlich sind immer mal wieder Leute dabei, die etwas mehr gewinnen oder die überhaupt gewinnen. Und der ein oder andere knackt sogar einen Riesen-Jackpot und wiederrum ein anderer hat vielleicht eine Glückssträhne beim Blackjack und geht mit dem x-fachen nach Hause, als mit dem er gekommen ist. Aber diese Gewinne der wenigen Einzelnen werden alle schön aufgewogen oder egalisiert von der großen Masse der anderen Spieler, die immer ihr Geld hinbringen und mehr verlieren als sie gewinnen.

Bei diesen Spielen gewinnt die Bank besonders viel

Es gibt Spiele im Casino, die haben einen sehr hohen Hausvorteil. Da hat man als Spieler eine geringere Gewinnchance. Den höchsten Hausvorteil und damit die schlechtesten Gewinnchancen für die Spieler gibt es bei den Slots (Automatenspielen). Diese werden nicht ohne Grund einarmige Banditen genannt. Bei Slot-Spielen verliert man bestenfalls 5% bis 10% seines Einsatzes. Im schlechtesten Fall noch mehr oder sogar alles.

Im Schnitt verliert jeder, der ins Casino geht und an Spiel-Automaten spielt 5 bis 10% seines Geldes. Man kann das als Unterhaltungssteuer für das Casino bezeichnen. In Deutschland stimmt das grob gesagt schon, da alle Spielbanken nur mit staatlicher Lizenz betrieben werden dürfen und den größten Teil der Gewinne an Steuern zahlen müssen. Die Einnahmen aus den Casino kommen dann den Gemeinden zu gute, in den die Casinos stehen.

In Las Vegas gehen die Gewinne hingegen direkt an die Eigentümer der Casinos. Theoretisch müssen diese auch Steuern zahlen. Wenn man aber das prominente Beispiel des US-Präsidenten Donald Trump hört, der selbst Hotel & Casino Betreiber in Las Vegas ist und jahrelang keine Steuern zahlen musste, wird man skeptisch, ob es da mit rechten Dingen zu geht.

Hausvorteil der einzelnen Spiele

Hausvorteil CasinospieleTabelle

Double Down – Wann man den Einsatz beim Blackjack verdoppeln sollte

Double Down ist beim Blackjack der Fachbegriff für das Verdoppeln des Einsatzes bei einer aussichtsreichen Starthand. Im folgenden Artikel werde ich alle wichtigen Punkte zum Thema „Double Down“ erläutern.

Wie geht ein Double Down?

Double Down ist neben Hit (Karte ziehen) und Stand (stehen bleiben) die dritt häufigste Wahlmöglichkeit beim Blackjack. Es gibt Casinos, die erlauben das Verdoppeln des Einsatzes bei jeder beliebigen Starthand. Im englischen heißt das dann „double down on any two cards“. Will man die Double-Down-Option nutzen, muss man einen Einsatz in der Höhe des ursprünglichen Einsatzes in das Setzfeld legen, wenn man an der Reihe ist. Es gibt auch die Option „Double for less“, bei der man auch weniger als den Grundeinsatz bringen kann. Diese Variante ist aber sehr selten.

Hast du zum Beispiel 10 Dollar gesetzt und hast eine entsprechend aussichtsreiche Starthand, dann legst du einen zweiten Einsatz von 10 Dollar neben den ersten Einsatz. Damit riskierst du 20 Euro in der Hoffnung, dass dir die dritte Karte eine hohe Gesamtpunktzahl gibt. Beim Verdoppeln sagst du zum Dealer „Double down„. Der akustische Hinweise des Verdoppelns ist besonders wichtig, wenn man ein Paar hat, damit der Dealer nicht irrtümlicherweise vermutet, dass man das Paar splitten will – obwohl man dazu mit gespreizten Zeigefinger und Mittelfinger auf die Karten deuten müsste. Mit dem Zusatz „Double Down“ ist man also auf der sicheren Seite. Hast du dich entschieden zu verdoppeln bekommst du nur noch eine weitere Karte und hast damit mit drei Karten eine Endsumme. Liegt diese Endsummer höher als die des Dealers oder überkauft sich der Dealer mit mehr als 21, dann gewinnst 20 Euro zu deinen Einsätzen hinzu

Wann sollte man den Einsatz verdoppeln?

In der Blackjack Strategie Tabelle sieht man die mathemathisch korrekte Entscheidung zu jeder möglichen Situation am Blackjack Tisch. Für Situationen, in denen man Verdoppeln sollte steht ein D als Abkürzung für Double Down. Da man beim Verdoppeln nur noch eine weitere Karte bekommt, sollte man nur Hände verdoppeln, mit denen man sich nicht überkaufen kann. Also Kartenkombinationen unter 12, so dass man mit einer zehnwertigen Karte nicht eine verlierende 22 hätte.

Double Down mit 9, 10 und 11

Laut der optimalen Blackjack Strategie sollte man

bei Starthänden mit den Werten 9, 10 und 11 verdoppeln.

Allerdings spielt die Dealer-Up-Card – die offene Karte des Dealers – eine entscheidende Rolle:

  • Man verdoppelt mit 9 nur gegen eine 3, 4, 5 oder 6 des Dealers.
  • Eine 10 verdoppelt man gegen eine Dealer-Up-Card von 9 oder niedriger
  • Mit 11 verdoppelt man gegen jede Dealer-Up-Card

Double Down mit Soft Hands

Wenn im Casino die Regel gilt „Double Down on any two cards“ bedeutet das, dass man nicht nur 9, 10 und 11 verdoppeln darf, sondern auch jede beliebige andere Kartenkombination. Nutzen sollte man das aber nur bei weiteren Kartenkombinationen mit einem Ass – den sogenannten Soft Hands.

Diese Regel ist der Standard. Nur selten verbietet ein Casino das Verdoppeln von Soft Hands. Nicht erlaubt ist es zum Beispiel im Casino Fuerteventura.

Ist das Verdoppeln mit einer Soft Hand erlaubt, sollte man das in folgenden Situationen tun:

  • A7: gegen jede Dealer-Up-Card von 3 bis 6
  • A6: gegen jede Dealer-Up-Card von 3 bis 6
  • A5: gegen 4, 5 und 6 des Dealers
  • A4: gegen 4,5 und 6 des Dealers
  • A3: gegen 5 und 6 des Dealers
  • A2: gegen 5 und 6 des Dealers
  • A8 und A9: nie
  • A10 = Blackjack

Ass +8 (19) und Ass + 9 (20) sind zu starke Hände, so dass man nicht riskieren sollte, sie mit einer Verdopplung zu verschlechtern. Mit einem Ass und einer 10, einem Jack, einer Queen oder einem King hat man einen gemachten Blackjack und bereits im Verhältnis 3:2 gewonnen, so dass man gar nicht Verdoppeln kann, auch wenn man auch irgendwelchen irrationalen Gründen gerne würde.

Double Down beim Karten zählen

Beim Karten zählen verfolgt man die ausgespielten Karten und zieht daraus Rückschlüsse auf die noch im Kartenstapel enthaltenen Karten. Wenn man ein Karten-Zählsystem verwendet, weiß man, wenn zuvor viele hohe Karten ausgespielt wurde, dass die Wahrscheinlichkeit auf weitere hohe Karte geringer ist. In diesem Fall weichen Karten zähler von der Vorgabe der Blackjack Strategie Tabelle ab und verzichten auf eine Verdopplung gegen eine hohe Dealer-Karte.

Keine Angst vor dem Verdoppeln!

Ich sehe in Casinos immer wieder Spieler, die gute Situationen zum Verdopplen auslassen. Entweder, weil sie nicht wissen, dass man überhaupt verdoppeln darf, weil sie nicht wissen, dass man verdoppeln sollte oder gar, weil sie Angst davor haben doppelt zu verlieren. Wer nur immer den Mindesteinsatz riskiert und sich vor dem Verdoppeln fürchtet, der spielt wahrscheinlich in einer zu hohen Liga und sollte mit niedrigeren Einsätzen spielen.

Dabei spielt die Bankroll eine Rolle. Denn man kann auch nach dem Teilen eines Paares noch verdoppeln, wenn man dann eine der oben genannten Konstellationen vorfindet. Maximal kann man auf bis zu vier Hände aufsplitten und jede davon auch verdoppeln. Der maximale Einsatz beträgt in so einem – zugegebenermaßen sehr seltenen – Fall das achtfache des Grundeinsatzes.

Man sollte also immer im Hinterkopf haben, dass man unter Umständen mehr setzen muss um das Optimale herauszuholen und am meisten zu gewinnen. Wer das nicht tut, lässt Geld liegen und macht das Casino noch reicher.

Indem man in guten Situationen auf das Verdoppeln verzichtet, verzichtet man auch einen statistischen Gewinn. Natürlich kann man auch mal beim Verdoppeln verlieren, aber in den meisten Fällen lohnt es sich, wenn man es macht, wie oben beschrieben.

Verdopplung von anderen übernehmen

Ich biete feigen Blackjack-Spielern gerne an in attraktiven Situationen ihre Verdopplung zu zahlen. So erkaufe ich mir eine vorteilhafte Situation, in der ich z.b. in 70% der Fälle gewinne. Während die Spieler, die selbst nicht verdoppeln Geld liegen lassen, sammle ich ohne großen Aufwand regelmäßig Geld ein.

Hat ein Spieler zum Beispiel eine 10 oder 11 gegen eine Dealer-Karte unter 10 und will selbst nicht verdoppeln, biete ich ihm an, dass ich für ihn Verdoppele, wenn ich den Verdopplungs-Gewinn bekomme. Damit das funktioniert sollte man sich mit den Spielern immer ein bißchen unterhalten und anfreunden. Man muss vielen erst beweisen, dass man weiß, was man macht, damit sie einem erlauben in ihr Spiel einzugreifen.

Beim Verdoppeln bekommt man nur noch eine weitere Karte. Diese kann natürlich auch schlecht sein. In 30% der Fälle verliert man eine Verdopplung, also in einem von drei Fällen. Es kann dann schon mal vorkommen, dass man beschuldigt wird, dass man durch das Verdoppeln das Spiel des Feiglings zerstört hat, da er selbst noch eine Karte hätte nehmen können, wenn er nicht verdoppelt hätte. In so einem Fall zahle ich gerne den verlorenen Einsatz um zu zeigen, dass ich gegen Kritik erhaben bin und sicher bin, dass ich auf lange Sicht so Gewinn mache.

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